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betriebliche Altersvorsorge in Kleinbetrieben

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Unkenntnis und Unwissenheit der betrieblichen Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge MUSS seit 01.01.2005, auch in Kleinbetriebe angeboten werden. Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist in kleinen Unternehmen selten vorhanden und wird zu wenig angeboten. Oft mals weiß der Arbeitgeber nicht um seine Haftung gegenüber den Arbeitnehmern.

Nur bei knapp die Hälfte der Unternehmen in Deutschland bieten ihren Arbeitnehmern die betriebliche Altersversorgung an. Insgesamt gaben fast zwei Drittel der Arbeitgeber dabei an, ihren Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung anzubieten oder das in naher Zukunft tun zu wollen.

Rund ein Drittel der Befragten bieten diese Möglichkeit nicht an und planen auch keine Einführung des Instruments. Als Grund für ihre ablehnende Haltungen sagten die Arbeitgeber, dass Interesse der Beschäftigten sei zu gering und der Verwaltungsaufwand zu hoch.

Die Zahl der Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung anbieten, ist nach den Rentenreformen der vergangenen Jahre zwar gestiegen, aber keineswegs zufriedenstellend. Siehe auch: Hinterbleibenenversorgung, eingetragene Partnerschaften, Gleichgeschlechtliche

KMU, Haftung des Arbeitgebers

Kleine und mittlere Unternehmen haben neue Gruppenverträge für ihre Arbeitnehmer eingerichtet, damit ihren Arbeitnehmer ihren Lebensstandard im Alter sichern können. Dennoch sind die Mitarbeiter von Großunternehmen im Durchschnitt besser versorgt und informiert als ihre Kollegen in den kleinen Betrieben und mittelständischen Betrieben. Oft ist es die Unkenntnis sowohl der Mitarbeiter als auch der Chefs zur betrieblichen Altersvorsorge. Das diese Nicht Information dem Arbeitgeber auf die Füße fallen kann, wissen viele Arbeitgeber in den Kleinbetrieben nicht.

Der Gesetzgeber hat gesprochen

Der Gesetzgeber hat klar definiert, dass jeder Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern eine BAV anbieten muss. Das bedeutet, der Arbeitgeber muss seinen Mitarbeitern eine qualifizierte Beratung zu Gute kommen lassen. Und weiter, das Ergebnis der Beratung muss in der Personalakte des Arbeitnehmers dokumentiert sein.

Das bloße "ich will das nicht" reicht nicht aus. Wie will der Arbeitgeber nach Jahren oder in einem Arbeitsrechtsstreit beweisen, dass ER eine bAV angeboten hat. Die ersten Urteile, in denen Arbeitgeber nach zahlen mussten sind bereits ergangen. Hier begeben sich Arbeitgeber auf sehr dünnes Eis. Zumal der Arbeitgeber ebenfalls Lohnnebenkosten spart und den Anbieter bestimmt. Zudem ist die bAV portabel, das bedeutet, der Arbeitnehmer kann die bAV zum nächsten Arbeitgeber mitnehmen (Portabilitätsgesetz in der bAV).

Der Arbeitgeber kann nicht darüber entscheiden ob seine Arbeitnehmer eine betriebliche Altersvorsorge haben wollen oder nicht. Der sogenannte erhöhte Verwaltungsaufwand ist keine Argument der Arbeitgeber für eine Nichtinformation der Arbeitnehmer.

Es stellt sich die Frage, warum Arbeitgeber dieses Risiko eingehen

Eine halbe Stunde, pro Arbeitnehmer für eine Beratung, sollte dem Arbeitgeber vor einem Rechtsstreit mit seinem Arbeitnehmer  wert sein.  
Siehe auch; Wirtschaftsbrief bAV. Rechte und Pflichten des Arbeitgebers zur bAV.

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