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Euroscheine und Gold kann man nicht essen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Autor: Lutz Krause, freier Wirtschaftsjournalist. Kontaktformular

Gold kann man nicht essen!

Stimmt, aber sind unsere aus Spezialpapier bestehenden Euroscheine verdaulich? Gourmetköche in Luxusrestaurants und erfahrene Heilpraktiker könnten Augen zwinkernd widersprechen und argumentieren, dass sich Gold in homöopathischen Dosen sowohl zur Speiseveredlung als auch in der sogenannten Paracelsus-Tinktur einsetzen lässt. Also worum geht es jenen, die solche volkstümlichen Weisheiten absondern, tatsächlich?  

Edelmetallfeinde und Papierverliebte

Unterstellen wir einmal, dass es sich nicht um notorische Edelmetallfeinde oder vernarrte Papierliebhaber handelt, sondern vielmehr um Suchende! Um Suchende nach einer plausiblen und vor allem ultimativ sicheren Methode, dass erarbeitete und ersparte Geld vor Enteignung und Entwertung (durch Staat und Banken) zu schützen. Dieser Wunsch, den Verlust unseres überschüssigen Geldes auf jeden Fall zu verhindern, lässt uns analysieren, vergleichen, den Rat von vermeintlichen Experten einholen.

Damit können wird dann auch selten ruhig schlafen!  

Oder lassen uns alle diese Experten und Geldberater doch eher unruhig schlafen... Bei näherer Betrachtung entpuppt sich dieser Satz sogar als Schutzbehauptung, dem die Tendenz eines Hilferufs anhaftet. Hilfe soll eine bessere Idee zur Vermögenssicherung leisten, wenn sie denn unter den Augen eines echten Skeptikers überhaupt Gnade findet. Nun, im Kern ist es doch so: unser Planet mit seinen Naturgewalten bietet faktisch keine ultimative Sicherheit! Egal, wo Sie leben und egal, was Sie zu besitzen glauben. Diese einfache Wahrheit sollte Sie nicht verzweifeln lassen, denn Sie gilt für jeden Menschen auf der Erde!

Zwangsregulierung Geld

Gehen wir also auf eine bequemere Ebene, nämlich die des von uns Menschen zu verantwortbaren sozialen Gefüges. Hier gilt, abseits von Zwangsregulierungen wie bei unserem aktuellen Geldsystem, ein einfacher Grundsatz: alle Dinge besitzen nur jenen Wert, den wir ihnen beimessen! Klingt abstrakt? Ist es aber nicht! Bezogen auf die materielle Welt heißt das, man einigt sich bei Austauschprozessen seit Menschengedenken auf jene Dinge, die exklusiv, selten, knapp und nicht beliebig leicht vermehrbar sind. Am Beispiel des Goldes ist es gut nachvollziehbar: Um eine Feinunze Gold in der Hand halten zu können, müssen viele hundert Dollar „Papiergeld“, Zeit und enormer Arbeitsaufwand investiert werden. Diese Unze Gold verkörpert somit geronnene Arbeitskraft. Überlegen Sei einmal selbst, wie leicht es hingegen ist, eine große Zahl mit vielen Nullen in den Computer zu tippen...

Geldmengenausweitung

Nüchtern betrachtet könnten dennoch viele Dinge als Geld dienen, auch unsere Eurozettel, wenn sich eine von der Realwirtschaft abgekoppelte, exzessive Geldmengenausweitung wirksam verhindern ließe. Es müsste nicht zwangsläufig Gold, respektive Silber sein, dass die Tauschfunktion ausübt. Nur haben sich Edelmetalle als Anker zur Vermögenssicherung in Krisenzeiten seit Jahrtausenden bewährt. Im günstigsten Fall bleiben die Münzen und Barren im Familienbesitz, sozusagen als eiserne Reserve. Denn dafür gab es und gibt aus auch zukünftig einen funktionierenden Markt. Ja, sicher, einen Markt für ältere Geldscheine aus zerstörten Währungen gibt es auch, nennt sich Floh-Markt...

Was sagt die Stammtischfraktion?

Ein weiteres Argument der Stammtischfraktion bezieht sich auf die Beobachtung, Gold sei doch inzwischen so teuer. Die richtige Frage lautet: Im Verhältnis zu was ist Gold teuer? Zur Weltleidwährung Dollar? Haben uns unsere Eltern etwa umsonst eingebläut, Äpfel und Birnen nicht miteinander zu vergleichen? Bezogen auf Gold und Dollar könnte man dieses Bild wie folgt zeichnen: Die aktuelle Gesamtverschuldung allein der USA in Höhe von etwa 57 Billionen Dollar übersteigt den Weltgoldbestand in Dollar um gut das Zehnfache!!!

Apropos Billionen

am Kulminationspunkt der Weimarer Hyperinflation 1923 kostete eine Feinunze Gold (31,10 Gramm) beeindruckende 87.000.000.000.000 Mark. Können wir uns darauf einigen, dass teuer sehr relativ zu betrachten ist?    

Gold kann man nicht essen. Einverstanden!

Aber es beruhigt ungemein zu wissen, dass man mit seinem kleinen oder größeren Sparvermögen als breit gefächerter Edelmetallbesitzer nicht mehr vom Bankenmonopoly abhängig und zudem jederzeit liquide ist! Selbst im Szenario einer möglichen Währungsreform (Inflation)  kann man nicht verlieren, weil die eigene (Hartgeld)Währung Gramm bzw. Unze lautet. Übrigens ist es ein Irrtum zu glauben, Pessimisten würden die ewigen Goldkäufer sein. Pessimisten kaufen nicht Gold, sondern Konservendosen! Optimisten, die um die Systemimmanenz von Geldkrisen wissen und antizyklisch denken, sind die Käufer von Gold. Wenn Ihnen das alles zu kompliziert ist, Sie immer noch glauben möchten, Gold sei uninteressant und zu teuer, sollten Sie einmal über Silber nachdenken. Es ist knapper und so viel billiger als Gold...  

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