25. Juni 2009
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Krankenversicherung
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Grippe
auch Influenza genannt, gibt es weltumspannend. Bemerkenswert ist, dass die Grippe in lokal begrenzten Epidemien auftritt. Übertragen wird die Influenza durch Tröpfchen-Infektion also durch Niesen oder Husten. klassische Grippezeiten in Deutschland sind bekanntermaßen der Herbst/Winter und das Frühjahr. In anderen Ländern mit anderen klimatischen Verhältnissen auch zwischen April und September. Gefährlich wird Grippe durch die Kombination mit Bakterien und Staphylokokken.
Im schlimmsten Fall können der Herzmuskel, das Gehirn und die Lunge in Mitleidenschaft gezogen werden.
Die Impfung muss allerdings jedes Jahr wiederholt werden. Der Grippevirus verändert sich ständig und somit muss der Impfstoff jedes mal neu "erforscht" werden.
Hepatitis A
Hepatitis A ist eine Viruserkrankung welche zu einer Leberentzündung führt, auch Reisehepatitis genannt. Hepatitis A wird meistens in den südlichen Urlaubsregionen erworben. man geht davon aus, das ein geringer Hygienezustand der Auslöser sei. Auffällig ist dabei, das es wesentlich mehr Erkrankungen in Südeuropa als in Nordeuropa gibt, bzw. generell in den südlichen Ländern des Globus mehr Hepatitis A Fälle vorkommen.
Infektionsherde sind, ungeschältes Obst, Meeresfrüchte, Muscheln, Speiseeis, Eiswürfel und nicht abgekochtes Wasser.
Über eine Schmierinfektion gelangen die Erreger in die Blutbahn und somit in die Leber. Auch wenn die Erkrankung nicht zum Tode führen muss, Dauerschäden bleiben ein Leben lang.
Empfohlen sind 2 Impfungen die dann ca. 10 Jahre vorhalten.
Malaria
Malaria ist überwiegend in den tropischen und subtropischen Sumpfgebieten zu finden. Temperaturen von 18 bis 20 Grad C geben einen geradezu idealen Nährboden ab. In Mitteleuropa werden Malaria-Erkrankungen durch den Massentourismus wieder häufiger eingeschleppt.
Malaria tropica ist die schwerste Form der Malaria und verursacht die häufigsten Todesfälle.
Übertragen wird Malaria über die Malariamücke (Anopheles-Mücke) Die Erreger dringen in die Leber und die Milz ein um sich dort weiter zu entwickeln. In gewissen Zyklen werden diese Erreger dann ins Blut abgegeben und verursachen so die Fieberschübe.
Malaria-Erreger werden zunehmend resistenter. Empfehlenswert wäre es , wenn vor Urlaubsantritt ein Tropeninstitut aufgesucht wird um den genauen Impfstoff bestimmen zu lassen.
Meningokokken-Meningitis
Meningokokken sind Bakterien und somit häufiger Auslöser der Hirnhautentzündung. Bei vielen Menschen ist dieser Keim ein Bestandteil der Mundflora. Die Infektion erfolgt also aus dem eigenen Reservoir oder durch Tröpfcheninfektion. (Niesen, Husten, etc.)
Zunächst vermehren sich diese Bakterien in der Mundhöhle, in den Lymphbahnen um dann ins Nervenwasser zu gelangen. Das Nervenwasser (Liquor) gelangt dann an die Hirnhäute.
Meningokokken trifft man weltweit. Besonders häufig allerdings in Afrika, Südamerika und Asien. Die Erkrankungen haben oft den Verlauf einer Epidemie. Einzelfälle häufen sich im Frühjahr.
Erste Erscheinungsformen der Erkrankung sind plötzliches hohes Fieber, Erbrechen, Kopfschmerzen. Eine deutliche Nackensteifheit tritt bereits nach wenigen Stunden ein. Wird nicht sofort mit Antibiotika behandelt, kommt es im weiteren Verlauf zu Bewusstseinsstörungen, Bewusstseinstrübungen und einer Hirnschwellung. Ohne wirksamem Behandlung der Meningokokken-Meningitis führen ca. 10 Prozent zum Tode.
