09. Februar 2010
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Investment, ETF, Fonds
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Letztlich handelt es sich auch hier um Expertenwissen.
Ob jetzt der richtige Zeitpunkt für An- oder Verkauf ist, weiß keiner. Einige sagen, der Goldpreis (z.Z. um die 1080 USD/oz) kann durchaus noch einmal auf 850 USD pro Unze fallen; wieder andere sehen den Goldpreis bei über 2000 USD noch dieses Jahr. Eine Beimischung von Gold ist sicherlich immer ein guter Bestandteil der Vermögensplanung. Wie hoch der Anteil sein soll hängt davon ab, wie sie die Zukunft der Weltwirtschaft und Volkswirtschaften sehen. Zu Optimismus gibt es nicht gerade viel Anlass. Gold ist eine Flucht- und Krisenwährung, dessen Kurs dann explodiert; richtig ist aber auch: sie werden im schlimmsten Fall den Sack Kartoffeln nicht mit Goldmünzen bezahlen wollen (hierfür wird eher die Anlage in Silbermünzen empfohlen).
Der Preis des Goldes
ist eine Wissenschaft für sich: Bestandteil sind Explorations- und Produktionskosten (ca. 470 USD pro Unze). Ferner hängt der Goldpreis von der Nachfrage ab: im Jahr 2008 gingen ca. 58 % an die Schmuckindustrie, nur 10 % an die Industrie und ungefähr 30 % in Investments. Der Goldpreis hängt also nicht direkt von der Wirtschaft ab. Wichtige Akteure im An- und Verkauf sind die Staatsbanken. Über ihre Goldreserven werden viele Gerüchte verbreitet: z.B. dass ihre Goldreserven inzwischen schon verpfändet oder verbrieft sind, also gar nicht mehr real dem Bürger gehören. Dass ein Großteil des deutschen Goldes gar nicht in unserem Land, sondern in den USA lagert. Ferner dass der Goldpreis immer wieder durch Verkaufsgerüchte der Staatsbanken bewusst gedrückt worden ist.
Manche munkeln sogar schon, dass die USA ein Verkaufsverbot plant (die für Krisenzeiten z.B. Hyperinflation in der Vergangenheit auch historisch verbürgt sind). All das lässt sich als Hinweis verstehen, die Staatsbanken arbeiten nicht gerade mit Offenheit über ihre Goldvorhaben und es herrscht großes Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen und (berechtigte) Angst vor Inflation.
Auch der Goldpreis ist nicht unabhängig
von Manipulation und Gold liebt das Gerücht noch mehr als so manches andere Investment. Gold bringt kein Zins und sein Kurs ist zum größten Teil das Ergebnis unserer Emotionen. Es ist chemisch recht unvergänglich, jedoch hat Gold einen begrenzten Gebrauchswert. Dafür ist es knapp, was unserer Phantasie und Gier schon immer befeuert hat. Schließlich hat es ein Währungsrisiko, sofern der Preis nicht in Dollar entrichtet wird. Der Umrechnungskurs in Euro sollte beachtet werden.
Eines stimmt wohl beim Gold immer: It’s nice to have. Also überlegen sie es sich doch noch mal, ob sie es wirklich verkaufen möchten. Kaufen sie vielleicht lieber Gold und sei es für den guten alten Brauch der Geburtsmünzen bzw. Taufmünze oder in Form von Schmuck für ihre(n) Liebste(n). Gold kann wunderbar zu einem neuen Schmuckstück umgearbeitet werden. Anlässe gibt es gar viele. Heiratsantrag, Eheschließung, Hiochzeitstag, Valentinstag, Geburt eines Kindes, lassen Sie Ihre Phantasie spielen. Es ist nicht immer der materielle Wert, manchmal ist es einfach nur eine schöne Erinnerung.
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Autor: Dr. G. K.
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