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Altersarmut durch die Rentenlüge

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Das Bundesministerium für

Arbeit und Soziales schönt die zukünftigen Renten. Der sogenannte Eckrentner ist ein Wunschkonstrukt des Rententrägers und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Es wird mit einer durchschnittlichen Rentenerhöhung von 1,6 Prozent (pro Jahr) bis ins Jahr 2023 gerechnet. Danach erhielt dann der Eckrentner 1533 Euro Rente pro Monat.

Jeder 10. Bundesbürger

Pro Jahr Arbeitslosengeld II also Hartz IV, steigt die jährliche Rente um 2,19 Euro. Da ist Altersarmut vorprogrammiert. In Deutschland erhalten ca. 7 Millionen Menschen Hartz IV Leistungen (laut Statistischem Bundesamt). Das waren die Zahlen von 2007. Angesichts der Finanzkrise, Weltwirtschaftkrise und den daraus resultierenden Insolvenzen und Kündigungen, dürften die Zahlen 2008 und 2009 dramatisch ansteigen. Siehe auch: Riester-Rentenen-Beiträge für Nacktscanner und Streubomben. Siehe auch: Ehezeit und Versorgungsausgleich bei Scheidung

Was ist ein Eckrentner?

Ein Eckrentner ist ein Beitragszahler der gesetzlichen Rentenversicherung, welcher 45 Beitragsjahre mit einem (durchgängigen) Durchschnittsverdienst eingezahlt hat. Also ist der Eckrentner eine statistische Größe, der im wirklichen Leben eher zur aussterbenden Spezies gehört. Erwerbsbiografien mit 45 Beitragsjahren sind in der Gegenwart der jetzigen in die Rentenkassen einzahlenden Erwerbstätigen, wie auch in Zukunft, reines Wunschdenken der Rententräger und der Politiker. (Durchschnittsentgeld im Jahr 2010 für die Rentenversicherung: 32.003,00 €) Beitragsbemesungsgrenzen der Sozialversicherung 2010. Siehe auch: Gefordert, Schulfach Versicherungen und Finanzen

Zahlen zum Eckrentner

der Sozialverband VdK hat folgende Zahlen veröffentlicht. Gerade mal 4,5 Prozent der Frauen im Westen und 13 Prozent der Frauen im Osten kommen heute auf diese 45 Berufsjahre. Bei den Männern sieht es zwar besser aus, aber der Schein trügt. 40 Prozent der „Westmänner“ und 50 Prozent der „Ostmänner“ kommen heute auf 45 Berufsjahre. Das bedeutet, Altersarmut ist für die Zukunft keine Utopie sondern für die Zukunft grausame Wirklichkeit, in der immer mehr Rentner in die Grundsicherung fallen. Siehe auch: Gehaltsumwandlung, der Vorteil

Rentendurchschnitt und Grundsicherung

Ebenfalls vom VdK vorgelegte Zahlen geben die Durchschnittsrentenhöhe an. So erhalten Männer durchschnittlich 963 Euro Altersrente und Frauen 526 Euro. Die Grundsicherung, vor Einkommensanrechnung beträgt z.Z. 659 Euro. Ist eigenes Vermögen vorhanden, so muss dieses solange aufgebraucht werden bis nichts mehr da ist. Auch die Riester Rente, Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen, die gesetzliche Rente, etc. werden hier mit verrechnet. Für Miete werden 250 Euro und für Heizkosten 50 Euro pro Monat angerechnet, so die Berechnung der deutschen Rentenversicherung.

Erwerbsbiographien

Die unterbrochenen Erwerbsbiografien sind von der Ursache her vielfältig. Gerade in der heutigen Zeit von Finanzkrisen und Wirtschaftskrisen fallen viele in die Arbeitslosigkeit. Dazukommen die ganzen Niedriglohnjobs, viele „erzwungene“ Selbständigkeiten auf Grund von Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Erkrankungen über längere Zeiträume und bei Frauen die Pflege von Angehörigen und, oder die Erziehung der Kinder. Fazit: 45 Berufsjahre mit einem Durchschnittseinkommen ist schön gerechnet.

Durchschnittseinkommen

„Das durchschnittliche Bruttoarbeitsentgelt aller Versicherten wird durch Rechtsverordnung der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates jährlich unter Berücksichtigung vom statistischen Bundesamt erhobener Daten festgestellt. Für das Jahr 2007 wurde das Durchschnittsentgelt auf 29.951,00 Euro festgelegt. Für 2008 und 2009 wurde ein vorläufiges Durchschnittsentgelt veranschlagt. 2008 = 30.084,00 Euro und 2009 = 30.879,00 Euro“. Originaltext Deutsche Rentenversicherung.

Vorsorge gegen Altersarmut

Fakt ist, „die Rente ist sicher", die Rentenhöhe nicht. Also, bleibt nur privat vorzusorgen und die Rentenkontenklärung der gesetzlichen Rentenversicherung durch die registrierten Rentenberater.

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