28. Februar 2010
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Investment -
Investment, ETF, Fonds
Anleihen unter Nominalwert kaufen
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Dr. Harald Koch, Investmentberater
Der Sparerfreibetrag zzgl. Werbungskosten
wurde auf 801 für Ledige bzw. 1.602 für Ehepaare reduziert. Um dennoch mit Anleihen Steuern sparen zu können, bedienen Sie sich eines einfachen Tricks: Kaufen Sie Anleihen, die unter Nominalwert von 100 % notieren. Zum Laufzeitende erhalten Sie den vollen Nominalwert zurück. Diesen Rückzahlungsgewinn streichen Sie zudem steuerfrei ein, wenn die Anleihe länger als ein Jahr in Ihrem Depot gelegen hat.
Anleihen unter Nominalwert kaufen
Ein Vergleich: Anleihe A notiert bei 100 % mit 5 % Zinsen. Anleihe B liegt bei 95 % des Nominalwerts mit einem Zinskupon von 4 %. Beide Anleihen haben noch eine mehrjährige Laufzeit. Auf den ersten Blick ist Anleihe A attraktiver, da diese einen höheren Zinssatz verspricht.
Dennoch sollten Sie die Anleihe B wählen, die unter Ihrem Nominalwert notiert, da der Rückzahlungsgewinn von etwa 5 % bis zum Laufzeitende steuerfrei vereinnahmt werden kann. Der niedrigere Zinskupon schont derzeit noch Ihren Steuerfreibetrag.
Um von diesem Steuertrick zu profitieren, legen Sie die folgenden Anleihen in Ihr Depot, die derzeit unter Ihrem Nominalwert notieren: Bertelsmann-Anleihe (WKN A0KPZB), Degussa (WKN 818050) und Fresenius (WKN A0GMAX).
Alle drei Anleihen notieren unter ihrem Nominalwert. Die Laufzeiten reichen von 2013 (Degussa und Fresenius) bis 2016 (Bertelsmann). Die Rückzahlungsgewinne erhalten Sie steuerfrei. Das ist Ihr Extra-Bonus zu den Zinsausschüttungen.
"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de" Siehe auch: Neues aus dem Investment
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