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Rentenerhöhung 2011, 2012?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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geschrieben von Elisabeth Koppatz. DAS Netzwerk Dübbert u. Partner. Finanzen, Versicherung und Mehr. Serviceformular

Zitat von Henry Ford zum Geldsystem
„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“

Kleine Rentenerhöhung 2011?

Dank der guten Wirtschaftsdaten und dem Boom der deutschen Wirtschaft könnten die Renten 2011, nach der Nullrunde 2010, leicht steigen. Das Kieler Institut für Wirtschaft (IfW) rechnet mit einer Renten-Erhöhung für 2011 von ca. 0,75 Prozent. 

Gegen gerechnet wird die Rentengarantie auf Jahre hinaus

Durch die höheren Lohnabschlüsse im Jahr 2010 und den möglichen Lohnabschlüssen 2011 wie den angenommenen Lohnabschlüssen für 2012 könnten die 20 Millionen Rentner auch für 2012 mit einer leichten Rentenerhöhung von nochmals einem halben Prozent rechnen. Das wären dann für 2011 und 2012 zusammen 1,25 Prozent  
Für mich klingt das ein bisschen wie in der "Glaskugel" lesen.

Die Voraussetzungen ist, dass der "Wirtschaftsboom“ anhält und keine neuen finanziellen Katastrophen wie 2008 auftreten. Die Rentengarantien werden auf die nächsten Rentenerhöhungen "verrechnet". Das bedeutet, dass Lohnabschlüsse nicht voll zur Berechnung der Rentenerhöhungen herangezogen werden sondern ein Teil der Rentenerhöhungen in den Rentenkassen verbleiben. Die Große Koalition hatte diese Rentengarantie per Gesetz verabschiedet um in Krisenjahren den Rentnern und Rentnerinnen keine Rentenkürzungen zu bescheren.  

Rente nach 45 Arbeitsjahren

Wiedermal wird der sogenannte "Eckrentner" bemüht. Wer nach 45 Arbeitsjahren in Rente geht, der erhält eine monatliche Rente von ca. 1.224 Euro West und 1.086 Euro Ost. Den sogenannten Eckrentner gibt es aber gerade mal mit 1/4 aller männlichen Rentner und ca. 1/5 aller weiblichen Rentnerinnen. Die Altersarmut bei Frauen ist vorprogrammiert. Der Rest der Rentner liegt bei weitem unter dem "Eckrentner" und bezieht eine Rente zwischen 650 Euro und 750 Euro. Zwischen 2003 und 2006 haben sich die Rentenempfänger der Grundsicherung verdoppelt, Tendenz steigend, die Altersarmut wächst unweigerlich.

Der Rentenexperte Professor Bernd Raffelhüschen

"Langfristig betrachtet werden die Rentenbeiträge aber steigen da die demographische Entwicklung die Konjunktur überlagern wird".  
Anders ausgedrückt, entweder erneute Rentenkürzungen, was ja mit der Rente ab 67 Jahre bereits der Fall ist, oder höhere Rentenbeiträge, was wiederum die Lohnnebenkosten belasten würde. Ein weiterer "Ausweg" wäre, wie in der Krankenversicherung, der Arbeitnehmer zahlt einen Eigenanteil ohne Arbeitgeberbeteiligung in die Rentenversicherung. 

Rente ist nicht sicher

Mittelfristig bis langfristig betrachtet werden die meisten Rentner und Rentnerinnen doch nur eine Grundsicherung erhalten. Auch wenn Herr Wirtschaftsminister Brüderle bis 2015 mit "Vollbeschäftigung" rechnet. Denn die Frage ist doch nicht die Beschäftigung, sondern der Rentenversicherungsbeiträge welche der einzelne Arbeitnehmer in die Rentenkassen einzahlen. Generation Praktikum, Minijobs, 1 Euro Jobs, Langzeitarbeitslosigkeit der älteren Menschen, und so weiter. Früher in Hartz IV zu landen ist mal wieder das nächste Thema. Für Hartz IV Empfänger sollen die monatlichen Zahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung (40 Euro pro Monat) gestrichen werden. Für Arbeitnehmer ab 50 Jahren soll die Arbeitslosengeldzahlung auf 18 Monate statt bisher 24 Monate gekürzt werden.  

