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D&O, Managerhaftpflicht

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Manager haften mit Jahresgehalt

Fehler die ein Manager zukünftig begeht, dafür soll er, der Manager, zukünftig mit einem Jahresgehalt haften. Zudem sollen die "Erfolgsboni" erst am Ende des Arbeitsvertrags zur Auszahlung gelangen. Damit soll verhindert werden dass ein "kurzfristiges" Gewinndenken und Erfolgsstreben verhindern soll. Bedeutet, die Nachhaltigkeit für das Unternehmen muss gesichert sein. Dazu kommt, dass die Erfolgszahlungen, wenn sie in Aktien ausgezahlt werden, erst (frühestens) 4 Jahre nach Vertragsende des Organs verkauft werden dürfen.

Wie heute bekannt wurde (20.03.2010) will die Bundesregierung die Managerhaftung erhöhen. Ein Grund mehr sich über die D&O Versicherung Gedanken zu machen.

Die SPD will diese Gesetz

noch vor der Sommerpause beschließen. Die D&O Versicherung, Directors and Officers Versicherung, zu Deutsch auch Organhaftung oder Managerhaftpflichtversicherung genannt soll zukünftig eine "Selbstbeteiligung" von einem Jahresgehalt des Managers beinhalten. Auf eine pauschale Begrenzung des Managergehalt`s will die SPD aber verzichten.

Für wen die D&O Versicherung

Organe sind: z.B. der Vorstand, die Geschäftsführer, die Aufsichtsräte und leitende Angestellte, z.B. der Prokurist eines Unternehmens. Kurzum, die Entscheidungsträger in der Firma.

Was ist eine D&O Versicherung

im Prinzip eine Haftpflichtversicherung für die Organe und Entscheidungsträger. Man unterscheidet die Innenhaftung und die Außenhaftung. Die Innenhaftung befriedigt Ansprüche der eigenen Firma, z.B. schützt diese D&O Versicherung den Versicherten gegen die Ansprüche der Gesellschafter oder / und der Firmeneigentümer. Die Innenhaftung ist der überwiegende Teil der einer Managerhaftpflichtversicherung. Die Außenhaftung bezieht sich z.B. auf die Angestellten, also Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Wettbewerber, Kunden, Lieferanten, die Aufsichtsbehörden oder anderer Dritter.

Kein Schutz durch die D&O

besteht bei schuldhafter Pflichtverletzung und Vorsatz. Das schuldhafte Verhalten, das Fehlverhalten muss nachgewiesen werden. Das diese Schuldfindung ziemlich komplex und langwierig sein kann liegt auf der Hand. Die Interessenlage beider "Parteien", führt meistens zu einem Kompromiss. Einmal weil die Eigeninteressen des Unternehmens gewahrt werden müssen, zum Anderen, der Imageschaden immens ist sobald "DAS" an die Öffentlichkeit gelangt.

Der Abschluss der D&O Versicherung und Co.

erfolgt durch das Unternehmen in dem das Organ tätig ist. Neben der Manager-Haftpflicht für die Organe finden sich noch folgende Versicherungen. Zur Ergänzung der D&O Versicherung gibt es die ODL Mandate (outside directorship liability). Zu Deutsch der Schutz bei Entsendung eines Organs in ein fremdes Unternehmen. Ein weiterer Baustein ist der Strafrechtsschutz und die Vertrauensschadenversicherung. Ebenso gehört der Anstellungsvertragsrechtsschutz mit ins Paket (dieser Anstellungsvertragsrechtsschutz ist vom Organ abzuschließen).

Ein komplexes Feld der Haftung

und der Absicherung. Hier hilft nur der Experte die richtigen Versicherungen zu finden. Vorbei die Zeiten als alles im "stillen Kämmerchen" geregelt wurde wie die jüngsten Medienberichte der Finanzkrise und Wirtschaftskrise zeigen. Trotzdem ist die Mehrzahl der Manager und Organe pflichtbewusst und muss durch diese Versicherungsbausteine geschützt werden. Denn die Entscheidungen müssen getroffen werden und Menschen können auch bei Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen, Fehlentscheidungen treffen.

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