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Bad Banker

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Newsflash

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Oder Finanzkrise pur?

Der Jahresbonus ist schon verfrühstückt

Gut, die meisten Jahres-Boni haben die Investmentbanker inzwischen verfrühstückt. Aber das schamlose Spielchen "deine Asche in meine Tasche" geht offenbar weiter. Die Kreissparkasse Köln zum Beispiel schämt sich nicht, Anlegern für 30-Tage-Termingeld von mehr als 25.000 Euro ganze 0,0 Prozent Zinsen Anzubieten. Ja, Sie lesen richtig: 0,0 Prozent. Auf Nachfrage wurde der Zinssatz auf 0,4 Prozent aufgestockt. Im Internet wirbt die Kasse als "Sichere Bank für Ihre Geldanlagen" bei Online-Termingeld mit einem Zinssatz von 1,75 Prozent p.a.

Keine Frage, die Sparkassen schwimmen in Geld und können sich offenbar superoptimal refinanzieren, ohne aber zeitnah das billige Geld wirklich fühlbar an die Kreditnehmer weiterzugeben. Warum sie so viel billiges Geld haben? Unter anderem deshalb, weil Sie und ich als Steuerzahler notgedrungen die Gewährträgerhaftung für die Kassen und deren "sichere" Einlagen übernehmen müssen.

Ein wenig habe ich den Verdacht, dass unsere Sparkassen derzeit dabei sind, auf unsere Kosten klammheimlich ihre Verluste auszugleichen, die sie sich in der Vergangenheit zusammen mit ihren überregionalen Einrichtungen durch geplatzte waghalsige Spekulationen selbst zugefügt haben. Ihre Zielgruppe bei diesem Coup ist - wie es scheint - vorrangig wieder das gleiche Publikum, das schon bei den Zertifikaten der Lehman-Brothers bluten musste: die "A&D-Anleger" (Bankjargon: "Alt und Doof").

Vor diesem Hintergrund einer lediglich mit anderen Mitteln fortgesetzten Gier will ich nicht verhehlen, dass mich eine Information richtig vergnügt hat, die ich kürzlich im Kapitalanleger-Brief "Robert Hsu's China Strategy" gefunden habe. Demnach hat sich die ebenfalls stark gebeutelte Credit Suisse für ihre Investmentbanker, die sie in den Sumpf gezogen haben, eine besondere "Belohnung" ausgedacht: Sie hat ihren leitenden Managern als Bonus genau die Wertpapiere gutgeschrieben, mit denen die Schweizer Großbank zuvor besonders eingeknickt war. Damit haben jetzt die Manager die Schrott-Anleihen am Hals!

Bis dahin hatten sie ihren Bonus in bar bekommen. Offenbar war die Bank so klug, die Verträge über Bonuszahlungen gleich so zu gestalten, dass sie nun ihren unfähigen Investmentbankern das "Bonbon" an die eigene Jacke kleben konnte. Mit dem ungewöhnlichen Geschenk konnte sie zugleich einen Teil ihrer problematischen Wertpapiere aus der Bilanz entfernen.

Ein gelungener Streich, wie ich meine. Wir warten auf Nachahmer.

Robert Hsu war übrigens selbst ein Investmentbanker bei Goldman Sachs. In seinem Magazin "Robert Hsu's China Strategy" analysiert er jeden Monat ganz genau einige Elemente des Wirtschaftswunders China und erklärt, was Sie als Investoren beachten müssen. Testen Sie diesen umfassenden Beratungsservice jetzt 30 Tage lang gratis.

"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de"

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