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Riester Rente oder ja

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Riester Rente in der Klemme?

Mit der Rentenreform von 2000/2001 wurde die gesetzliche Rente von 70 Prozent auf 67 Prozent abgeschmolzen. Grundlage der Berechnung ist der sogenannte Eckrentner. Ein Rentner, der 45 Jahre als Sozialversicherungspflichte Arbeitnehmer in die gesetzliche Rente eingezahlt hat.

Rentenreform und die Riester Rente

Um die Rentenkürzung "auszugleichen" wurde dazu die nach Walter Riester benannt Riester Rente eingeführt. Der Abschluss der Riester Rente (für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) ist an bestimmte Voraussetzungen und Vorgaben gebunden. Geregelt wird das Ganze im Altersvermögensgesetz (AVmG) §§ 10a, 79 ff. Einkommenssteuergesetz. Daneben existiert die nach Bert Rürup benannte Rürup Rente für Selbständige und die betriebliche Altersvorsorge.

Riester Rente in der Kritik

2007/2008 wurden erste "Berechnungen" über die Riester Rente publiziert und "Riestern" löste damit heftigste Kritiken und Widersprüche aus. So wurde mit der Berechnung des "Eckrentner" offen gelegt, dass nach 45 Arbeitsjahren viele Rentner nur eine Grundsicherung ihrer Rente erhalten werden. Der angesparte Riester Vertrag dann mit der (Renten) Grundsicherung verrechnet wird.

Riester Rente stößt zunehmend auf Ablehnung

Laut einer Studie der Citibank stößt "Riestern" bei über 43,5 Prozent der Arbeitnehmer, aus oben genannten Gründen, auf Ablehnung. Bei den unteren Einkommensschichten, monatlicher Verdienst geringer als 1.500 Euro pro Monat, beträgt die Ablehnungsquote sogar 51,2 Prozent. Was sich ebenfalls aus der Tatsache der "Verrechnung" auf die Grundsicherung ergibt. Das bedeutet, dass über die Hälfte der Bundesbürger die Riester Rente ablehnt beziehungsweise ihre bestehenden Riester Verträge wieder (wenn nicht schon geschehen) kündigen will. Eine Nachbesserung seitens des Gesetzgebers ist immer wieder gefordert worden aber bis heute nicht umgesetzt worden.

Schlechte Beratung und Kündigungen

Nicht zuletzt ist die anfängliche Euphorie zur Riester Rente auch dadurch in die Negativschlagzeilen geraten weil große Strukturvertriebe reihenweise bestehende Lebensversicherungen (die Auszahlung der Versicherungssumme war vor Vertragsabschluss 31.12.2005 noch steuerfrei) aufgekündigt haben um mit den freiwerdenden Beiträgen Riester Verträge zu platzieren. Der Vorwurf an diese Vertriebe lautete; erneute Provisionen auf Kosten der Versicherten zu generieren.

"Riestern" oder ja?

Auch wenn die Riester Verträge die Finanzkrise relativ unbeschadet überstehen sollten, so kann generell kein JA oder NEIN zur Riester Rente ausgesprochen werden. Garantiert in einem Riestervertrag sind: die eingezahlten Beiträge plus die staatlichen Zulagen. Die Verzinsung, also die Rendite, unterliegt wie jede andere Kapitalanlage den Schwankungen der Finanzmärkte. Dazu muss im Riester Rentenvertrag auch die Kostenseite betrachtet werden. Vergleichen der einzelnen Anbieter lohnt sich auf jeden Fall.

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