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Große Auszahlungsunterschiede bei Rürup

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Riesige Unterschiede bei der Rentenleistung

Auf den richtigen Anbieter kommt es an: Wer als Selbstständiger mit einer Basis-Rentenversicherung privat für das Alter vorsorgen möchte, riskiert laut Stiftung Warentest bei schlechten Anbietern bis zu 70.000 Euro weniger Altersgeld.

Seit dem 1. Januar 2005 haben die meisten Selbstständigen

nur noch eine einzige Möglichkeit, sich beim Neuabschluss eines privaten Altersvorsorge Vertrages vom Staat fördern zu lassen: Mit der Rürup-Rente, oft auch Basis-Rente genannt. Die Stiftung Warentest hat jetzt festgestellt, dass es zwischen den einzelnen Anbietern bis zu 250 Euro Unterschied bei der monatlichen Rente gibt. Siehe auch: 300 Millionen Euro verbrannte Anlegergelder

Für den Test wurde ein Musterkunde angenommen

der im Alter von 40 Jahren jährlich 6.000 Euro in einen Rürup Vertrag einzahlt und ab dem 65. Lebensjahr hieraus eine Rente beziehen will. Eine Todesfallleistung wurde nicht unterstellt.
Nicht untersucht wurden Rürup Renten, die als Fondspolice verkauft oder in einer Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vertrieben werden.
Siehe auch: Deutsche haben vom Geld keine Ahnung

Basis-Rente

Mit einer Basis-Rente, die oft auch nach ihrem Erfinder Rürup-Rente genannt wird, können nicht gesetzlich Renten versicherte in den Genuss einer staatlich geförderten privaten Altersvorsorge kommen.

Steuerliche Förderung

2008 sind 66 Prozent der tatsächlichen Aufwendungen von höchstens 20.000 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig, also 13.200 Euro. Für zusammen veranlagte Ehepaare gilt der doppelte Höchstbetrag, in diesem Jahr folglich 26.200 Euro (66 Prozent von 40.000 Euro).

Bis 2025 steigt dieser absetzbare Prozentsatz jährlich um zwei Prozent – bis dann 100 Prozent erreicht sind. Die Rentenleistungen aus diesem Vertrag unterliegen der nachgelagerten Besteuerung. Wer ab 2040 zum ersten Mal eine Rürup-Rente bezieht, muss den Auszahlungsbetrag zu 100 Prozent versteuern.

Liegt der Rentenbeginn vor 2040, ist man nur begrenzt steuerpflichtig. Von 2005 bis 2020 stieg beziehungsweise steigt der zu versteuernde Anteil für jeden neuen Rentenjahrgang von anfänglich 50 Prozent jedes Jahr um zwei Prozent, ab 2020 dann jährlich um ein Prozent. Der steuerpflichtige Anteil, der zu Beginn des Rentenbezuges gilt, bleibt für die gesamte Bezugsdauer bestehen.

Das gilt für Rürup Renten

Die steuerlichen Begünstigungen gelten allerdings nur dann, wenn man eine lebenslange, monatliche Leibrente vertraglich vereinbart hat. Diese darf darüber hinaus nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden.

Weitere Voraussetzungen für die staatliche Förderung: Die Basis-Rente darf weder verkaufbar noch beleihbar sein. Die Ansprüche aus der Basis-Rente sind grundsätzlich nicht vererbbar. Allerdings kann der Rürup-Sparer ergänzend zum Vertrag eine Hinterbliebenen-Absicherung sowie einen Erwerbsunfähigkeitsschutz oder Berufsunfähigkeitsschutz mit abschließen.

Empfehlung vom Netzwerk:

Trennen Sie das Risiko vom Sparen. Grade bei niedrigen Zinsen fließt von Ihren Gesamt-Beiträgen zu viel in das Risiko und zu wenig in das Sparkapital. Zudem ist es schon deswegen ratsam; geht mal was mit dem Sparen schief" sprich können Sie vorübergehend den Betrag Gesamtbetrag nicht erbringen, so bleibt Ihnen der Risikoschutz der Berufsunfähigkeit und/oder der Hinterbliebenenschutz erhalten. Die Hinterbliebenenversorgung lässt sich durch eine Risikolebensversicherung günstiger abdecken.

Weiterer Vorteil für den Rürupsparer:

Die Aufwendungen für die Basis-Rente sind Hartz IV-sicher. Folglich zählt die Vorsorge mit der Basis-Rente nicht als Vermögen, wenn es zu einer längeren Arbeitslosigkeit kommen sollte – so dass dieses zurückgelegte Geld nicht vorrangig aufgebraucht werden muss, bevor man Arbeitslosengeld II erhält.

Bis zu 70.000 Euro Rentenunterschied in 25 Jahren

Bei den garantierten Rentenleistungen gibt es große Unterschiede. Während der Testsieger 821 Euro als garantierte Rente auszahlt, sind es beim schlechtesten Anbieter bei der gleichen Ansparleistung mit 722 Euro fast einhundert Euro weniger.

Einschließlich der Überschüsse, die die Versicherungsunternehmen ihren Kunden gewähren, kann die Differenz sogar an die 250 Euro betragen. Wer 25 Jahre lang seine garantierte Rente bezieht, kann dabei insgesamt bis zu 30.000 Euro an Rentenleistung verschenken, wenn er den falschen Anbieter wählt.

Einschließlich der hoch gerechneten Überschussbeteiligung

kann sich die Gesamtdifferenz sogar auf mehr als 70.000 Euro vergrößern.  Diese Rechnung gilt auch für die Riester Rente.
Ob klassische oder Fonds-Variante, ob mit Berufsunfähigkeitsrente oder Hinterbliebenenschutz  ein Versicherungsfachmann/Frau kann dabei helfen, die individuell passende Police und den richtigen Anbieter zu finden. (verpd)

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