01. September 2009
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Investment -
Investment, ETF, Fonds
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(Fortsetzungsreihe 2)
2. „Artenvielfalt“
von Investmentfonds, ihre Stärken gerade jetzt
Die Deutsche Börse Frankfurt/M. definiert Investmentfonds kurz, bündig und zutreffend als „in Wertpapieren oder Grundstücken angelegtes Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft". Sie „bündeln die Gelder vieler Anleger und investieren sie in Aktien, Anleihen und andere Anlageformen. Die Käufer eines Fondsanteilsscheins investieren gleichzeitig in verschiedene Anlagen. Dadurch verteilt sich ihr Risiko.“(3)
Die unterschiedlichen Fondsarten, ihre unterschiedlichen Wirkungsweisen in den jeweiligen Marktphasen, ihr prozentuales Verhältnis zueinander (!!) im Rahmen einer Gesamtanlage (Portfolio) und andere Faktoren bewirken sogar eine bestimmte „Annahme-Wahrscheinlichkeit“ dieser Gesamtanlage für einen bestimmten definierten Zeitraum.
2. Das macht Investmentfonds
„für jeden Anlegertyp wie auch für jedes Anlageziel interessant.
Hier die wichtigsten Fondsarten:
Aktienfonds
setzen sich aus einer Vielzahl verschiedener Aktien zusammen. Es gibt Aktienfonds mit vorwiegend deutschen Werten sowie international ausgerichtete Aktienfonds (zum Beispiel für Europa, Amerika und Asien). Aber auch spezielle Regionen, wie zum Beispiel Osteuropa, werden mit der Fondsanlage gezielt erfasst.
Rentenfonds
bestehen aus zahlreichen fest- oder variabel verzinslichen Wertpapieren verschiedener Art mit unterschiedlichen Zinssätzen und Laufzeiten. Auch hier gibt es eine ähnliche Auswahl von verschiedenen Spezialisierungen wie bei den Aktienfonds.
Mischfonds
investieren das Geld mal stärker in Aktien, mal mehr in verzinsliche Wertpapiere, teilweise auch in Immobilien beziehungsweise in Anteilen Offener Immobilienfonds. Der jeweilige Anteil am Fondsvermögen kann nach der aktuellen Markteinschätzung schwanken. Zu den gemischten Fonds gehören auch AS-Fonds (Altersvorsorge-Sondervermögen) sowie viele Absolute Return- und Total Return-Fonds.
Geldmarktfonds
legen ihre Gelder in so genannten Geldmarktpapieren oder einlagengesicherten Bankguthaben an. Der Anleger profitiert dabei von Konditionen, die sonst nur Großanleger erhalten. Geldmarktfonds sind ideal, um Geld kurzfristig gewinnbringend zu „parken“, wenn die Märkte unsicher sind.
Offene Immobilienfonds
bestehen überwiegend aus gewerblich genutzten Immobilien und werden von Grundstücks-Investmentgesellschaften verwaltet. Man nennt sie „offen“ weil die Zahl der Anleger und der Objekte nicht beschränkt ist.
Dachfonds
investieren ihr Fondsvermögen in andere Investmentfonds (Zielfonds), streuen also das Risiko doppelt. Dachfonds sind für Anleger attraktiv, die auch mit kleineren Anlagebeträgen den Komfort einer standardisierten Vermögensverwaltung nutzen möchten. Die Alternative wäre, sich selbst ein Portfolio aus verschiedenen Fonds zusammenzustellen. Beim Dachfonds übernehmen das erfahrene Fondsmanager.“ (4)
Literatur:
(1) BVI. Investment-Informationen. Fkft./M. 02.03.2009
(2) BVI. Investment-Informationen. Fkft./M. 12.08.2009
(3) Börse von A bis Z. Hrsg.: Deutsche Börse AG. Fkft./M. 2007, S. 72
(4) Ich und mein Fonds. Bausteine für ein besseres Leben: Geldanlage mit
Investmentfonds.
Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (Hrsg.), S.11
ISBN: 978-3-937790-22-0
(5) Hervorh. – H.K.)
(6) BVI. Investmentfonds bieten Insolvenzschutz. Infoblatt v. 13.08.2008,
S.1 u. 2 (jeweils aktuell unter www.bvi.de)
Autor und verantwortlich für den Artikel: Dr. Harald Koch
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