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Basel III, was haben Sie davon?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Zitat von Henry Ford zum Geldsystem:

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“

Basel I, Basel II, nun Basel III

Aus der Finanzkrise gelernt? Basel III soll es richten. Ich persönlich bezweifle das. Für mich bleibt es Wunschdenken und dient lediglich zur Beruhigung der allgemeinen Angst vor Inflation oder Deflation. Damit wird die Befürchtung des Preisverfalls offensichtlich. Aber immer mehr Geld in den Markt zu pumpen um dem zu Rechnung tragen und eine Deflation zu verhindern scheint nicht die Lösung zu sein. Die Wall Street zieht an und die Goldpreise auch.

Die Angst ist also offenkundig, immer mehr Menschen flüchten von Geldwerten in Sachwerte. Das wird im Euroland nicht anders ankommen als schon in den USA offenkundig. Wenn auch alle Bemühungen ehrenwert erscheinen mögen. Die Medaille hat aber zwei Seiten ...

Die Eine. die Banken müssen zukünftig mehr Eigenkapital vorhalten. Bisher waren es 4 Prozent, nun sollen es 6 Prozent werden. Damit sollen Bankenschieflagen nicht mehr dem Steuerzahler auf gebürdet werden. Aber, die Gefahr das die Banken sich Ihre erhöhte Eigen-Kapitaldecke vom Verbraucher mitfinanzieren lassen werden ist (fast) klar. Das Kredite an die klein und mittelständischen Betriebe mit höheren Zinsen ausgereicht werden wohl ebenfalls. Die Kernschmelze unseres Finanzsystems?

Riskante Spekulationen

Die Andere. Des weiteren könnte man befürchten dass Banken, um Ihre Eigenkapitalquote aufzustocken, weiter riskante Geldgeschäfte tätigen ist nicht von der Hand zu weisen. So rechnet der Bundesverband der deutschen Banken (BdB) das die 10 größten deutschen Banken ca. 105 Milliarden Euro mehr benötigen um diese Auflagen der Eigenkapitaldecke Basel III zu erfüllen.  Zudem müssen Kredite im Wert von runden 1000 Milliarden Euro abgebaut werden.

Weniger Dividende auf Bankaktien

Irgendwo muss das Geld herkommen. Es ist damit zu rechnen, das auch die Aktionäre mit weniger Rendite auf ihre Bankaktien auskommen müssen. Das wiederum wird die Aktionäre, möglicherweise, in andere Aktionen treiben. Dann, wenn sich das bewahrheitet, fehlt den Banken das Geld der Aktionäre.  

Mehr Sicherheit für Spareinlagen?

Basel III soll also die Kernkapitalquote zum Verhältnis von Risiko behafteten Geschäften minimieren. Diese Eigenkapitalquote oder Kernkapitalquote soll in Finanzkrisen von Kreditausfällen oder Kurzabstürzen quasi hausintern geregelt werden können. Auch die Versicherer werden ihre Eigenkapitalquote erhöhen müssen. Einlagensicherungsfonds was hilft es dem Verbraucher? Sinkt durch die Erhöhung der Eigenkapitalquote wirklich das Risiko von Bankpleiten?

Ich befürchte das bleibt bloßes Wunschdenken und der Bankkunde, egal ob als Sparer oder als Kreditnehmer zahlt die Zeche. Schon heute wird befürchtet das sich Kredite verknappen könnten. So wird der durch Steuergelder hoch subventionierte Aufschwung für viele klein und mittelständische Firmen bei der Kreditvergabe weiter zur Zitterpartie.

Flucht aus Geldwerte in Sachwerte?

Betrachtet man die gesamte Finanzlandschaft, die Staatskassen, die Staatsverschuldungen, Rettungsschirme für das Euroland, so kann einem schwindelig werden. "wer soll das bezahlen" ist zur Realitätsfrage geworden. Die in zwischen verstaatlichte HRE (Hypo Real Estate) benötigt weitere 40 Milliarden! Dafür gibt es aber auch reichlich Boni um die "guten" Mitarbeiter zu halten. Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, ...? Alle ein Fass ohne Boden?

Und, laut Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, ist die Finanzkrise noch lange nicht ausgestanden. Ganz besonders dann nicht, wenn man über das gesamte Euroland schaut. Schon "explodieren" die Immobilienpreise und die Mieten. Auf Sand gebaut, neue Pleitewelle mit Dubai-Fonds. Das werden weltweit nicht die letzen Immobilien-Fonds sein die Pleite gehen. "die Zukunft" holt uns und die Banken ein.

Mit Sachwerten Werte schaffen

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