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Hebammen vor der Aufgabe

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Kosten für Berufshaftpflichtversicherung

Einigung bei Haftpflicht für Hebammen

Berlin (dpa). "Hebammen bekommen einen Ausgleich für stark steigende Prämien ihrer Berufshaftpflichtversicherung. Darauf verständigten sich rückwirkend zum 1. Juli Krankenkassen und Vertreterinnen der Hebammen, teilte der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung mit. Die Kassen geben damit 1,7 Millionen Euro mehr im Jahr für in der Geburtshilfe tätige freiberufliche Hebammen aus. Sie sollen bei Geburten im Geburtshaus 25,60 Euro, bei Hausgeburten 78 Euro mehr bekommen. Selbstständige Hebammen hatten beklagt, dass sie durch die Prämienerhöhung in existenzielle Nöte gerieten".

Keine Frage, in den meisten Fällen nehmen Schwangerschaften mit der Geburt ein glückliches und fröhliches Ende. Meistens ist daran nicht nur der fürsorgliche Partner und die besorgten Ärzte und Krankenschwestern beteiligt, sondern eine Person der eine schwangere Frau schon Wochen vor und nach der Geburt ausnahmslos vertraut, die Hebamme.

Berufshaftlichtprämien steigen
Jede Hebamme hat eine Berufshaftpflicht. Und genau um diese Kosten geht es im Einzelnen. Lagen die Beiträge Anfang der 90ziger Jahre noch bei rund 180 DM pro Jahr, sind es heute, 2010, rund 3.700 Euro. Woher kommt dieser enorme Anstieg der Versicherungsprämien?

Zum einen wird der Klageweg häufiger beschritten wenn etwas bei der Geburt passiert und zum Anderen sind auch die Entschädigungssummen gestiegen. Je nach Schwere werden Millionen bei der Haftung fällig welche die Berufshaftpflichtversicherung bezahlen müsste.

Viele Hebammen denken über ein Aufgeben nach
Die meisten Hebammen betreuen Schwangere vor der Geburt und nach der Geburt. So gehören Geburtsvorbereitung, Schwangerschaftsvorsorge. Stillberatung und Wochenbettbetreuung ebenso dazu wie die Rückbildungsgymnastik. Die Krankenkassen zahlen 224 Euro bei einer Hausgeburt und 448 Euro bei einer Geburt im Krankenhaus. Das wären aufgerechnet 20 bis 24 Geburten pro Jahr für die Versicherungsprämien.

Geburtenrückgang
2009 wurden in Deutschland, laut Statischem Bundesamt 24.000 (3,6 Prozent) Babys weniger geboren als 2008 und da ging die Geburtenrate schon zurück wenn man 2007 betrachtet. 651.000 Kinder wurden 2009 geboren. Zum Vergleich, 2009 wurden 190.000 Kinder weniger geboren als Menschen verstorben sind.

Dieser Trend wird sich angesichts der unsicheren Arbeitsmarktlage und Finanzkrise 2010 sicherlich fortsetzen. Elternzeit, Kindergeld und Vatermonate nützten der Bereitwilligkeit Kinder zu bekommen rein gar nichts.

Junge Eltern brauchen Sicherheit
und die ist nur bedingt durch Kindergeld und Elternzeit aufrecht zu erhalten. Vielmehr geht es um Arbeitsplätze, Kinderbetreuung, mögliche Ganztagsschulen, Kitas und auch um das berufliche Fortkommen der jungen gut ausgebildeten Mütter. Dazu kommt, dass die geforderte Flexibilität der jungen Eltern oftmals zu Wochenendbeziehungen führen. Kinder kosten Geld, keine Frage, aber damit alleine ist es für die jungen Eltern eben nicht abgetan wie anhand der Geburtenrückgänge spürbar zu merken ist.

Siehe auch: Länder haben kein Geld für Bafög

Dübbert u. Partner DAS NETZWERK
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