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Gier, das Finanzdesaster

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Autor D. Dübbert. zu dem Film "Gier"

Gier frisst Verstand

Der Fernsehfilm „Gier“ ist ein all zu lebhaftes Beispiel wie Gier den Verstand frisst. Was als Spielfilm ganz lustig sein mag, in der Realität für viele Menschen ein wahres Desaster. Verzockte Altersvorsorgen, unbezahlte Kredite, verhökerte Häuser, verspielte und vernichtete Existenzen. Dabei könnte es so einfach sein, 10 Fragen (...)

Alles nur Finanzkrise?

Irrtum, höher, schneller, weiter, irgendwann ist die Schraube zu ende gedreht. Das mussten viele Bürger leidvoll erfahren. Schon der Neue Markt in den Jahren 2000 bis 2002 hat gezeigt das die Börsen nicht endlos in den Renditehimmel wachsen. Schon damals haben sich viele Anleger verzockt. Die Casino-Mentalität der Anlageberater und Banker tat dann sein übriges dazu.

Und der Kunde?

All zu bereitwillig hat er alles glauben wollen was da so an Rendite versprochen wurde. Bereitwillig wurden Kredite aufgenommen um mit dabei zu sein wenn die großen Gewinne und Renditen das Rad drehen. Aber auch so mancher Kleinanleger mit seinen monatlichen Sparraten ist um sein Geld betrogen worden. Und das wird so bleiben. Gestern, Heute und Morgen. Hier ein paar Beispiele:

Schneeballsystem und Co.

Göttinger Gruppe,

ca. 100.000 Anleger verloren über 1 Milliarde Euro in diesem Schneeballsystem. Das war ein wirtschaftlicher Totalschaden für alle Anleger. Göttinger Gruppe-Securenta ist pleite.

Phönix Kapitaldienst,

eine der größten Betrugsfälle der Nachkriegszeit brachte 30.000 Anleger um runde 600 Millionen Euro. 2005 krachte das Schneeballsystem des Herrn Breitkreuz dann zusammen. Phönix-Anleger haben sich verrechnet.

Jürgen Harksen,

er brachte die Hamburger mit einem Investment Rendite-Versprechen von 1.310 Prozent (!) fast um den Verstand. Wie von Sinnen brachten sie ihr Geld zur wundersamen Geldvermehrung zu der Investmentfirma „Nordanalyse“. 64 Millionen D-Mark hatten so Anfang der 90 Jahre ihren Besitzer gewechselt. Allerdings liegt die Dunkelziffer wesentlich höher. Keiner weiß wirklich wie viel Schwarzgeld hier „verbrannt“ wurde. Herr Harksen soll übrigens als Vorlage für den Wedel Film gedient haben.