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Manager haften, D&O Versicherung schützt

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Unternehmen und Manager unterschätzen ihre Rechtsrisiken

Erst aus Schaden werden Unternehmen klug, wie eine aktuelle Studie zu betrieblichen Versicherungen zeigt.
Viele Unternehmen, insbesondere kleinere, sind nach Einschätzung einer Versicherungsgesellschaft auf rechtliche Auseinandersetzungen nicht ausreichend vorbereitet: Das eigene rechtliche Risiko werde „massiv“ unterschätzt und zu wenig versichert, so das Ergebnis einer im Auftrag des Versicherers durchgeführten Studie des Marktforschungsinstituts Psychonomics AG. Unternehmen und Manager, die bereits eine rechtliche Auseinandersetzung hatten, sorgten hingegen stärker vor.

Während die Betriebshaftpflicht zur Standardausstattung gehört, haben nur 73 Prozent der befragten Unternehmen eine Rechtsschutz-Versicherung, so die Auftragsstudie, für die 500 Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern befragt wurden. 74 Prozent der Unternehmen hatten zudem eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen, nur 22 Prozent eine Vertrauensschaden-Versicherung, die einspringt, wenn Mitarbeiter dem Unternehmen Schaden zu fügen.

Versicherungsdichte steigt mit der Erfahrung

Die Manager waren dabei noch weniger versichert als die Unternehmen: So waren der Studie zufolge 29 Prozent der befragten Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder durch eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O) abgesichert, 17 Prozent durch einen Manager-Rechtsschutz. Befragte, die bereits Erfahrung mit dem Thema Managerhaftung gemacht hatten, waren zu 38 Prozent mit einer D&O-Versicherung und zu 28 Prozent mit einem Manager-Rechtsschutz ausgestattet.  Nicht zur vergessen der Anstellungsvertragsrechtsschutz für Führungskräfte.

In Einzelfällen richtig teuer

Über 62 Prozent der befragten Unternehmen waren innerhalb der letzten fünf Jahre in mindestens einen Rechtsstreit verwickelt, sieben Prozent sogar in mehr als einen. 42 Prozent waren mit Ausgang der Rechtsstreitigkeiten tendenziell zufrieden, weitere 41 Prozent „teils/teils“. Doch streiten ist teuer: Zwar kostete die Hälfte der Rechtsstreitigkeiten jeweils weniger als 10.000 Euro, knapp zehn Prozent der Rechtsfälle aber über 50.000 Euro. In der Spitze lagen drei Prozent aller Fälle mit Kosten von über 100.000 Euro. Finanzamt als Damoklesschwert.

Als besonders gravierendes Rechtsrisiko nannten die Unternehmen: Steuerhinterziehung (57 Prozent), Arbeitsunfälle in Folge mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen (43 Prozent) und Regressanspruch wegen schlechten Leistung (33 Prozent). Kein Wunder, dass der Steuerberater auf Platz eins als Ratgeber steht – der Rechtsanwalt erst auf Platz zwei folgt. Rechtsschutz-Versicherer werden von nicht einmal jedem Vierten „häufig“ oder „manchmal“ zu Rate gezogen.

Datenschutz-Verletzungen, unrichtige Angaben in der Werbung

sowie Klagen von Mitarbeitern auf Wiedereinstellung spielen für die Gefährdung ihres Unternehmens bisher nach Auffassung der Befragten nur eine untergeordnete Rolle. Als wichtigste Rechtsthemen der nächsten zehn Jahre haben die Befragten internationales Recht, Produktsicherheit und Steuerrecht ausgemacht. (verpd)

Jeder 8. hält es für wahrscheinlich

Dabei hält es jeder Achte für wahrscheinlich, dass er aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit mit persönlichen Schadenersatz-Forderungen konfrontiert wird. 15 Prozent halten es für wahrscheinlich, dass wegen einer Straftat im Unternehmen gegen sie persönlich ermittelt wird. Jeder Dritte kennt einen Fall von persönlicher Manager-Haftung, sieben Prozent sogar aus dem eigenen Unternehmen.

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Personen und alle Führungskräfte sollten sich darüber informieren.

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Aber, nicht nur Manager auch Prokuristen, Geschäftsführer und alle weiteren Entscheidungsträger können in die Haftungsfalle geraten.

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