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Impfungen gegen weltweite Erkrankungen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Impfschutz vor Reiseantritt

Viele Erkrankungen lassen sich im Vorfeld durch eine richtige Impfung ausschließen. Auch wenn die eine oder andere Impfung von den Krankenkassen nicht mehr bezahlt werden, so sollte der persönliche Impfschutz in die Reisekasse mit eingeplant werden. "Vorbeugen ist besser als heilen". Manche Krankheiten sind, ohne Impfung, "Dauergäste" und bedürfen ständiger ärztlicher Überwachung und Betreuung. Davor kann man sich vor Reiseantritt schützen. Gleiches gilt selbstverständlich für Geschäftsreisende. Siehe auch: Reisekrankenversicherung

Siehe auch: Impfung gegen Schweinegrippe

Siehe auch: Fragen zur Reisekrankenversicherung

Siehe auch: Reiseversicherungen online berechnen

Anmerkung: dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern stellen lediglich eine Information dar. Ihre Fragen zu Impfungen in der privaten Krankenversicherung beantworten wir über unser Kontaktformular. Die Beratung beim Arzt ihres Vertrauens ist unumgänglich.

Siehe auch: der Impfkalender

Cholera

Durch ein Bakterium verursacht, nahm die Cholera einen Seuchenzug rund um den Globus vor. Erst im letzten Jahrhundert konnte die Cholera durch verbesserte Hygienebedingungen zurück gedrängt werden. Urheber sind verseuchtes Wasser, Meeresfrüchte und Lebensmittel.

Nach der Aufnahme des Bakteriums gelangt die Infektion in den Darm und führt so zu Vergiftungen durch das Toxin des Cholerabakteriums.

Ausbreitungsgebiete sind heute Südostasien, Indien, Zentralafrika und Südamerika. Aber auch die Südküsten Europas sind in jüngster Zeit wieder befallen. So Italien, Spanien und Portugal.

Durch den Hohen Wasserverlust und Salzverlust im Körper, einhergehend mit massivem Durchfall, kann die Erkrankung innerhalb weniger Stunden, wenn die Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt wird, zum Tod führen.

Die erhältlichen Cholera-Impfstoffe sind in Deutschland nicht zugelassen.

Diphtherie

Übertragen wird die Diphtherie durch Toxine, also Giftstoffe, die durch Bakterien verursacht werden. Durch Tröpfcheninfektion gelangen die Erreger in den Nasenrachenraum. Dadurch kommt es zu vorerst zu einer lokal begrenzten Infektion. Über die Lymphbahnen breiten sie sich weiter im Körper aus.

Seit den 90 Jahren tritt die Diphtherie zunehmend in den baltischen Ländern und Russland wieder auf. aber auch in Deutschland sind in den letzten Jahren immer wieder vereinzelte schwere Fälle von Diphtherie wieder aufgetreten.

Der Krankheitserreger einmal im Körper, verursacht Fieber, Beläge im Rachen, ein Anschwellen des Halses. Schwemmen sich die Diphtherietoxinen in den Kreislauf, kommt es zu Kreislaufversagen, Herzmuskelentzündungen und zu Lähmungen.

Ein sicherer Schutz besteht nur durch eine Impfung. Ein frühzeitige Behandlung, wenn sie den rechtzeitig erkannt wird ist mit einem Antiserum und Antibiotika möglich. Alle 10 Jahre muss die Impfung wieder aufgefrischt werden um einen sicheren Schutz aufrecht zu erhalten.

Gelbfieber

Durch Viren übertragen, ist Gelbfieber eine schwere, akute Infektionskrankheit. Übertragen wird diese Virus durch die Stechmücke. Über die Lymphbahnen gelangt der Erreger in die Blutbahn. Von dort aus befällt es das Nervensystem und die Leber.

Überwiegend in Ländern mit tropischem Klima ist die Stechmücke beheimatet. Besonders Afrika und Südamerika sind Gelbfiebergebiete. Aus Asien sind keine Gelbfiebererkrankungen bekannt. Allerdings kann in Asien eine Impfung gegen Gelbfieber verlangt werden, wenn der Einreisende aus einem Gelbfiebergebiet einreisen will.

Symptome sind; hohes Fieber, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen. Im weiteren Verlauf kann es zu Nierenschädigungen, Leberschädigungen (Gelbsucht) Herzschädigungen und Hirnschädigungen kommen. In 80 Prozent der Schwerst-Erkrankungen führt sie zum Tode.

Alle 10 Jahre muss die Impfung erneuert werden um einen sicheren Schutz zu bietet.

Gebärmutterhalskrebs

HPV-Impfungen (Humane Papillomviren) sind nicht wirklich Diskussionslos. Das Pro und Contra der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs wird empfohlen. Aber, von vielen Ärzten empfohlen und von vielen Ärzten wiederum abgelehnt, ist "Gardasil" umstritten.

Die Gesetzlichen Krankenkassen haben die Impfung für junge Frauen zwischen 12 Jahren und 17 Jahren in ihren Leistungskatalog mit aufgenommen. Die Impfung erfolgt in drei Dosierungen. Allerdings schützt der Impfstoff nur gegen die Stämme 16 und 18. Gardasil-Impfung gefährlich?

So empfiehlt die Werbung, dass jedes Mädchen ab dem 9. Lebensjahr (vor dem ersten Geschlechtsverkehr) geimpft werden soll. Aber, der HPV Virus führt nicht unmittelbar zu Gebärmutterhalskrebs. Eine Studie aus den USA (2000) belegt folgendes: ein Prozent aller Frauen erleiden Gebärmutterhalskrebs. 3,3 von 100.000 Frauen sterben an diesem Krebs. In Australien 4 von 100.000 Frauen. Männer wie Frauen tragen das HPV Virus in sich.

FSME

Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine infektiöse Viruserkrankung deren Erreger durch Zeckenbisse übertragen werden.Das Risiko besteht von Beginn der ersten Frühlingssonne bis spät in den Herbst hinein. In Deutschland sind es Bayern, Baden-Württemberg und Hessen in denen erhöhte FSME Gefahr besteht. Des weiteren sind es Länder wie Russland, Polen, die baltischen Länder, Tschechien und die slowakischen Republiken, Österreich, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und die Staaten des ehemaligen Jugoslawien, Albanien und Schweden. Aber auch kleinere Endemiegebiete wie die Schweiz, Finnland, Italien und Griechenland müssen dazu gezählt werden.

Merkmale der Infizierung sind; grippeähnliche Symptome,. Ein Drittel der infizierten wird dann durch Kopfschmerz, Fieber, Nackensteifigkeit, Bewusstseinsstörungen und Lähmungen befallen. Im schlimmsten Fall kann der Hirnstamm betroffen sein.

Ca. 1 bis 2 Prozent führen zum Tode.

3 Impfungen geben einen Grundschutz. Eine Auffrischung muss nach drei Jahren erfolgen. Generell muss gesagt werden, das eine spezifische Behandlung bisher nicht möglich ist. Damit gewinnt die Prophylaxe immer mehr an Bedeutung.