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Frauen zwischen Beruf und Pflege der Angehörigen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Von Frau zu Frau

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Die Wahl zwischen Beruf und Pflege

trifft meistens Frauen. Die Problematik stellt sich dann in der Rentenversicherung der Frauen, der betrieblichen Altersvorsorge und dem eventuell Rückkehr in den Beruf. Die Doppel- und Dreifachbelastung der Frauen ist überproportional. Eine neue Studie gibt darüber neue Aufschlüsse wie die Bevölkerung die Pflegesituation sieht und wie die Bevölkerung zum Thema Pflege von Angehörigen steht, zeigt diese aktuelle Untersuchung. Dabei kommt die eine oder andere überraschende Auffassung ans Licht.

Entscheidung zwischen Pflege und Beruf

Das Thema Pflege von Angehörigen wird in den meisten Familien durchaus thematisiert, wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa ergeben hat. Hilfe wird vor allem von dem Partner oder der Tochter beziehungsweise Schwiegertochter erwartet. Die Bereitschaft zu pflegen ist bei denjenigen besonders stark ausgeprägt, die noch keine Erfahrung damit haben.

Für die Studie im Auftrag eines Versicherers wurden im Februar 1.010 Bundesbürger zwischen 25 und 65 Jahren zu ihren Einstellungen zur Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger befragt.

Hilfsbereitschaft ist Frauensache

68 Prozent der Befragten trauen sich zu, bei Bedarf ältere Familienangehörige selbst zu pflegen 73 Prozent der Frauen und 63 Prozent der Männer. 66 Prozent haben noch keine Erfahrung damit, sehen es aber als ihre Pflicht an.

Gut die Hälfte gibt dagegen berufliche Gründe an, weshalb eine Pflege nicht möglich wäre. Hier ist das Verhältnis Männer zu Frauen 65 zu 48 Prozent. Ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten findet, dass die Angehörigen besser durch ausgebildete Fachkräfte gepflegt werden sollten.

29 Prozent könnten auf Grund der räumlichen Entfernung nicht selbst pflegen. 19 Prozent betreuen bereits Kinder oder Enkelkinder und sehen sich deshalb einer weiteren Belastung nicht gewachsen. Siehe auch: Psychisch krank, Arbeitsplatzverlust, berufsunfähig

20 Prozent der Bundesbürger sind der Ansicht, die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger sollte bei Bedarf besser der eigene Partner übernehmen. Dies finden 27 Prozent der Männer, aber nur zwölf Prozent der Frauen.

Häusliche Pflege überwiegt

52 Prozent haben noch keinerlei eigene konkrete Erfahrungen mit pflegebedürftigen Angehörigen, während 14 Prozent aktuell damit zu tun haben. Dies sind 18 Prozent der Frauen und zehn Prozent der Männer.

Bei 13 Prozent hat ein anderes Mitglied der Familie die Pflege übernommen. Zwölf Prozent nehmen für die Pflege eines Angehörigen einen häuslichen Pflegedienst in Anspruch, neun Prozent haben Angehörige, die in einer Pflegeeinrichtung leben. 39 Prozent der aktuell Pflegebedürftigen werden also zu Hause gepflegt.

Eigene Wohnung beibehalten

Dies entspricht auch den Wünschen der meisten Menschen. 81 Prozent wollen im Rentenalter am liebsten in den eigenen vier Wänden wohnen, 60 Prozent auch dann, wenn sie pflegebedürftig werden. Acht Prozent würden eine Seniorenwohngemeinschaft und je vier Prozent das Wohnen bei den eigenen Kindern oder ein Seniorenstift beziehungsweise Altenheim oder Pflegeheim vorziehen.

Dass sich allen Diskussionen und Sonntagsreden

zum Trotz nicht viel an der klassischen Rollenverteilung geändert hat, zeigen die Antworten auf die Frage, von wem im Pflegefall hauptsächlich Unterstützung erwartet wird.

51 Prozent erhoffen sich Hilfe vom Partner 46 Prozent der Frauen

aber 57 Prozent der Männer. Lieber einen häuslichen Pflegedienst würden 16 Prozent in Anspruch nehmen. Von der Tochter oder Schwiegertochter wollen zwölf Prozent gepflegt werden, 15 Prozent der Frauen und neun Prozent der Männer.

Vom Sohn oder Schwiegersohn erwarten dagegen nur vier Prozent Hilfe im Falle einer Pflegebedürftigkeit.

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