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Aenderungen 2010 Zusammenfassung

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Seit 2010 werden Bürgerinnen und Bürger u. a.

Gesetze über Gesetze, alles soll besser werden

Das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung und durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz wird der Bürger steuerlich entlastet. Mit dem Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung profitieren rund 16,6 Millionen Menschen von Entlastungen in Höhe von rund 10 Milliarden Euro jährlich. Der Kern des Gesetzes: Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können besser von der Steuer abgesetzt werden. Davon profitieren sowohl privat- als auch gesetzlich Versicherte.

Siehe auch: Lohnsteuerkarten ab 2011

Die wichtigsten Entlastungen im Überblick

I. Mehr für Familien

1. Entlastungen und Förderungen von Familien mit Kindern

Ab dem Veranlagungszeitraum 2010 werden die Freibeträge für jedes Kind von insgesamt 6.024,00 € auf 7.008,00 € angehoben. Zugleich wird das Kindergeld ab dem 01.01.2010 für jedes Kind um 20,00 € erhöht.

2. Weniger Erbschafts- und Schenkungssteuer für Geschwister und Geschwisterkinder

Die Erbschaftssteuersätze in der Steuerklasse II werden im Jahr 2010 von 30 – 50 % auf 15 – 43 % abgesenkt. Dadurch werden insbesondere Übertragungen zwischen Geschwistern und Geschwisterkinder entlastet.

3. Einführung des Faktorverfahrens

Ab dem Veranlagungszeitraum 2010 haben Ehegatten zusätzlich zu den Steuerklassenkombinationen III/V bzw. IV/IV die Möglichkeit, auf der Lohnsteuerkarte jeweils die Steuerklasse IV in Verbindung mit einem Faktor eintragen zu lassen. Dieser Faktor hat die Wirkung eines steuerminderten Multiplikators. Ziel des Faktorverfahrens ist es, einen Anreiz zur Aufnahme einer steuerpflichtigen (und sozialversicherungspflichtigen) Beschäftigung zu schaffen – besonders für geringer verdienende Ehepartner.

4. Verbesserte Absetzbarkeit von Unterhaltsaufwendungen

Der Höchstbetrag für nach § 33 a Abs. I EstG abziehbare Unterhaltsleistungen an gesetzlich Unterhaltsberechtigte und ihnen gleichgestellte Personen, wird von derzeit 7.680,00 € auf 8.004,00 € (Veranlagungszeitraum 2010) angehoben. Zusätzlich sind ab dem Jahr 2010 die für die unterhaltene Person Übernommenen Beiträge zu einer Basiskranken- und zu einer Pflegeversicherung abziehbar.