Riester als Alternative?

Circa 8 Milliarden Euro schießt der Steuerzahler für ca. 13 Millionen Riester-Verträge bislang in die Riesterförderung. Da ein Teil der Riesterförderung erst gar nicht eingefordert wird, fehlt dem Rentner auch das Geld. Dazu kommt, dass alle privaten Altersvorsorgen (Riester-Rente, Rürup-Rente, Wohn-Riester, betriebliche Altersvorsorge (bAV) und die privaten Vorsorgen) mit in die spätere Grundsicherung eingerechnet, bzw. verrechnet werden.  
Zu deutsch, wer nicht für das Alter vorgesorgt hat, der erhält die gleiche Grundsicherung wie der Riestersparer. Also in die ein Tasche rein, aus der anderen Tasche wieder raus. Auch wenn Herr Walter Riester betont das gerade für geringe Einkommen, so bei 10.000 Euro Jahreseinkommen, das riestern Sinn mache ist das nicht zu ende gedacht. Mit 10.000 Euro bis 12.000 Euro Jahreseinkommen landet der spätere Rentner unweigerlich in der Grundsicherung und hat von seiner mühsam ersparten Riesterrente keinen Cent.  

Altersvorsorge in Geldwerte oder Sachwerte

Wenn Sie Wert auf eine transparente und ehrliche Beratung legen, die Berater der Fachbereiche sind gerne für Sie da. Kostentransparents bei Riester und Rürup ist bei den Experten der Altersvorsorge selbstverständlich. Blinder Produktkauf und blindes unterschreiben von Kapital-Verträgen oder Lebensversicherungen bringt nur dem Verkäufer Geld. Wenn Ihre finanzielle Planung nicht ganzheitlich betrachtet wird, vernichten Sie langfristig und unweigerlich Ihre Altersvorsorge.

Es kommt noch was hinzu was Sie beachten sollte, auch wen es "nur" die Menschen betrifft die zu den Gutverdiener gehören. Rentenversicherungsbeiträge werden nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze in die gesetzliche Rentenkassen eingezahlt. Der darüber liegende Verdienst bleibt unberücksichtigt. Somit ist auch die Rente gedeckelt. Für den übersteigenden Teil der Jahresentgeltgrenze sollten Sie private Vorsorge treffen, wollen Sie Ihren Lebensstandard im Alter halten. Siehe auch: zuwenig Krankengeld, Krankentagegeld für Besserverdienende.

Dübbert und Partner DAS Experten-Netzwerk Berlin und bundesweit

Vertrauen in bunte Prospekte und blumige Versprechungen waren gestern

  • Sie wollen Ihre Altersvorsorge langfristig auf sichere Beine stellen?
  • Sie wollen das „Kleingedruckte“ verstehen? Versicherungen vergleichen?, Preis oder Leistung?
  • Sie wollen weg vom reinen Sparen in Geldwerte und Informationen zu Sachwerten?
  • Sie wollen endlich das Risiko vom Sparen trennen?
  • Sie wollen saubere Informationen zu Immobilien und der Finanzierung?
  • Sie wollen für Ihr Alter vorsorgen? Aber nicht die staatliche Förderung dem Vertreter opfern!
  • Sie wollen eine sichere Planung für Ihre Finanzen und der Altersvorsorge?
  • Sie wollen zur Riesterförderungen und zur Riester Rente saubere Informationen?
  • Sie wollen sich selbstständig machen, Versicherungsfragen und Vorsorge?
  • Sie wollen die Fragen zu Ihrer Renteninformation, Ihrem Rentenbescheid erklärt haben? Jeder 3 Rentenbescheid ist fehlerhaft!
  • Sie wollen aus der gesetzlichen Krankenkasse in die private Krankenversicherung wechseln?
  • Sie wollen wissen warum die Absicherung der Arbeitskraft das Wichtigste überhaupt ist?
  • Sie wollen eine gute Beratung und nicht nur ein Produkt kaufen?
  • „Information ist die Reduktion von Ungewissheit.“ Professor Josef Koblitz