Alle drei Jahre muss die Impfung erneuert werden um einen sicheren Schutz aufrecht zu erhalten. Allerdings gibt es für die in Europa vorhandenen Meningokokken-Stämme zur Zeit keinen Impfstoff.
Polio
Poliomyelitis wird durch Viren verursacht. Polioviren kommen überwiegend in den tropischen Ländern vor. In Deutschland ist diese Erkrankung dank der fast flächendeckenden Durchimpfung selten vor. durch Schmiereninfektion kann sie den Rachen, das Rückenmark, den Magendarmtrakt und das Gehirn befallen.
Ca. 10 Prozent der Erkrankungen verlaufen negativ. Es kann dann zu Schädigungen des Nervensystems, Muskelbeschwerden und zu einer Hirnhautentzündung kommen. Weitere Folgen können ins Lähmungsstadium übergehen.
Im Lähmungsstadium ist eine Heilung nicht mehr möglich.
Sicher vor Polio ist eine dreimalige Impfung im Kindesalter. Allerdings bietet diese Impfung keinen lebenslangen Schutz, so das sie im Erwachsenenalter regelmäßig aufgefrischt werden muss.
Tollwut
Der Erreger der Tollwut kann jedes Säugetier befallen. Bereits der Speichel eines mit Tollwut befallenen Säugetiers reicht aus um sich zu infizieren. Die irrige Annahme das der Tollwuterreger ausschließlich durch einen Biss übertragen wird ist somit widerlegt. Tollwut kommt heute überwiegend in weiten Teilen Afrikas, Asien und Südamerika vor. Aber auch Deutschland ist nicht tollwutfrei. Häufig sind es Hunde, Katzen und Rinder die infiziert sind und natürlich besteht alle Wildtiere die Möglichkeit der Infizierung.
Das Erkrankungsbild fängt mit Kopfschmerzen, Nervosität und falls es eine Bisswunde ist mit deren Überempfindlichkeit an. In der Erregungsphase kommt es zu Krämpfen, Zuckungen und stärksten Unruhen. Im 3. Stadium fallen alle Muskelgruppen aus, einschließlich des Atemmuskels, was unweigerlich zum Tod führt.
Tetanus
Wundstarrkrampf-Erreger sind Weltweit sowohl im Boden, in Staub, als auch in Tiermist zu finden. Der Krankheitsverlauf beginnt mit Kopfschmerz, Verkrampfungen der Kaumuskulatur. Schließlich kann der Mund nicht mehr geöffnet werden da alle Muskeln fest verspannt sind. Die Folge kann die Lähmung der Atemmuskulatur sein, die dann zum Tode führt. Bei der Erkrankung von Tetanus muss mit einer Todesrate von ca. 25 Prozent gerechnet werden.
Ein Antiserum nach Infizierung steht zur Verfügung. Allerdings muss die Infizierung rechtzeitig erkannt werden. Die Schutzimpfung muss im 10 Jahres-Rhythmus erneuert werden.
Typhus
Zu finden sind die Typhus-Erreger in den tropischen und subtropischen Gebieten. Die Infizierung erfolgt durch eine bestimmte Salmonellenart die ähnlich der Hepatitis A Erkrankung, durch Schmierinfektion übertragen wird. Ursachen sind Lebensmittel, verunreinigtes Trinkwasser, Eiswürfel, etc.
Die Bakterien gelangen so in den Magendarmtrakt und in die Lymphbahnen und Blutbahnen.Die Folgen sind im schlimmsten Fall Entzündungen der Hirnhaut, des Herzens, des Gehirns, Knochen und Gelenke.
Ca. 1 Prozent der Erkrankungen verlaufen tödliche.
Die Typhusimpfung bietet einen Schutz von etwa 3 Jahren.
(Quelle: TravelMed)
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