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Schulfach Finanzen und Versicherungen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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74 Prozent der Jugendlichen haben Interesse

Autor: Doris Dübbert

Leider ein Wunschdenken für den Lehrplan. An den Schulen suchen wir das Schulfach Finanzen und Versicherungen vergeblich. Jeder redet von der Finanzkrise und keine versteht die Zusammenhänge wirklich. Dabei wäre es bitter nötig die kommenden Generationen dieses globale Wissen zu vermitteln. Aber auch die Kultusminister (Lehrpläne sind Ländersache, was eh schon eine Problematik als solches darstellt) haben hier taube Ohren und wenig Sachverstand. Aber schlimmer noch, die gleichen Politiker fordern Eigenverantwortung der jungen Generation ohne die Grundlagen in den Schulen dafür zu schaffen. Hier ist Wissen wirklich Macht.

"Beipackzettel" für Finanzprodukte

Demnächst soll es einen "Beipackzettel für Finanzprodukte" geben. Aber, ohne gesunden Menschenverstand und einer gewißen Bildung plus Eigenverantwortung für das eigene Geld, bleibt auch der "Beipackzettel" ein sinnloses Unterfangen. Was nutzt es wenn ich es lesen kann aber nicht verstehe?

Somit heißt das Zauberwort; Bildung, Bildung und nochmal Bildung.

Übrigens, das Jugendwort des Jahres 2009 ist "hartzen", was bedeutet; abhängen, rumhängen, eben  Hartz IV.

Siehe auch: Bafög und Bildungssparen

Siehe auch: Rechtsstreit über Sammelklagen

Eltern und Lehrer

So sind die Lehrkörper als auch die Eltern selber mit dem Thema überfordert. Nur so ist zu erklären, dass selbst Akademiker oftmals hilflos vor dem Thema Versicherungen und Finanzen kapitulieren. So wissen ca. 27 Prozent der befragten Studenten nicht, dass eine KFZ- Haftpflichtversicherung eine Zwangsversicherung ist. Dazu kommt ein gefährliches Halbwissen das munter weitergegeben wird. Das wiederum hat zur Folge, dass elementare Absicherungen unter den Berufseinsteigern nicht bekannt sind. Daraus resultiert, dass so manchem Versicherungsvertrieb und Finanzvertrieb für Falschberatung und falschen Absicherungen Tür und Tor geöffnet ist. Geglaubt wird, weil Mann, Frau es nicht besser weiß und das kann weitreichende Folgen haben.

Siehe auch: Jugendliche haben zuwenig Finanzwissen

Die Elterngeneration hatte „wenig Sorgen“

Der Staat und somit die Sozialversicherungsträger haben vorgesorgt. Heute, aus unterschiedlichsten Gründe, sind die Sozialversicherungen, also die gesetzlichen Versicherungen auf ein Mindestmaß zusammen geschmolzen. Die Generation der Kinder muss sich aber nun mit genau diesem Problem auseinander setzen und Eigenvorsorge betreiben. Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Rentenversicherung, Pflege, Krankenversicherung, die gesetzliche Unfallversicherung und die ganz normalen Risikoversicherungen sind für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Kaum ein Berufseinsteiger ist darüber informiert, das ab Jahrgang 1961 die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung quasi abgeschafft wurde. Bezeichnet ist, das sich der Deutsche zum Kauf eines Autos ca. 25 Stunden Zeit nimmt, für den Kauf einer Küche ganze 14 Stunden und gerade mal 5 Stunden bleiben für den Kauf von Versicherungen übrig. Das kann nicht gut gehen.

Kapitalaufbau fürs Rentenalter

Wo Wissen fehlt, da fehlt auch die Entscheidung und die Beurteilung über die Menschen welche einem was verkaufen wollen. Meistens wird mit dem „Sargdeckel“ geklappert. Oder wie ist es möglich, das Tausende von Lebensversicherungen zu Gunsten Riester Verträgen platt gemacht wurden? Hätte sich der Verbraucher schlau gemacht, hätte er schnell gemerkt das es einzig und alleine dem Versicherungsverkäufer und seiner Provision genutzt hat. Wissen ist Macht und nichts Wissen kostet Geld, so einfach ist die Formel. Das wissen die Versicherungsvertreter die Anlagenberater und Finanzjongleure die nur ihre eigenen Provisionen vor Augen haben ganz genau.

Siehe auch: ein Finanz-TÜV soll es richten

Lehrstoff Finanzen und Versicherungen

Dieses fundamentale Lernen fürs wirkliche Leben fehlt in der Schule. Die zukünftigen Generationen müssen dieses lebenswichtige Wissen vermittelt bekommen um vor Fehlentscheidungen, welche auch die jetzige Finanzkrise mit ausgelöst haben, kritisch über Finanzen, Kapitalanlagen und Versicherungen entscheiden zu können. Hier sind auch die Eltern in den Elternabenden aufgerufen darauf hinzuwirken. Fordern Sie für Ihre Kinder diesen wichtigen Lehrstoff ein. Wir brauchen mündige und kritische Bürger welche nicht alles glauben was ihnen erzählt wird.

Im übrigen, es sind gerade die Frauen und Mütter, welche die sozialen Sicherungssysteme völlig falsch einschätzen und somit immer noch glauben von der späteren Rente sicher leben zu können.

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