Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Firmenwagen, Privatwagen dienstlich genutzt

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

Bewertung:  / 0
SchwachSuper 

Was passiert wenn es kracht

immer häufiger sind Mitarbeiter mit dem Dienstwagen auch privat unterwegs. Bisweilen wird auch das eigene Privatauto für Dienstfahrten eingesetzt. Beide Optionen bringen Arbeitgeber und Arbeitnehmer oft gleichermaßen Vorteile. Aber was ist, wenn es kracht? Wer zahlt dann? Siehe auch: Diebstahl, die meist geklauten Autos

So urteilten Gerichte:

Nach einem Urteil des Landgerichts Köln (LAG) hat ein Arbeitgeber gute Karten, wenn sich der Arbeitnehmer mit dem Dienstwagen während eines Unfalls auf Privatfahrt befand. Die Kölner Richter vertreten die Auffassung, dass der Arbeitnehmer in solchen Fällen voll haftet.
Das Hessische Landgericht urteilte wiederum wesentlich differenzierter: Nach diesem Urteil kann der Arbeitgeber keinen Schadenersatz verlangen, wenn die private Nutzung erlaubt war und der damit verbundene geldwerte Vorteil ordnungsgemäß versteuert wurde. Die Richter sehen darin die stillschweigende Vereinbarung, dass der Arbeitgeber die Reparaturkosten auch für private Unfälle tragen wird.

Ziemlich klar liegen die Dinge dem "Praxishandbuch Personal"

zufolge, wenn der Arbeitnehmer mit dem Privatwagen eine Dienstfahrt macht und es zu einem Unfall kommt. Dann trägt grundsätzlich der Arbeitgeber den Schaden am Arbeitnehmerfahrzeug und den Nutzungsausfall.

Und wie ist die Haftung bei Dienstfahrten geregelt? Befindet sich der Mitarbeiter im Dienstfahrzeug auf einer betrieblich veranlassten Fahrt, ist er nicht von jeder Mithaftung ausgeschlossen. Inwieweit er haftet, hängt von dem jeweiligen Grad seiner Schuld ab.

Bei leichter Fahrlässigkeit trägt der Arbeitgeber alle Kosten im Zusammenhang mit dem Schaden. Unter leichter Fahrlässigkeit ist Unachtsamkeit zu verstehen, wie sie jedem passieren kann. Beispiel: Schleudern durch plötzliches Aquaplaning.
Bei mittlerer Fahrlässigkeit, beispielsweise einem Auffahrunfall, bei dem der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wurde, könnte hingegen eine anteilige Haftung des Mitarbeiters in Betracht kommen. Hat das Fahrzeug eine Vollkaskoversicherung, muss der Arbeitnehmer lediglich die Selbstbeteiligung übernehmen.

Bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz

haftet der Arbeitnehmer voll. Grobe Fahrlässigkeit kann vorliegen, wenn beispielsweise eine rote Ampel überfahren wurde oder Alkohol beim Unfall mit im Spiel war. Allerdings muss der Arbeitnehmer (bei grober Fahrlässigkeit) nur anteilig haften, wenn er einen unangemessen hohen Schadenersatz leisten müsste. Beispiel: Die Höhe des Schadens steht in einem deutlichen Missverhältnis zum Verdienst des Arbeitnehmers.
Ob Privat- oder Firmenwagen, egal, wir wünsche Ihnen allzeit gute Fahrt!

"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de"

DAS Netzwerk Dübbert & Partner

Kontaktformular, Telefon: 033436-376393
Beratung und bedarfsgerechte Versicherungen aus einem Guss. Wir bietet und vermitteln Ihnen die Spezialisten zu den jeweiligen Fachbereichen. IHK zertifizierte Versicherungsmakler, zertifizierte (gerichtlich zugelassene) Rentenberater, Ruhestandsplaner, unabhängige Finanzmakler, freie Finanzierungsexperten, Unternehmensberater, NewPlacement, OutPlacement, Karriere Coaching. Alle Fachrichtungen von Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare, Wirtschaftsprüfer, Stiftungsberater. Immobilienmakler, Investmentberater.
Wir haben den richtigen Ansprechpartner für Ihre Sicherheit, Ihre Wünsche, Ihren Versicherungbedarf und Anlagebedarf.

DAS Netzwerk Dübbert & Partner. Wir sind bundesweit für Sie mit den von Ihnen gewünschten Experten tätig.