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Was ist eine Unterstützungskasse

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Eine selbständige Versorgungseinrichtung

Die Beiträge fließen an eine Stiftung oder GmbH. In den meisten Fällen ist es ein eingetragener Verein (e.V.) Dieser Durchführungsweg wird nicht von allen Versicherungsgesellschaften angeboten. In der betrieblichen Altersvorsorge stehen 5 Durchführungswege zur Auswahl.

Generell wird bei der Unterstützungskasse

unterschieden in Einzel,- Konzern,- oder Gruppen Unterstützungskassen. Die Unterstützungskasse (U-Kassen)  ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, die der Erbringung von betrieblichen Altersversorgungen dient. Damit die Versorgung auch gewährleistet ist, schließt die Unterstützungskasse eine Rückdeckungsversicherung bei einem Versicherungskonzern ab. Das heißt dann rückgedeckte Unterstützungskasse.

Wichtig für den Arbeitnehmer, Beiträge werden auch aus dem Bruttogehalt finanziert

Es müssen wie bei allen bAVen keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden. Ebenfalls sind die Beiträge steuerfrei. Wie kann der Arbeitnehmer diesen Weg der betrieblichen Altersvorsorge nutzen? Der Arbeitnehmer vereinbart mit seinem Arbeitgeber eine Entgeltumwandlungsvereinbarung. Hier wird schriftlich festgehalten, ab welchem Zeitpunkt und in welcher Höhe Sie sich beteiligen möchten. Der Arbeitgeber erteilt dem Arbeitnehmer eine Versorgungszusage mit den vereinbarten Versorgungsleistungen.

Der Arbeitgeber ist Versicherungsnehmer und der Arbeitnehmer unwiderruflicher Bezugsberechtigter im Erlebensfall.

Der Arbeitgeber wird Mitglied in einer Unterstützungskasse

und zahlt einen Mitgliedsbeitrag. Der Arbeitgeber überweist die vereinbarten Beiträge an die Unterstützungskasse. Die Unterstützungskasse gibt eine Versorgungszusage an den Arbeitgeber. Sie kann aber auch direkt an den Arbeitnehmer die Versorgungsleistungen auszahlen. Die Unterstützungskasse zahlt die Beiträge des Arbeitnehmers an eine Versicherungsgesellschaft. Die Versicherungsgesellschaft erbringt die Versicherungsleistung an die Unterstützungskasse. Da die Unterstützungskasse keine Steuern zahlen muss, sind die Beiträge für den Arbeitnehmer auch steuerfrei.

Insolvenz des Arbeitgebers und dann

In diesem Fall sind Ihre erworbenen Anwartschaften durch den Pensionssicherungsverein, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVa.G.) im Rahmen des § 7 Abs.3 Betr. AVG geschützt. Ebenfalls ist der Vertrag auch Hartz IV geschützt unter der Voraussetzung mindestens Endalter 60 Jahre. Bei Jobwechsel haben Sie von Beginn an unverfallbar Ansprüche und der Vertrag kann bei dem neuen Arbeitgeber mit dessen Einverständnis fortgeführt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, wenn eine beitragsfreie Summe erreicht ist, den Vertrag ruhen zu lassen.

Die Höhe der Aufwendungen sind geregelt

Bei einer Unterstützungskasse gibt es keine Begrenzung der Beiträge. Es ist lediglich zu beachten, dass die Gesamtversorgung aus gesetzlicher und betrieblicher Altersvorsorge 75 % des Bruttogehalts nicht überschreitet. Sie können aber eine bestehende betriebliche Altersvorsorge bis zum derzeitigen Höchstbeitrag von 212 EUR monatlich ebenfalls noch sozialversicherungsfrei an sparen.

Mit oder ohne Zusatzversicherungen

Sie können in dem Vertrag eine Berufsunfähigkeitsrente oder eine Hinterbliebenenversorgung einbauen. Wodurch allerdings die Rendite geschmälert wird, da Beiträge für die Risikoabsicherungen vom Sparanteil entnommen werden. Kapitallebensversicherung oder auch eine private Rentenversicherung sind möglich.

Sie Besteuerung erfolgt nach-gelagert

Wie bei der Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung müssen Sie erst bei Rentenbeginn Steuern zahlen. Sie können eine lebenslange Rente oder auch eine einmalige Kapitalzahlung erhalten. Bei gesetzlich Versicherten werden die Leistungen bei der Bemessung von Kranken und Pflegeversicherungsbeiträgen herangezogen. Die Entgeltumwandlung in Form einer Unterstützungskasse ist die ideale betriebliche Altersvorsorge für Arbeitnehmer die privat krankenversichert sind oder sich privat kranken versichern können

Die Vorteile in der Zusammenfassung

keine Beitragsbegrenzung (Gesamtversorgung GRV und betriebliche. AVG max. 75 % vom Brutto) eine bestehende nach § 40 b pauschal versteuerte betriebliche Altersvorsorge kann weitergeführt werden. Entgeltumwandlung als Direktversicherung (bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der DRV, Deutschen Rentenversicherung) kann ebenfalls weiter bespart werden. Bei allen drei Durchführungswegen bleiben Ihre Beiträge von der Sozialversicherung befreit und Sie zahlen auch keine Steuern. Durch den Pensionssicherungsverein sind Ihre Anwartschaften auch geschützt vor Insolvenz Ihres Arbeitgebers.

Arbeitgeberpflicht der bAV

Der Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Der Rechtsanspruch zur bAV ist verfassungsgemäß. Den Durchführungsweg der bAV bestimmt der Arbeitgeber. Auch die (Versicherung) Gesellschaft bei der die betriebliche Altersvorsorge eingerichtet wird ist dem Arbeitgeber überlassen. Hier hat der Arbeitnehmer kein Mitspracherecht.

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