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Betriebliche Altersvorsorge ist kein Versicherungsprodukt

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Arbeitsrecht, Betriebsrentengesetz, Steuerrecht

Der Irrtum das die betriebliche Altersvorsorge zu den Versicherungen zählt ist weit verbreitet. Wüssten Versicherungsmakler und Versicherungsvertreter, Finanzvertriebe und Strukturvertrieb um ihre eigene Haftung würden Sie tunlichst die Finger davon lassen. Auch die Arbeitgeber sitzen in der Haftungsfalle. Viele Arbeitgeber sind sich Ihrer eigenen Verantwortung zur betrieblichen Altersvorsorge nicht bewusst.

Siehe auch: Videos der Experten zur betrieblichen Altersvorsorge.

Produktverkauf in der bAV

Viele Vertriebe und Versicherungsmakler nutzen die betriebliche Altersvorsorge als reines Produktinstrument um Versicherungen zu verkaufen und Provisionen zu kassieren. Die Haftung aus rechtswidriger Beratung ist vielen nicht bekannt. Mal abgesehen davon, dass viele dieser Verkäufer von der Rechtslage und der eigenen Haftung keine Ahnung haben, finden es die Rechtsanwälte durchaus spannend was da so alles getrieben wird. Fast könnte man annehmen das diese Haftung billigend in Kauf genommen wird. Frei nach dem Motto "wo kein Kläger, auch kein Richter". Aber Vorsicht, diese Denke kann den Verkäufen und Finanzvertrieben Jahre später noch auf die Füße fallen.

Produktverkauf war gestern

Da die betriebliche Altersvorsorge zum wesentlichen Teil ins Personalrecht, Steuerrecht und ins Betriebsrentengesetz (BetrAVG, § 1a Abs. 1 S. 3 BetrAVG) gehört, sind komplizierte Zusammenhänge vor der Einrichtung einer betrieblichen Altersvorsorge zu erfassen. Auch steuertechnisch ist hier eine ganze Menge zu beachten. So bleibt es nicht aus, dass die Steuerberater gleich mit in der Haftungsfalle sitzen. Auch das ist vielen Steuerberatern nicht wirklich bekannt. Siehe auch: Keine Unterschiede in der Hinterbliebenenversorgung bAV, VBL zwischen Ehepartner und Gleichgeschlechtlichen.

Arbeitgeber wissen nicht nur nichts oder zu wenig um ihre Haftung. Auch wissen viele Arbeitgeber nicht wie die eingerichtete betriebliche Altersvorsorge die Liquidität des eigenen Unternehmens positiv beeinflussen kann. "Fröhlich" geben Sie die Gelder der eingesparten Arbeitnehmerlöhne an Versicherungsgesellschaften weiter und damit außer Haus. Dabei ist die eigenen Liquidität für viele Unternehmer zur Existenzfrage geworden. Hier wird Liquidität im wahrsten Sinne des Wortes verschenkt.

Mit Versicherungen "verheiratet"

Viele Arbeitgeber haben ihre Hausversicherung XY. Da der Arbeitgeber die Durchführungswege und die Verantwortung der angelegten betrieblich Altersvorsorge (Gelder) hat, wundert es wie sorglos mit diesem Instrument umgegangen wird. Die Versicherungen freut es. Auf diesem sorglosen Weg der Einrichtung einer bAV spült es frisches Geld in die Kassen der Versicherungskonzerne und lässt die Liquidität des Unternehmens außer acht.  

Barlohnumwandlung, Direktversicherung

Was hier noch halbwegs einfach erscheint, kann in anderen Durchführungswegen zum berühmten Bumerang für den Arbeitgeber werden. Wesentlich dramatischer und haftungstechnisch äußerst wage ist die U-Kasse, die rückgedeckte U-Kasse, die Pensionszusagen, die Pensionskassen und gesamte Gesellschafter Geschäftsführer Versorgung wenn nicht wirklich sauber gearbeitet wurde. Wer trägt die Unterdeckungen und haftet dafür? Jahrelang liegen diese Versorgungspolicen in den Schubladen ohne erneut überprüft zu werden. "Plötzlich" muss die Auszahlung erfolgen. Was wenn die Policen das Kapital nicht hergeben was als Zusage vereinbart wurde?  

Rechtsanspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge

Jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. So steht es im Betriebsrentengesetz. "Tausend Ausreden" warum das im Betrieb nicht erwünscht ist, zeugt von wenig Aufklärung dieses durchaus sinnvollen Instruments bei den Arbeitgebern.
Besonders die klein und mittelständischen Unternehmer scheinen hier im Dunkeln zu tappen. Trennt sich der Arbeitgeber von seinem Arbeitnehmer oder umgekehrt, so geht das selten glimpflich ab.  
Arbeitsrechtler, also Fachanwälte für Personalrecht und Arbeitsrecht haben längst die Lücken der betrieblichen Altersvorsorge entdeckt.
Der Arbeitgeber muss sich die Fragen schon gefallen lassen warum keine oder ausgerechnet Diese betriebliche Altersvorsorge existiert.  

Rechtssichere betriebliche Altersvorsorge

finden Sie nun mal nicht beim Versicherungsvertreter und bei den wenigsten Versicherungsmaklern. Verschenken Sie auch noch einen Teil der Liquidität Ihres Unternehmens an Versicherungskonzerne? sollten Sie sofort handeln.
Sitzen Ihre Führungskräfte auf uralten Verträgen, so sollte die Überprüfung der Zusagen schnellstes erfolgen.
Die Unterdeckung ist das größte Risiko in der betrieblichen Altersvorsorge und den Versorgungszusagen einer Firma.

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