Versicherungsprüfung durch Experten: kostenlos, leistungsorientiert, beitragsoptimal.

Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

So sichern Sie Ihrer Spareinlage besser ab

auch wenn heute fast jedes Kreditinstitut versichert, "bei uns ist Ihr Geld absolut sicher", gibt es durchaus kleine, feine Unterschiede, was die Sicherung der Einlagen anbelangt. Die Lehren aus der Finanzkrise zeigen nämlich unter anderem dies: Größe allein zählt keineswegs bei der Einlagensicherheit. Selbst ein unbedeutendes Mini-Institut auf dem Lande kann unter Umständen mehr Sicherheit bieten als mancher Branchenriese.

Die über 1.200 kleinen Genossenschaftsbanken zum Beispiel

also vorrangig die Volksbanken, Raiffeisenbanken und Sparda-Banken - verfügen seit Jahrzehnten über ein ausgeklügeltes Sicherungssystem. Ihr System ist weltweit das älteste ausschließlich privat finanzierte Sicherungssystem für Banken. Es wurde bereits 1934 nach der großen Welt-Wirtschaftskrise gegründet, also vor fast 75 Jahren. Kundeneinlagen von Privaten (im Wesentlichen: Spareinlagen, Sparbriefe, Termineinlagen und Sichteinlagen) sind durch die Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken zu 100 Prozent geschützt.

Seit seinem Bestehen musste über den durch Beiträge und zusätzliche Garantien aller Mitgliedsinstitute finanzierten Sicherungsfonds offenbar noch nie ein Kunde einer angeschlossenen Genossenschaftsbank wegen des Verlustes seiner Einlagen entschädigt werden. Das klingt zunächst etwas kurios. Der Grund: Bei Schieflagen stützen sich die Institute zunächst gegenseitig und helfen sich so in der Regel untereinander wieder auf die Beine. Außerdem unterliegen die Geschäfte der Genossenschaftsinstitute einer sorgfältigen Kontrolle durch ihre Zentraleinrichtungen.

Bei den Privatbanken in Deutschland

ist der Einlagenschutz hingegen begrenzt. Die Kreditinstitute müssen lediglich einen gesetzlichen Mindestschutz garantieren, der jedoch bei Insolvenz nur 90 Prozent der Einlagen für höchstens 20.000 Euro abdeckt. Freiwillig können sich die Institute zusätzlich dem Einlagensicherungsfonds des Bankenverbandes anschließen. Dieser deckt dann Einlagen in Höhe von 30 Prozent des Eigenkapitals der jeweiligen Bank ab. Im konkreten Beispiel bedeutet dies, dass bei einer Sicherungsgrenze von zehn Millionen Euro alle Kunden, deren Einlagen zehn Millionen Euro nicht übersteigen, vollständig geschützt sind. Auch wenn mehrere Kunden Einlagen in Höhe von jeweils neun Millionen Euro haben sollten, sind alle vollständig abgesichert.

Aber: Wie viel Geld tatsächlich in dem Einlagensicherungsfonds

zum Beispiel zur Finanzierung eines "Super-Gau" - steckt, weiß offenbar niemand außerhalb des Bankenapparats genau. Außerdem gibt es einige kleinere ausländische Banken, die nicht dem Fonds angehören. Es gilt nämlich bei uns das "Heimatstaatsprinzip". Das heißt: Ihr Geld ist bei diesen Banken geschützt nach der Einlagensicherung des Staates, in dem die Bank ihren Hauptsitz hat.

* Informieren Sie sich unbedingt vorher über die Höhe und Art der Einlagensicherung Ihrer Bank. Seien Sie skeptisch gegenüber Banken, die nur die gesetzliche Minimalforderung erfüllen.

* Legen Sie niemals mehr Geld bei einer Bank an, als durch die Einlagensicherung abgesichert ist - selbst, wenn die Zinsen auch noch so verführerisch sein mögen.

* Falls Sie mit einer sehr hohen Anlagesumme (deutlich über 100.000 Euro) auf Nummer sicher gehen wollen, verteilen Sie das Geld am besten auf mehrere Banken, die unterschiedlichen Sicherungssystemen angehören, also z.B. Genossenschaftsbanken und Privatbanken.

"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de

DAS Netzwerk Dübbert & Partner

Fragen Sie uns, wir sorgen für Ihre Sicherheit, wir sind für Sie da.

Vorsorge,- Sicherheit,- Anlagen,- Versicherungsmakler, Fragen

 

Share this post



Weitere Artikel

Experten-Fachbereiche

 Dübbert&Partner             mehr Info

                 mehr Info

  mehr Info

 

                                                      mehr Info

Who's Online

Wir haben 20 Gäste online