01. Dezember 2009
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Investment, ETF, Fonds
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Aber auch bei Geschlossenen Dubai-Immobilienfonds gelten keine spezifischen Kriterien sondern Standard-Fragen wie für alle Geschlossenen Beteiligungen:
-Vermögensschaden-Haftpflicht des Vermittlers / Beraters (in welcher Höhe nur für den Finanzteil, nicht die Höhe des etweiligen Versicherungsteils);
- Grad der Risikostreuung (Objektstreuung, mehrere Branchen, Laufzeitstreuung etc.);
- Anteil der Geschlossenen Beteilung an einem Gesamt-Portfolio und persönliche Risiko-Adjustierung;
- Vorhandensein eines sog. IDW S 4 – Gutachtens zum Projekt (nicht nur BaFin-Zulassung), welches die wirtschaftliche Plausibilität prüft;
- mögliche alleinige Reduktion des Angebots auf Ertragserwartungen nach Interner Zinsfußmethode (IRR)
- etwaige Nachschusspflicht, Laufzeiten und Konditionen evtl. Kündigung;
- Zahlungsweise (einmalig oder ratierlich, Abbuchung oder Einzug, Sonderzahlungen, Zahlungsaussetzung);
- entsprechende Dokumentation, Beratungsunterlagen etc.
Ich spreche dabei nicht von KO-Kriterien wohl aber von Kriterien, die ich als Investor in der einen oder anderen Richtung wertend beantworten würde. Sehr hilfreich sind dabei auch die Informationen welche der Verband für Geschlossene Fonds (www.vgf-online.de) bereithält.
3. Auch Börsennotierte Wertpapiere
mit Dubai-Bezug insbesondere Offene Investmentfonds, sollten in ihrer Wertentwicklung wohl eher als ein Teil einer Gesamtheit des Geschehens an den Weltbörsen gesehen werden. „Dubai World“ strahlt durchaus nicht nur regional sondern auch auf verschiedene Anlageklassen (Aktienfonds, Offene Immobilienfonds, Rentenfonds mit Fokus auf Schwellenländer) aus. Aber auch diese Anlageklassen haben eher ihre übergreifenden Probleme aber auch Möglichkeiten. Einen „Dubai World“ – Faktor für die Weltbörsen zu kreieren überlasse ich dem Hype.
Technische Analysten wie auch fundamentalanalytische, also marktwirtschaftlich untersetzte Verlaufsanalysen, sehen meines Erachtens. Wachstumsmöglichkeiten und Gefahren eher aus Entwicklungen am Finanzmarkt bzw. der Wirtschaft Chinas und ihrem fundamental nicht unterlegten Wertpapierhandel.
Irgendwo, ich finde die Quelle nicht mehr, las ich sinngemäß einen Satz des vielzitierten Börsenmannes Andre Kostolanyi: An der Börse sind 2 mal 2 gleich 5 minus 1. Man muss nur das Minus aushalten können.
Aber ich gestatte mir kühn den Zusatz: Das Minus hält sich besser durch Wissen und Sachkunde aus.
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