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Besser beraten ohne Provision

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Provisionen, Courtagen, Kick-back

Seit Jahren nehmen die Diskussionen pro und contra Provisionen, Kickback kein Ende. Da wird über Banken, Versicherungsvertriebe, Strukturvertriebe, Versicherungsvertreter in der Ausschließlich, Versicherungsmakler und nicht zuletzt über die Honorarberatung diskutiert oder auch schon mal heftig gestritten. Neueste Regelung: Lockvogelzinsen bei Banken. Gesetzgeber schiebt dem einen Riegel vor.

Siehe auch: Lockvogeltarife bei Versicherungen

Provisionen und Courtagen

Fakt ist, das die gesamte Versicherungsbranche und auch die Bankenberatung, ob mit oder ohne Finanzkrise, seit Jahren in Verruf geraten ist. Da wird alles verkauft was Geld in die Kassen spült, egal wie risikoreich oder Sinnvoll die Versicherung oder Geldanlage auch ist. Hauptsache hohe Provisionen fließen. Auch wenn in der gegenwärtigen Zeit "nur" auf die Bankberater rumgehauen wird, geht es in den meisten Strukturvertrieben und Finanzvertrieben nicht anders zu. Leider auch nicht in der breiten Maklerschaft.  Ausnahmen bestätigen die Regel.

Der Kunde als Opfer?

Weit gefehlt. Solange der Kunde mit "Geiz ist geil" nicht bereit ist mit seinen Versicherungen und Geldanlagen sich auch wirklich auseinander zu setzen wird den "Beratern" weiterhin Tür und Tor geöffnet sein seinen Profit zu maximieren. Der Verbraucher hat keine Lust sein sauer verdientes Geld welches er für Versicherungen und Kapitalanlagen einsetzt zu hinterfragen. Damit haben diese Provisionsjäger leichtes Spiel.

Bestes Beispiel ist die Riester Rente. 370.000 Neuverträge in ersten Quartal 2010. Nur weil vom Staat subventioniert und von BaFin zertifizier ist DAS Produkt nach wie vor für viele Betroffene eine Mogelpackung. Vorne subventioniert, hinten vom Staat (bei der Grundsicherung) wieder einkassiert.

Ein einfaches Beispiel aus der Vergangenheit

Ein wesentlich banaleres Beispiel war die Abwrackprämie. Da wurden Autos verschrotte welche einen deutlich höheren Gebrauchtwagenwert hatten als die Abwrackprämie von 2.500 Euro erbracht hat. Hier frisst Gier wirklich den Verstand auf. Staatsgläubigkeit und Gier sind immer schlechte Ratgeber. Das ist mindestens so gefährlich wie Gutgläubigkeit und blindes Vertrauen. "Ich will damit nichts zu tun haben, ich will so wenig wie möglich bezahlen, ich kann ja wieder kündigen, und so weiter" Das jedes mal IHR Geld vernichtet wird ist dem Verbraucher egal.

Schimpfen ist des Deutsche Hobby. Schuld sind immer die Anderen. Bloß nicht selber denken und hinterfragen.

Bildung hat nichts mit Durchblick zu tun

Schaut man sich Beispiele aus der Praxis an, so findet man diese Beratungsresistenz beim "kleinen" Angestellten genauso wie beim Akademiker aller Klassen. So haben die wenigsten Studenten eine Ahnung von Versicherungen. Ein Strukturvertrieb der sich den Akademikern als Zielgruppe verschrieben hat, fördert teilweise seltsame, strafbar abenteuerliche Beratungskonzepte zu Tage.

Ein Fall aus der Praxis:

Junges Ehepaar, 3 Kinder, Der Mann ist Haupternährer. Diese Ehepaar hat ein neues Haus gekauft. Die Finanzierung lief über den Vertrieb, die Versicherungen auch. Der Mann ist PKV versichert, die Kinder auch. Hier findet man weiter zwei Riesterverträge, Fondssparpläne, Hausratversicherung und eine Haftpflicht (was Wunder, daran ist nichts verdient) und das war es.

Was man nicht finden konnte; die Krankentagegeldversicherung (eklatante Falschberatung), die Risikolebensversicherung für beide Ehepartner und eine Absicherung der Arbeitskraft (Berufsunfähigkeitsversicherung oder Dread Disease Versicherung) der beiden Elternteile. Von einer Unfallversicherung für die ganze Familie war auch nichts zu sehen, dafür aber eine satte Krankenhaustagegeldversicherung.

Super GAU und dann?

Stellen Sie sich einfach vor, der Haupternährer ist länger als 6 Wochen krank. Das Familieneinkommen wäre auf NULL. Der Eine oder andere Elternteil wird berufsunfähig, wer versorgt die Kinder bzw. wer trägt die Pflegekosten (die gesetzliche Pflegeversicherung?) Wo käme das Geld für die Hypothek her? Was passiert nach einem Unfall mit Erwerbsunfähigkeit?

Das schlimmst Szenario; ein Partner verstirbt. Wer betreut jetzt die Kinder, wer zahlt die Hypothek, wie ist die Ausbildung der Kinder gesichert? DAS Haus gehört der Bank. DAS Sozialamt lässt Grüßen.

Frei Entfaltung der Phantasie

Spielen Sie ruhig den Gedanken und das Szenario mal durch. Nehmen Sie Ihren Versicherungsordner und lesen Sie die Policen und das Kleingedruckte. Nichts verstanden, kein Durchblick, oder einfach nur verdrängen und nicht dran denken? Trifft mich nicht, so was passiert nur den andern. Ich passe schon auf mich auf, dass brauche ich nicht, kann mir nicht passieren, usw. Siehe auch: Billige Versicherung oder versichert

Frage von mir:

Warum ist Ihr neues mit der Abwrackprämie geleastes oder finanziertes Auto Vollkasko versichert? Aber Sie haben keine Berufsunfähigkeitsversicherung?  Ihnen ist Ihr Auto also mehr Wert als Sie sich Selbst!
Sie sind privat Krankenversichert? Wissen Sie wirklich was Sie da versichert haben? Pflege versichert und zahlen in die
gesetzliche Rentenversicherung? haben aber keine Ahnung davon ob Ihre Renteninformationen stimmen?

Honorarberatung

Sie könnten Ihre Versicherungen und Geldanlagen mal neutral prüfen lassen? - Das macht Ihr Versicherungsvertreter umsonst? Warum sollen Sie auch Geld, Euros ausgeben wenn der Versicherungsvertreter alles kostenlos macht.
Ja, "Geiz ist geil"! Hinterher, wenn  der Schadensfall / Leistungsfall eingetreten ist und die "erhoffte" Versicherungszahlung oder Kapitalzahlung nicht erfolgt ist, kann Mann / Frau wenigstens kräftig schimpfen.

Dübbert u. Partner DAS NETZWERK

Zukunft braucht Sicherheit durch IHK zertifizierte Versicherungsmakler, Finanzmakler und Honorarberater.

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„Information ist die Reduktion von Ungewissheit.“ Professor Josef Koblitz