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Lebensversicherungen, die Frage

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Investment

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Michael Grandt „Der Crash der Lebensversicherungen. Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge“ *

Garantiezinsabsenkung 2012 für LV und Co.

Bei der Herabsetzung bleibt das BMF in der aktuellen Änderung der Deckungsrückstellungs-Verordnung sowie der Pensionsfonds-Deckungsrückstellungs-Verordnung hingegen bei dem im Entwurf aus dem Dezember geplanten Abschlag von 0,5 Prozentpunkten auf 1,75 Prozent, wie Ministeriumssprecher Martin Kreienbaum gegenüber dem VersicherungsJournal bestätigte. (Quelle Versicherungsjournal vom 22.02.2011)

Die Frage nach Sinn und Unsinn

Es ist nur Wochen her, als mein Nachbar mir von seiner  Lebensversicherung berichtete und die Frage stellte ob das mit der Finanzkrise denn so sinnvoll sei mit den Fonds, die darin bespart würden. Auch habe sich die Versicherung jetzt umbenannt in „Protektor“. Mein Nachbar hat die 50 überschritten, nach jahrelanger Anstellung, selbständiger Kurierfahrer und danach wiederum angestellt bei einem Spediteur. Zurzeit ohne Arbeit und Single. Die Gesetzliche Rente, wenige Hundert Euro, welche er mal bekommen wird. Siehe auch: Sparen für die Rente, echt deutsch

Der beste Finanzmakler

Ich empfahl ihm das beste Versicherungsmaklerbüro mit einem der besten Finanzmakler das ich kenne. Dort hat man ihm in aller Gründlichkeit die innere Kostenstruktur von Lebensversicherungen, den tatsächlichen Sparbeitrag, die mehr als trüben Aussichten in Sachen Überschussbeteiligung und Garantiezins erläutert. Zu den für Lebensversicherungen bedrohlichen Perspektiven, die sich im Kontext von Finanzkrisen, Bankenkrisen und Wirtschaftskrise ergeben können. „In diesen schweren Zeiten bleibt man also lieber im sicheren Hafen.“ Dankte er, um Erfahrungen reicher und ging.

Michael Grandts Buch

wendet sich an diese „vielen Millionen Menschen, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben und trotz der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch fest daran glauben, dies sei eine ‚sichere’ Kapitalanlage.“ (Klappentext).  Das Buch ist wichtig, nötig, hochaktuell. Es versucht das nahezu Unmögliche in Deutschland: den Mythos „der angeblich sicheren Vorsorge“ zu entzaubern und die für Millionen Lebensversicherungen bestehenden aktuellen Gefahren durch eine in sich schlüssige volkswirtschaftliche Analyse anhand von Fakten und Argumenten aufzuzeigen.

Das Buch soll sowohl Finanzmarkt-Laien

als auch Branchenkenner erreichen (S. 12). Was auch in vollem Maße gelingt. Um nachzuvollziehen „in welcher prekären Lage sich unsere Lebensversicherer derzeit befinden,“ wählt der Autor den methodisch und sachlich überzeugenden Ansatz, „wie es überhaupt zur Weltschuldenkrise gekommen ist“, führt zunächst in die Vereinigten Staaten um dann auf den deutschen Wirtschaftsmarkt und Finanzmarkt einzugehen. (Ebd.) Da auch Lebensversicherer die eingezahlten Kunden-Gelder (nur Sparanteil) investieren müssen sind auch Lebensversicherungen unvermeidlich von den schweren Verlusten am Kapitalmarkt bzw. der Weltwirtschaft  betroffen. Grandt gelingt es dabei, die  Problematik der Lebensversicherung als einen Bestandteil von Vorsorge und Altersvorsorge einzuordnen. Dabei kommt mir allerdings der durchaus wichtige Unterschied zwischen Kapitallebensversicherungen und Fondsgebundenen Lebensversicherungen im Lichte des Themas etwas zu kurz