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Deutsche haben vom Geld keine Ahnung

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Deutsche wissen zu wenig vom Kapitalmarkt

Laut TNS-Infratest-Umfrage unter 1000 Bürgern ab 18 Jahren, haben die Deutschen vom Geld keine Ahnung.  So glauben zum Beispiel viele Bundesbürger (40 Prozent) das „Rentenfonds“ zur Stabilisierung der gesetzlichen Renten benötigt werden.

Erschreckende Unwissenheit

61 Prozent der befragten wussten nicht das Fondsanteile nahezu täglich verkauft werden können. Diese Nichtwissen zieht sich über alle Sparten von Anlagen bis Versicherungen. Auch wenn man zu gibt das diese Materie nicht gerade einen Spaßfaktor auslöst, so ist es doch erstaunlich wie die Bürger mit ihrem sauer verdienten Geld umgehen.

Die Rente ist sicher

Ebenso erschreckend ist der Glaube von der gesetzlichen Rente ein sorgenfreies und auskömmliches Rentenleben bestreiten zu können. Leider muss den Frauen hier ein besonders schlechtes Zeugnis ausgestellt werden. Gerade Frauen beziehen die niedrigsten Renten und ignorieren dieses Thema am meisten. Gleiches gilt für die Absicherung der Arbeitskraft, Berufsunfähigkeitsversicherung, und das obwohl es mehr alleinerziehende Mütter als Männer gibt.

Trotz Finanzkrise kein Interesse

Wenn wundert es da das viele Verbraucher auf alles rein fallen was ihnen erzählt wird. Bestes Beispiel ist die Riester Rente und der Rürup Rente. Die wenigsten Bürger setzen sich mit der Kostenstruktur diese Produkts auseinander. Nur weil der Staat das Produkt „bezuschusst“ muss er noch lange nicht gut sein.

Die Zertifizierung der Riesterrente und Rüruprente durch die BaFin bescheinigt lediglich das das Produkt den Anforderungen des Gesetzgebers genüge tut. Qualität und Kosten werden nicht geprüft. Und nur weil Herr Walter Riester (Namensgeber der Riester Rente, sonst wäre er schon lange im Vergessen verschwunden) gebetsmühlenartig „seine“ Riesterrente mit Honorarberatungen und Vorträgen runter betet, wird es nicht besser und billiger. „Gerade für Einkommensschwache Familien“ schön, - dass diese Riester Rente dann mit der Grundsicherung der Rente verrechnet wird erzählt Herr Riester nicht.

Ein weiteres Beispiel zum Geld

Als die Abwrackprämie von der Regierung eingeführt wurde, wurden Tausende von Autos abgewrackt um an die Abwrackprämie zu kommen. Obwohl der Marktwert für das Auto höher als die Abwrackprämie war. Und dann wurde das neue Auto auch noch geleast oder fremd finanziert. Frei nach dem Motto „der Staat tut was für mich“ Der Staat hat es für die Autoindustrie getan, nicht für Sie.

Die Schulen sollen es richten

Auch wir finden die Idee das Lehrfach Finanzen und Versicherungen in den Schulen auf den Lehrplan zu setzen gut. Aber, wenn die Eltern null Durchblick und null Bock dazu haben, wird es den Kits nicht wirklich Spaß machen zu fragen. Bleibt zu hoffen das nicht auch die Lehrer mit diesem Thema überfordert sind. Das das aber nicht die Grundausstattung für den Umgang mit den Finanzen sein kann wenn nicht auch die Eltern was für Ihre „Finanzbildung“ tun ist auch klar.

Keine Ahnung vom Geld aber schimpfen

Altersvorsorge kaputt, Versicherung zahlt nicht, „alles Betrüger und Lumpen“. Und wer hat das Kleingedruckte vor Unterschrift gelesen? Dollarzeichen in den Augen sind schlechte Ratgeber, genauso wie „Geiz ist geil“. Gesunder Menschenverstand hilft meisten auch weiter. Die Finanzkrise hat es gezeigt. „Fröhlich“ wurde alles geglaubt was so erzählt wurde Hauptsache die Rendite, Zinsen waren hoch genug. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Wenn das Hintergrundwissen fehlt, muss geglaubt werden was erzählt wird.

Abhilfe der Unwissenheit und des Desinteresses

Fragen, Nachfragen, lesen, vergleichen und Interesse an der Geldwirtschaft ist eine Grundvoraussetzung.