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Soviel eigenes Haus ist für mich drin

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Immobilien-Anlage

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Was Häuslebauer wirklich beachten sollten

Der Traum von den eigenen vier Wänden muss wohl überlegt und durchdacht sein. Die selbst genutzte Immobilie, was der Bauherr oder der Käufer beachten sollte, damit aus der Traumimmobilie nicht eine Alptraum-Immobilie wird. Vorsicht ist bei gebrauchten Immobilien geboten.

Realistische Baufinanzierung

Die Zinsen für Hypotheken sind günstig, die Baupreise ebenfalls und die Immobilie aus zweiter Hand scheint das Schnäppchen überhaupt zu sein. Günstige Voraussetzungen jetzt über das Eigenheim oder die Eigentumswohnung nachzudenken. Eine besondere Aufmerksamkeit stellt die Zinsbindung und das Eigenkapital dar.

Siehe auch: "mit gesundem Menschenverstand"

Der Eigenkapitalanteil

Die 100 Prozent oder gar 120 Prozent Finanzierung sollte für den zukünftigen Eigenheim-Besitzer ausgeschlossen sein (Amerika hat es schon leidvoll vorgemacht wie es nicht sein soll). Auch wenn verschiedene Banken das so anbieten. Finger weg, das Risiko als Privatmann / Frau ist für die eigen genutzte Immobilie zu groß. Zudem spiegelt sich das im Hypothekenzins wieder.

40 Prozent Eigenkapital und nicht weniger als 20 Prozent Eigenkapital muss sein. Je mehr Eigenkapital um so niedrige Zinsen und um so schneller gehört die Eigentumswohnung oder das Einfamilienhaus Ihnen und nicht mehr der finanzierenden Bank.

Erstrangige Grundschuld sichert einen guten Zinssatz

Bei der vermieteten und / oder Denkmalgeschützen Immobilie sieht das anders aus. Die Immobilie als Kapitalanlage kann Steuervorteile bringen, Abschreibungen beinhalten. Die Mieteinnahmen werden berücksichtigt und damit stellt sich eine völlig andere Situation im Finanzierungsbedarf da, als bei der eigen genutzten Immobilie. Fragen zur Denkmalgeschützen Immobilie beantworten wir gerne und stellen Ihnen den entsprechenden Finanzierungsbedarf dar.

Zinsfestschreibung

Hypothekendarlehen sind kein Pokerspiel. Wer darauf vertraut das die Zinsen in 5 Jahren 10 Jahren oder 15 Jahren weiter sinken könne als im Moment, kann Recht haben, muss aber nicht. Eine generelle Aussage ist kritisch. Im Augenblick sind die Darlehenszinsen für Hypotheken recht niedrig. Da kann durchaus über eine längere Zinsbindung nachgedacht werden. Das schafft Planungssicherheit, das bedeutet der Zins und die Tilgungsraten bleiben gleich. Das schützt vor der Anschlussfinanzierung zu möglicherweise hohen Hypothekenzinsen.

Tilgungsraten

Mit einer Tilgung von 1 Prozent, wie gerne angeboten wird können Sie selber anhand von Zins und Tilgung ausrechnen wann die Immobilie schuldenfrei ist. Also lieber eine höhere Tilgung einbauen und so nicht nur schneller zur Entschuldung der Immobilie gelangen, sonder damit auch Zinsen sparen. Das bedeutet, die Tilgungsraten ist variabel und kann sich Ihren Möglichkeiten anpassen.

2 Prozent bis 3 Prozent

Ratsam ist eine Tilgung von 2 Prozent bis 3 Prozent. Vorsicht, viele Banken haben an einer höheren Tilgungsraten kein sonderliches Interesse. Schließlich verdienen die Banken an den Zinsen und nicht an der Tilgung. Außerdem lässt eine niedrige Tilgung die monatlich Belastung geringer erscheinen und schönt so die Optik der Finanzierung.

Vergessen Sie nicht die Nebenkosten

Was sind realistische Nebenkosten überhaupt? Das sind Notarkosten (individuell), der Grundbucheintragung (ca. 1,5 Prozent vom Kaufpreis), die Grunderwerbssteuer (ca. 3,5 Prozent) Des weiteren oft vergessen, die laufende Miete bis zum Bezug des Eigenheims, der Eigentumswohnung sowie die Renovierungskosten der verlassenen Wohnung und die Nebenkosten- Nachbezahlung.