27. Mai 2009
Posted in
Versicherungen -
Finanzen
Dübbert & Partner, DAS NETZWERK, Kontaktformular für Ihre Fragen. Möchten Sie sich vorher über die Versicheungsvergleichsrechnern informieren?
Anlagestrategien, Wechseln oder Abwarten
Seltsam ist folgende Begebenheit. Als die Börse ihren Höchststand hatte haben viele Anleger gekauft. Logisch betrachtet sollte es umgekehrt sein. Den wie sagt eine alte Kaufmannsregel; "der Gewinn liegt im Einkauf". Als die Börse in den Keller gefallen ist haben "alle" verkauft.
So sagte Andre Kostolany ("Börsenguru", geboren 1906, gestorben 1999); "Aktien kaufen, Schlaftabletten kaufen und nach ein paar Jahre, sich am hübschen Gewinn erfreuen". Allerdings ist auch bekannt, dass Kostolany mehrmals Pleite war und teilweise hoch verschuldet. Kostolany definierte das so; "ich habe an der Börse 49 Prozent verloren,- aber von den 51 Prozent Gewinn prächtig gelebt".
Fakt ist auch, das der Börsenzyklus ca.15 Jahre beträgt. Das bedeutet, wer noch recht Jung an Jahren ist hat Zeit Verluste wieder wett zu machen. Wer aber schon betagter ist, sollte die Finger von Börsenspekulationen lassen. Besonders dann wenn es um die Altersvorsorge geht. Zocken Sie nie wenn Sie das Geld brauchen, es ist wie beim Roulette, Rot kommt immer dann wenn Sie auf Schwarz gesetzt haben. Frank Lehmann Börse ARD, Effektenspiegel. Euroscheine und Gold kann man nicht essen
Dübbert & Partner DAS Netzwerk unabhängiger Versicherungsmakler und Finanzdienstleister. Ruhestandsplaner und auf Wunsch Honorarberatung.
*Bleiben Sie Ihrer Anlagestrategie treu!
"Hin und her mach Taschen leer!", so ein alter Börsen-Spruch. Wer seine Anlagestrategie häufig wechselt und ständig versucht, den zukünftigen "Megatrend" zu entdecken, hat am Ende wahrscheinlich weniger erreicht als ein strategisch handelnder Anleger.
Warum eine Anlagestrategie?
Etwa 90-95% der Rendite eines Wertpapierdepots werden durch die strategische Ausrichtung bestimmt, d. h. durch die grundsätzliche Festlegung, wie viel z. B. in Aktien und in Festverzinslichen Papieren angelegt werden soll.
Die taktischen Entscheidungen (z. B. welche Aktie kaufe ich zu welchem Zeitpunkt?) machen höchstens 10% an Einfluss auf das Ergebnis aus.
Das sog. "Stock Picking", also die gezielte Auswahl einzelner Aktien, ist der strategischen und systematischen Depotstruktur nur dann überlegen, wenn es möglich ist, Börsenkurse zuverlässig zu prognostizieren! Und wer kann das schon?
Beispiel für eine Anlagestrategie
Anleger A investiert relativ unsystematisch in Einzelaktien. Er sucht sich die Werte selbst heraus und "tradet" unter Ausnutzung von Trends und Zyklen an den Märkten.
Sein Anlageerfolg:
1. Jahr +23%
2. Jahr + 4%
3. Jahr -18%
4. Jahr -10%
5. Jahr +36 %
Im (arithmetischen) Durchschnitt hat er +7 % p. a. erreicht.
Anleger B hat eine sicherheitsorientierte Strategie, die er langfristig verfolgt. Kurzfristige Trends und Chancen interessieren ihn nicht, Stabilität und Kontinuität stehen für ihn im Vordergrund.
Sein Anlageerfolg:
1. Jahr +10%
2. Jahr + 8%
3. Jahr + 3%
4. Jahr + 5%
5. Jahr + 9%
Im (arithmetischen) Durchschnitt hat auch er +7% p. a. erreicht.
Bei einem Anfangskapital von z. B. 50.000 Euro hat Anleger A nach den 5 Jahren ein Endkapital von 64.200 Euro und damit eine Rendite von 5,12% p. a. (geometrisch) erreicht.
Anleger B hat im gleichen Zeitraum sein Anfangskapital von 50.000 Euro auf 70.000 Euro gesteigert und damit eine Rendite von 6,97% p. a. (geometrisch) erwirtschaftet.
Anleger B hat durch eine konsequente und vermeintlich konservative Anlagestrategie das Ergebnis von Anleger A, der versuchte an den Aktienmärkten zu spekulieren, deutlich übertroffen.
Eine solche Anlagestrategie führt also zu einer besseren Rendite, spart Kosten (weniger Transaktionen) und schont zudem auch noch die Nerven! Experte: Sven Bayer
"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de" *
Dübbert u. Partner DAS Netzwerk
Dübbert & Partner, DAS NETZWERK, Kontaktformular für Ihre Fragen. Möchten Sie sich vorher über die Versicherungsvergleichsrechnern informieren?
unabhängige VERSICHERUNGSMAKLER - freie FINANZPLANER - PKV-Experte - UNTERNEHMENSBERATER - RUHESTANDSPLANER – zertifizierte (gerichtlich zugelassene) RENTENBERATER - HONORARBERATER - IMMOBILIENMAKLER - INVESTMENTBERATER - FINANZIERUNGSSPEZIALISTEN - FÖRDERMITTELBERATER - NEWPLACEMENT - OUTPLACEMENT - KARRIERE COACHING - STEUERBERATER - RECHTSANWÄLTE aller Fachrichtungen - WIRTSCHAFTSPRÜFER - STIFTUNGSBERATER – NOTARE -
| < Zurück | Weiter > |
|---|
| Weitere Artikel | |



