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Scheidung und Versorgungsausgleich trifft Frauen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Von Frau zu Frau

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Was ist ein Versorgungsausgleich

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Der Versorgungsausgleich regelt die Ausgleichsansprüche, der erworbenen Anwartschaften oder Aussichten, die während einer Ehe erworbenen wurden.

Dieser Versorgungsausgleichsanspruch bezieht sich

auf die Altersrente, Berufsunfähigkeitsrente, Erwerbsunfähigkeitsrenten und, unter Umständen auch auf Betriebsrenten, aus der Anwartschaften öffentlich rechtlicher Versorgungswerke und aus der Beamtenversorgung, ebenso aus privaten Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, welche zum Zweck der Altersvorsorge abgeschlossen wurden.

Siehe auch: Riester und Scheidung wird teuer

Im Falle einer Scheidung steht dem Ehepartner

mit den wert niedrigeren Anwartschaften, die Hälfte des Wertunterschiedes zu.

Die Durchführung erfolgt generell über die (verschiedenen) Träger der gesetzlichen Rentenversicherungen.

Außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung (private Lebensversicherungen, Rentenversicherungen) sind die Real Anteile, welche sich in den jeweiligen Versicherungen befinden offen zu legen und können über eine schuldrechtliche Versicherung mit Beiträgen zu einer, z. B. Lebensversicherung ausgeglichen werden.

Das bedeutet, dass der Ehepartner,

der weniger eigene Rentenansprüche oder gar keine Rentenansprüche hat, für die Zeit der Ehe „entschädigt“ wird.

Die Regelung trifft sowohl auf Frauen, als auch auf Männer zu. Das heißt, dass auch Frauen, wenn sie denn eine größere Anwartschaft als der Mann haben, einen Anteil übertragen müssen.

Und,- dass die Frau gegebenenfalls, als die sozial Stärker, an den (EX) Mann Unterhalt zahlen muss.

Lediglich bei Ehepaaren, die beide berufstätig waren / sind und annähernd gleiche Anwartschaften vorweisen können, kann der Ausgleich entfallen.

Dieser Versorgungsausgleich hat nichts mit dem restlichen, vorhandenen Vermögen eines Ehepaars zu tun.

Siehe auch: erschreckende Zahlen bei Frauen wenn es um die Altersrente geht.

Fragen zur gesetzlichen Rente, der zugelassene Rentenberater hilft weiter. Die Rentenkontenklärungen sollten nicht bis zur (möglichen) Scheidung raus geschoben werden.

600.000 ungeklärte Rentenkonten liegen bei den Rententräger.  Es ist Ihre Rente, ist sie falsch berechnet, bekommen Sie auch eine "falsche" Rente.

In eheähnlichen Gemeinschaften fällt der Versorgungsausgleich flach, die gesetzlichen Rentenansprüche zur Witwenrente auch.

(Autor: Doris Dübbert)

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