Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Deutscher Gewerkschaftsbund gegen die PKV

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

 

DGB fordert die Abschaffung der PKV

Bürgerversicherung statt private Krankenversicherung. Geht es nach dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) so soll die Private Krankenversicherung langsam abgeschafft werden. Die Bürgerversicherung soll durch Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze höhere Einnahmen in die gesetzliche Krankenkassen bringen. Angedacht ist wiederhol eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze auf mindestens 5.500 Euro.

Auch ein gänzlicher Wegfall der Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung kann sich der Deutsche Gewerkschaftsbund vorstellen. Zum Vergleich, aktuell liegt die Jahresentgeltgrenze der Krankenversicherung für 2011 bei 3.712 Euro. Dazu kommen sollen auch Beiträge für Mieteinnahmen, Pachten Dividenden und Kapitalerträge kommen.

Die SPD will das Gesundheitsreform-Konzept

DIE Grünen planen ebenfalls einen eigenen Vorschlag zur Gesundheitsreform. Im April 2011 wird die SPD Ihren Entwurf vorstellen. Bis dahin werden Wissenschaftler, Sozialverbände und Wohlfahrtsverbände an dem Entwurf arbeiten. So könnte der Beitragssatz mit einer Bürgerversicherung um ca. 2,2 Prozent sinken.

PKV Schritt für Schritt abschaffen

Man darf gespannt auf die diesen Vorschlag sein. Zirka 9 Millionen Bundesbürger sind in der Privaten Krankenversicherung versichert. Was mit diesen bestehenden PKV-Verträgen (Bestandsschutz?, Besitzstandswahrung?) passieren soll da bleiben die Vertreter der Bürgerversicherung die Antwort schuldig. Ebenso was mit den Beihilfetarifen für Beamte, Berufsrichter und deren Ehegatten und Kinder passieren soll. Mit anderen Worten viel Geschrei gegen die PKV und für die Bürgerversicherung aber keine Antworten auf die dringendsten Fragen der Durchführung und Umsetzung.  

Nicht mit der jetzigen Schwarz-Gelben Regierung

Die Kritik kommt vom Regierungsbündnis. Die CDU sieht darin eine "Abzocke" der Mittelschicht. Wenn Krankenversicherungsbeiträge auch auf Mieten, Pachten, Zinsen und Dividenden entrichtet werden müssten, dann treibt das das Kapital aus dem Land. Aber, auch die jetzige Regierung hat keine Vorschläge für Einsparungen und damit ist nicht die Einschränkungen der GKV Versicherten gemeint. Schon längst ist bekannt das die "Eintrittsgebühr pro Quartal 10 Euro, die Zuzahlungen bei Medikamenten und die Zusatzbeiträge nicht wirklich finanzielle Entlastungen für die gesetzlichen Krankenkassen bringen. Zumal diese gesamten Zuzahlungen zum großen Teil von den Verwaltungen wieder aufgefressen werden.

Immer älter, immer gesünder, immer mehr medizinischer Fortschritt

Das Fortschritt bezahlt werden muss, darüber sind sich die Meisten einig. Anders betrachtet hat Deutschland die höchsten Kosten bei Arzneimitteln. Jede Gesundheitsreform hat immer nur eins gebracht; höhere Kosten für die Gesetzlich Krankenversicherten. So steigen die Beiträge zur GKV für 2011 von derzeit 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent. Die Zuzahlungen zu einzelnen gesetzlichen Krankenkassen sind nach oben offen. Fusionen unter den Krankenkassen werden auch 2011 weiter gehen.

Was aber passiert wenn eine Krankenkasse Pleite geht?

Kleinere Krankenkassen werden von größeren Krankenkassen "aufgekauft". Was aber wenn eine große Krankenkasse kollabiert? Dann ist der Staat bzw. der Steuerzahler der Retter. Eine richtige Gesundheitsform sieht sicherlich anders aus. Dafür muss man nicht die PKV opfern. Würden die Verantwortlichen endlich die Ausgabenseiten des gesamten GKV-Systems auf den Kopf stellen, die Verwaltungen und Kassenärztlichen Vereinigungen, und so weiter verschlanken, so würden sicherlich die Beiträge und die Leistungen für die Versicherten auch in Griff zu bekommen sein. So wird weiter gestritten und die gewünschten Reformen bleiben weiter Flickschusterei unter dem Druck der jeweiligen Lobbyisten.

PKV oder GKV?

Antworten geben die Experten der Fachbereiche via Onlinekonferenz. DAS Netzwerk Dübbert und Partner steht für Transparenz und durchsichtige Beratung. Die PKV kann muss aber nicht immer für jeden die richtige Krankenversicherung sein. Möchten Sie eine umfassende Beratung zur PKV, dann rufen Sie uns an (Tel: 033436-376393 oder nutzen Sie unser Serviceformular.