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Zinssenkungen bei Lebensversicherung

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Garantiezins und Rechnungszins

Heute im Jahr 2014 beträgt der Garantiezins 1,75 %. Erneut wird über eine Absenkung auf 1,25 % debattiert. Der Garantiezins wird staatlich überwacht und darf nicht unterschritten werden. Derzeit liegt der Garantiezins bei 2,25 Prozent. In den 90ziger Jahren waren es noch 4 Prozent. Anders der Rechnungszins oder auch Überschussbeteiligung genannt.

Der ergibt sich aus den erwirtschafteten "Gewinnen" welche ein Versicherungsunternehmen am Weltmarkt durch Kapitalanlagen erwirtschaftet. Erstmals senkt die Allianz den Rechnungszins von 4,95 Prozent auf 4,7 Prozent. Auch die R&V und die Continentale senken ihre Zinsen. Debeka Lebensversicherung senkt ebenfalls die Verzinsung.

Es ist davon auszugehen das die anderen Versicherer von Lebensversicherungen, privaten Rentenversicherungen folgen werden. Auch die Versicherer haben die weltweite Finanzkrise zu spüren bekommen. Die Verzinsung ist im Moment ein historischer Tiefstand in der Geschichte der Lebensversicherungen und Rentenversicherungen.

Lohnt eine Lebensversicherung noch?

Wie immer ist diese Frage nicht eindeutig mit JA oder NEIN zu beantworten. Die persönliche Beratung zum Vorsorgen fürs Alter ist ausschlaggebend. "Risikofreude" oder eher "Risikoscheue" ist ein wichtiger Teil der Beratung. Schon so mancher Bürger hat sich mit spekulativen Anlagen um seine gesamte Altersvorsorge gebracht. Was für junge Familien zu empfehlen ist ist immer eine Risikolebensversicherung für den Todesfall. Ebenso wenn größere Verbindlichkeiten langfristig bedient werden müssen. Beispielsweise eine Hypothekenfinanzierung oder die Ausbildung der Kinder, etc.

Altersvorsorge oder Altersarmut?

Der Staat hat zur Altersvorsorge die betriebliche Altersvorsorge (bAV), die Riester-Rente, die Eigenheimrente und die Rürup-Rente begünstigt. Sei es durch Fördermittel, Steuer mindernd, oder Brutto für Netto. Für alle Anlagen welche der Staat "fördert" greift aber die nach-gelagerte Besteuerung. Das heißt das die dann ausgezahlten Leistungen, Kapitalzahlungen oder Rentenzahlungen im Rentenalter der Steuer unterliegen. Möglicherweise auch den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung. Auch hier kann die Frage was ist sinnvoll oder eher sinnlos nicht mit JA oder NEIN beantwortet werden.