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Versicherungen, Minderjährige, besonderer Schutz

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Versicherungsverträge mit Minderjährigen

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Besonderer Schutz für Minderjährigen

Die Eltern hatten es gut gemeint und im Prinzip ist der Ansatz auch richtig gewesen. Mit der Berufsunfähigkeitsabsicherung, der Erwerbsunfähigkeitsversicherung kann nicht früh genug begonnen werden.

Risiko vom Sparen trennen

Die Eltern hatte für ihren 16. jährigen Sohn einen Fondspolice mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Eine Laufzeit von 49 Jahren lag dem Vertrag zu Grunde. Wäre es eine reine Berufsunfähigkeitsversicherung gewesen, wäre die Welt eigentlich in Ordnung gewesen. Beginnt man früh mit der Absicherung der Arbeitskraft sind die Beiträge gering und das mögliche Gesundheitsrisiko (Vorerkrankungen), nicht mehr versichert zu werden, ebenfalls. Aber nein, der "Verkäufer musste auch noch eine Fondspolice mit 49 Jahren Laufzeit mit verkaufen.

Nach Volljährigkeit des jungen Mannes

hat Dieser den Vertrag gekündigt. Die Versicherung forderte daraufhin eine Nachzahlung von 126 Euro. Das wollte der junge Mann so nicht hinnehmen und ließ sich schlau machen. Das Ergebnis; die Versicherung musste die vollen Beitrage zurück erstatten.

Die Begründung lautet

Verträge mit Jugendlichen, also Minderjährigen müssen nicht nur von den Eltern oder Erziehungsberechtigten unterschrieben werden sondern auch vom Vormundschaftsgericht. Damit wäre wahrscheinlich die Berufsunfähigkeitsversicherung okay gewesen, die Fondspolice mit einer Laufzeit von 49 Jahren! weniger. Schließlich waren es Beiträge, die jeden Monat entrichtet werden mussten, also sogenannte wiederkehrende Leistungen. Das Vormundschaftsgericht schaut besonders bei "Lebensversicherungen" die an Minderjährige verkauft werden genau hin. Diese Vorsichtsmaßnahme ist auch richtig, da in jedem "Lebensversicherungsvertrag, im Falle des Todes, die Todesfallsumme vererbt wird.

Besser getrennte Versicherungsverträge

Dem jungen Mann wurde auch erklärt, dass die fondsgebundene Versicherung eigentlich nicht seinem Bedarf entspricht. Somit können Minderjährige bis ein Jahr nach Volljährigkeit solche Verträge kündigen, da ohne die Zustimmung des Vormundschaftsgerichts der Vertrag mit dem jungen Mann gar nicht zustande gekommen ist. Die Versicherung muss die gesamten eingezahlten Beiträge gegebenenfalls mit Zinsen zurück erstatten.

Liebe Eltern

Das Kleingedruckte ist wichtig. Wollen Sie Ihr Kind vor Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Unfall absichern und für die Zukunft Ihres Kindes Geld sparen, machen Sie sich vorher schlau. Sind Sie als Elternteil Versicherungsnehmer und das Kind versicherte Person, ist die Welt in Ordnung. Ist aber das minderjährige Kind Versicherungsnehmer und Versicherte Person dann kann es so enden wie oben beschrieben.

Von Anbieter zu Anbieter sind die Beiträge oft sehr unterschiedlich. Trennen Sie die Risikoabsicherung von den Sparbeiträgen. Das gilt generell für alle Versicherungsverträge, auch bei Erwachsen, Volljährigen.

Versicherung bedeutet; Absicherung von Risiken und nicht Kapitalanlage. Müssen Sie aus welchen Gründen heraus auch immer den Vertrag kündigen, so ist der Gesamtvertrag weg. Wie in diesem Fall,- die Berufsunfähigkeitsabsicherung und die Fondspolice. Was nun bei einem erneuten Abschluss auch das neue Eintrittsalter zur Folge hat. Wie gesagt, getrennt ist besser. Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen.

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