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Dubai World und Nakheel

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Investment

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Kommt nach Schweinegrippe

und Depression nun Dubai als Inbegriff der Apokalypse, Crash und Totalverlust? Dubai oder Dubai World – was macht das schon. Hauptsache wieder ein mediales Säugetier durchs Dorf treiben? Haben die Sorgen der Menschen um ihre wirtschaftliche Lage nicht eher Achtung statt Boulevard verdient?

Haben Sie Fragen zu Ihrem Investment, der Investmentberater, gibt Ihnen ausführliche Informationen, Antworten und Investitionsangebote.

Um es klar zu sagen:

es ist ernsthafte Sorge angebracht.

Aber auch ein klarer Blick für das was ist aber auch was nicht ist! Oder wie mein alter Professor Josef Koblitz immer sagte: „Information ist die Reduktion von Ungewissheit.“

Darum bemüht sich auch DAS Netzwerk Dübbert u. Partner.

Grundsätzlich sei zunächst auf die informativen und verständlichen Ausführungen im „Handelsblatt“ (Online-Ausgabe) am 27.11.2009 verwiesen (www.handelsblatt.com). „Dubai World“ ist eine von drei großen Holdingfirmen Dubais mit jeweils regional und weltweit agierenden Firmen, Finanzinvestoren, Banken (B2B-Service-Banken), Immobilien-und Infrastruktur-Projektentwicklern, Bau- und Schifffahrtsfirmen, Rohstoff-Handelsplätzen etc. Von der Liquiditätskrise ist v.a. die staatliche Baufirma „Nakheel“ betroffen.

Dies allerdings in gigantischer Weise. Ein renommierter Börsendienst spricht am 30.11.09 von  59 Mrd. Dollar (Henrik Voigt in DAX Daily. Newsletter vom 30.11.09. Investor Verlag. Bonn – Bad Godesberg, s.a. www.investor-verlag.de). Aktuell sind dies ca. 39, 3 Mrd. €.

Natürlich bleibt diese Summe auch in Euro schlimm. Es macht auch nicht wirklich froh, diese Summe ins Verhältnis zu setzen was Deutschland oder Europa oder die USA zu stemmen haben. Es bleiben trotzdem rd. 40 Mrd. €  fehlende Liquidität. Ich mahne nur einen sehr behutsamen Umgang mit Horror-Begriffen wie Crash, abstürzende Börsen, Totalverlust etc. an. Eher schon eine (durchaus besorgte) Einordnung des Dubai World – Problems als Teil einer Finanz- und Wirtschaftskrise in ihrer globalen Gesamtheit. Insofern ist morgen schlimm aber nicht „The Day After“.

Meine Thesen (mehr kann es nicht sein):

1. Volks- und Weltwirtschaftlich

heißt das dass wesentliche Teile der betroffenen Gläubiger aus dem arabischen Raum selbst stammen. Niemanden freut oder beruhigt das aber lässt Raum zu der These, dass regionale Verantwortung bei der Regulierung des Problems Raum greifen kann, zumal zeitlich um den Staatsfeiertag der VAR am 02.12.09 herum. Daran ändern auch anderslautende Statements meines Erachtens. wenig. Gleichwohl könnte dies aber auch ein reduziertes Engagement arabischer Investoren in anderen Teilen der Welt bedeuten.

Wirtschaftlich negativ, so hört man an verschiedenen Stellen,  würde sowohl die deutsche Bau- wie auch Zulieferindustrie stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

2. „Geschlossene Immobilienfonds“

mit Engagement in Dubai sind in der Tat vom Investor (also vom Anleger) jeweils konkret aktuell nochmals zu überprüfen. Auch hier ist das Einholen von Informationen als dringend zur „Reduktion von Ungewissheit“ zu empfehlen. Das ist kein akademisches Wortspiel. Es ist das Gegenteil von Abwarten. Also ein unternehmerisches Gebot zur Abwehr möglicher wirtschaftlicher Schäden. Oder aber: es beruhigt Sie, weiterhin auf dem richtigen Weg zu sein.

Jeder seriöse Vermittler / Berater / Fonds-Initiator, der Ihnen zur Investition riet, sollte Ihnen nun helfend zur Seite stehen.