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Rentenlücke unbekannt

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Keine Ahnung von der Rentenhöhe

Quelle: Sie Skandia Versicherung hatte die GfK mit einer Umfrage beauftragt "wie schätzen die Deutschen ihre Rentenhöhe ein". Ein erschreckendes Ergebnis kam dabei heraus. Von 999 Befragten glauben das ihre Rente zwischen 1 Prozent und 100 Prozent ihres letzten Nettoeinkommen liegen würde.

Keine Ahnung von der gesetzlichen Rente

Das zeigt, das sich die Deutschen nicht um ihre zukünftige Rente kümmern, beziehungsweise die Renteninformationen  oder Rentenmitteilungen ungeöffnet ablegt werden. Auf die Frage "was müssen Sie monatlich sparen um im Rentenalter ihren Lebensstandard zu halten" meinten 57 Prozent das sie keine Ahnung hätten. 23 Prozent meinten das 150 Euro im Monat reichen würden und 20 Prozent glaubten das es mehr als 150 Euro sein müssten.

Rentenkonten, falsche Rentenberechnungen

"jeder 3. Rentenbescheid ist falsch berechnet" so die Aussage eines Rentenberaters. Erstaunlich ist aber das sich diese Zahl seit Jahren konstant hält, was wiederum zu der Annahme führt das sich die Deutschen nicht um ihre Rentenkontenklärungen kümmern. Oder anders ausgedrückt, dass die Versicherten glauben das, weil eine staatliche Einrichtung, schon alles stimmen wird.

Aber, auch die gesetzlichen Rententräger können nur das verarbeiten was sie vorliegen haben. Stimmen Ihre Rentenzeiten, Eintragungen nicht, stimmt auch Ihre Rente nicht. Auch eine mögliche Erwerbsminderungsrente könne in einer Falschberechnung darunter leiden. Mit anderen Worten, es ist Ihre Rente die dann auch falsch ausbezahlt wird.

Altersvorsorge oder Altersarmut

Der Beratungsbedarf und Aufklärungsbedarf scheint überproportional zu sein. Besonders die junge Generation ist sich nicht im klaren darüber das die zukünftige Rente nur eine "Grundsicherung" darstellt. Leider helfen die Eltern hier oftmals auch nicht weiter, da sich für diese Generation die Problematik in dieser Renten-Dramatik oftmals noch nicht gestellt hat.

Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit

Auch hier scheint die Unwissenheit immens. Die gesetzlichen Absicherungen, sofern sie überhaupt zum tragen kommen sind durchgängig "zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel". Der Konsum von heute ist die Altersarmut von morgen. Das klingt für manchen Leser vielleicht wie Panik-mache. Tatsache ist aber das die Altersarmut bei Rentnern und Berufsunfähigen dramatisch steigt.