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Euro: Zitternd durchs Sommerloch

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Autor: Lutz Krause. Freier Finanz- und Wirtschaftsjournalist.  Service Kontakt

WM vorbei, Euroland im Sommerloch

Deutschland hat gezittert. Nicht vor Angst, sondern vor Freude! Vor lauter Vorfreude auf den möglichen Gewinn des Fußballweltmeistertitels am Kap der Guten Hoffnung. So weit, so gut, selbst wenn es nicht ganz so weit gereicht hat. „Wir“ sind immerhin 3. geworden. Wenn gleich die Frage gestattet sei, was denn dieser vierte Weltmeistertitel in unser aller Leben positiv verändert hätte?
Jeder (Fußball) Profi weiß, dass es sehr viel leichter ist, einen Gipfel zu erklimmen, als sich darauf zu behaupten. Der Champion von 2006, Italien, musste diesmal bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten und konnte die hoch gesteckten Erwartungen seiner Landsleute nicht annähernd erfüllen! So weit, so schlecht.

Das Kap der GUTEN HOFFNUNG

Apropos Kap der Guten Hoffnung: von letzterer benötigen wir Deutschen angesichts der Entscheidungen zur „Rettung“ insolventer Eurostaaten jede Menge! Schließlich sind wir für dieses Rettungspaket gegenüber allen anderen EU-Mitgliedern de facto „The Lender of last Resort“ - die letzte Kredit gebende Instanz. Sinnbildlich übernimmt somit der Einäugige, weil relativ geringer verschuldet, die Verantwortung für die Blinden, welche mit unrückzahlbaren Schulden in der Kreide stehen. Siehe auch: Basel III (drei)

Uns Deutschen stehen die Verbindlichkeiten für den überdimensionierten Wohlfahrtapparat und Bürokratieapparat zwar gleichfalls bis Oberkante Unterlippe, aber wir vermögen nicht nur auf Pump zu leben, sondern auch weltweit begehrte Qualitätsgüter zu produzieren. Diese Tatsache sollte nicht als Ruhekissen, sondern als Mutmacher interpretiert werden!

"Nebenkosten“ vom geliehenen Geld sind die Zinsen

Zittern mussten derzeit, getarnt hinter den aufgebauschten Fußball-WM-Kulissen, die staatlich beauftragten Beschaffer virtuellen Geldes für die Prolongation (=Verlängerung bzw. Aufschub) fällig werdender Staatsschulden. Und das nicht nur in Griechenland, dessen Anleihen inzwischen mit astronomischen Ausfallversicherungsprämien belegt werden, um überhaupt noch Käufer am Kapitalmarkt finden zu können!

Stellen Sie sich vor, Sie liebäugeln mit dem Kauf eines neuen Autos. Und weil Sie sparsam sind, suchen Sie beim Gebrauchtwagenhändler nach einem bekannten Modell. Der Preis Ihres erspähten Favoriten erscheint sensationell günstig und Sie wollen schnell den Kaufvertrag unterschreiben. Ihre Gattin fragt beiläufig nach den Nebenkosten und so erfahren Sie noch rechtzeitig, dass die bei rund 12 Prozent des Kaufpreises liegen sollen! Nicht nur Ihre Frau ist entsetzt und denkt „Nein, danke!“...

Preise können falle, ja und...

Wie immer nach Preisrücksetzern zittern auch die Hände etlicher Goldkäufer. Warum eigentlich? Ach, ja, weil sie fürchten, der Preis könnte fallen und ihren Goldhort wertlos machen! Verstärkt wird dieses Zittern durch zahlreiche Trittbrettfahrer der etablierten Medien, die immer wieder absondern, Gold wäre schon zu teuer. Und die am ganzen Körper zitternden Herdentiere wissen jetzt gar nicht mehr, was und wem sie glauben sollen, welch eine Tragödie!

Liebe Gold-Zitter-Backen

bewegt euren Kopf doch endlich in die richtige Richtung, nämlich weg vom Tagesgoldchart und hin zum Geld-/Kreditmarkt! Genau dort wird über unsere nahe Zukunft entschieden, also über Sekt oder Selters! Ihr Gold als geronnene Arbeitsleistung ohne Emittenten-Ausfallrisiko wird alle währungstechnischen Turbulenzen unbeeindruckt überleben und hoffentlich noch Ihren Enkelkindern als eiserne Reserve dienen.

Denn seine „Währung“ heißt Unze oder Gramm und kann somit nicht im Rahmen einer Währungsumstellung entwertet werden! Letztlich spielt bei Gold oder auch Silber nicht der Preis in Papiergeld oder Computergeld die entscheidende Rolle, sondern angesichts von physischer Begrenztheit sowie Knappheit auch im Verhältnis zu Billionensummen in Euro, Dollar oder Yen deren schlichte Verfügbarkeit! Verstanden?

Herdentrieb, Medientrieb

In diesem Zusammenhang noch ein interessanter Gedankengang: Warum kaufen die allermeisten Menschen Gold und Silber immer gerade dann, wenn es dabei ist, kräftig im Preis zu steigen? Bevor Sie, lieber Leser, sich darüber belustigen, sollten Sie genau darüber nachdenken und in sich hinein horchen! Kann es sein, dass dieses oft als Herdentrieb bezeichnete Phänomen sich gar nicht umkehren lässt, sondern im Zeitalter allgegenwärtiger, elektronischer Medien regelrecht erzeugt wird?!

Und was wäre denn, wenn sich dieser Herdentrieb „umkehren“ ließe, d. h. viel mehr Menschen bei Preisrücksetzern ihr Edelmetall, Gold und Silber kaufen würden? Richtig, dann würde aus dem atypischen Verhalten sofort wieder ein typisches und die Preise würden aufgrund der erhöhten Nachfrage schnell steigen, womit wir wieder bei der Eingangsfrage wären.

Also zittern Sie, wenn überhaupt, vor Lebensfreude

Folgen Sie weiterhin Ihrer Intuition und kaufen Sie gemäß Ihrem Absicherungsbedürfnis Gold und Silber. Den günstigsten Zeitpunkt dafür gibt es schlicht nicht, da wir immer nur im Rückblick genau wissen, ob wir teuer oder günstig gekauft haben. Wichtig ist allein, dass Sie es tun, solange es geht, denn die Zeichen stehen trotz nach hallendem Fußball-WM-Trubel und Sommerloch weiter auf Sturm!

Mit anderen Worten, die Beratung und die gesudne Mischung in Ihrem Portfolio macht es, Halbwissen und "gute Ratschläge" vom Kumpel bringen Sie nicht wirklich weiter.

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