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Albtraum Traumhaus

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Damit Ihr Traumhaus nicht zum Albtraum wird

Der Traum vom eigenen Haus kann schnell ausgeträumt sein

Trotz oder grade wegen der Immobilienkrise bleibt es für viele Menschen ein Lebenstraum, ein Haus vom Keller bis zum Dach nach eigenen Plänen zu bauen. Doch Vorsicht: Viele Bauherren übersehen, dass die richtige Planung für ein Haus bereits mit dem Grundstückskauf anfängt. Machen Sie nämlich hierbei den ersten großen Fehler, könnte der schöne Traum vom Eigenheim schnell in sich zusammenbrechen. Vorsicht mit der Zinsen in der Lebensversicherung.

"Nicht nur die Lage, auch die Finanzen müssen stimmen"

Wenn die Finanzierung steht, sind noch andere Kriterien wichtig.

Es ist daher sehr empfehlenswert, nicht allein mit dem Herzen, sondern möglichst mit dem Kopf ein Grundstück auszuwählen. Nach dem ersten "Verlieben" sollten Sie daher unbedingt Verwandte und Bekannte und möglichst auch Fachleute bitten, sich ein objektives Bild von der Lage zu machen, ehe Sie wirklich in Kaufverhandlungen eintreten. Legen Sie sich selbst eine Checkliste an:

Siehe auch: "Wohn-Riester, so wirds gemacht"

  • * Gefällt mir der Ort; ist die künftige Nachbarschaft okay?
  • * Wie ist der Anschluss ans öffentliche Verkehrsnetz?
  • * Müssen wir einen Zweitwagen haben? (steigende Kraftstoffpreise einkalkulieren)
  • * Hat der Ort eine so gute Infrastruktur (Spielplätze, Kindergarten, Schule, Ärzte, Apotheke, Restaurant etc.),   dass man auch ein Leben lang dort wohnen kann?
  • * Wie steht es mit den umliegenden Naherholungsgebieten?
  • * Gibt es Planungen für Straßen oder emittierende Gewerbebetriebe in der Nähe?
  • * Wie steht es mit den Versorgungsanschlüssen (Strom, Wasser usw.)?

Beschaffen Sie sich einen Lageplan des Grundstücks, um die genauen Abmessungen zu erfahren. Schauen Sie auch in den Bebauungsplan, sofern es einen gibt. Aus dem Flächennutzungsplan ersehen Sie, welche künftige Nutzung der umliegenden Flächen beabsichtigt ist. Siehe auch: "Betreten der Baustelle verboten"

Nach dem kompromisslosen Check sollten Sie zunächst grundsätzlich prüfen, ob das Grundstück überhaupt bebaubar ist oder ob es sich vielleicht nur um Bauerwartungsland handelt. Der schnellste Weg zum eigenen Haus ist nämlich ein Grundstück, für das es bereits einen qualifizierten Bebauungsplan gibt und dessen Erschließung gesichert ist.

Gibt es einen Bebauungsplan, bestimmt dieser u.a. auch die Größe und Form Ihres künftigen Hauses. Spätestens an dieser Stelle sind erfahrungsgemäß die ersten großen Abstriche bei der Planung für das Traumhaus fällig. In einer Gegend mit Flachdächern kann häufig der erträumte Bungalow mit Walmdach nicht gebaut werden. Wenn Sie sich jedoch genau an den gültigen Bebauungsplan halten, können Sie bisweilen genehmigungsfrei bauen, sofern nicht die Gemeinde ausdrücklich die Durchführung eines Baugenehmigungsverfahrens verlangt. Dazu sollten Sie bei der jeweiligen Gemeinde entsprechende Erkundigungen einholen.

Gibt es keinen qualifizierten Bebauungsplan, was im Bestand häufig der Fall ist, gibt die umgebende Bebauung Ihnen eine Orientierungshilfe. Wenn Ihr Grundstück nicht im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes liegt, oder wenn Sie anders als in der vorherrschenden Bauweise bauen wollen, müssen Sie in der Regel eine spezielle Baugenehmigung beantragen. Ist das Grundstück noch nicht erschlossen, entstehen weitere Kosten für das Verlegen der Versorgungsleitungen, z.B. für Strom, Gas, Fernwärme, Wasser, Telefon, Kabel und Kanalisation, die Sie bei Ihrer Kalkulation unbedingt beachten müssen.

Sehr ratsam ist es ferner, sich genau nach der Vergangenheit des Grundstücks zu erkundigen. Es könnten dort unerwartete Altlasten vergraben sein; etwa, wenn es sich um ein Gelände handelt, auf dem früher beispielsweise eine Tankstelle mit bleihaltigen Abfällen oder eine Gärtnerei betrieben wurde, in der Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt wurden. Die aufwendige Beseitigung der Altlasten könnte Ihre Baukalkulation total ruinieren. Wichtig zu wissen ist auch, ob im Grundbuch sogenannte Lasten eingetragen sind; etwaige Wegerechte Dritter oder dergleichen mehr. Dadurch könnte die Nutzung Ihres Grundstücks eingeschränkt sein.

Ich bin wirklich froh, dass ich die ganze Rennerei zu den Behörden und Ämtern schon hinter mir habe und damals beim Hauskauf keine bösen Überraschungen erleben musste - obwohl mein Haus schon einige hundert Jahre auf dem Buckel hat. Wie sind Ihre Erfahrungen mit Grundstückskauf und Hausbau? Ist alles glatt gegangen, oder haben Sie die ein oder andere böse Überraschung mit Ämtern und Handwerkern erlebt?

"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de

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