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Zins-Wetten und das Urteil des BGH

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Bundesgerichtshof hat Recht gesprochen, Spread Ladder Swaps

Was sind Zinswetten?

Die sogenannten "Spread Ladder Swaps" sind nichts anderes als Wetten auf gleich bleibende, fallende oder steigende Zinsen im Anlage und / oder Kreditgeschäft. Es wird "gewettet" das die langfristigen Zinsen stärker steigen als die kurzfristigen Zinsen. Das hatten sich die Banken wohl doch anders vorgestellt. 

Denn zum Schluss kam es genau umgekehrt. So haben viele Anleger und/oder Kreditnehmer, Unternehmer, Kommunen, mit den hoch riskante und komplizierten Produkten Millionen von Verlusten erlitten. Im Moment spricht man von ca. 200 Fällen. "einer gewinnt immer, in den Fällen die Banken".

Aufklärung und Beratungsprotokolle

Da angeblich beides, weder war die Aufklärung noch das Beratungsprotokoll vorhanden, so haben die obersten Richter des Bundesgerichtshof (BGH) die Banken zu Schadenersatzzahlungen verdonnert. (vorerst eine Bank) Das dürfte Wegweisend für die Bankenlandschaft sein. Für die Kunden dieser Swap-Geschäfte ein Lichtblick Schadenersatz zu erhalten. also eine Signalwirkung für alle Banken.

Vorreiter auf dem Klageweg

Das Unternehmen Ille, ein hessisches Hygienetechnikunternehmen hatte geklagt. Selbst die Krisenzeiten hatte das solide Unternehmen gut überstanden. Nun sprachen die BGH-Richter dem Unternehmen Schadenerdersatz aus diesen Swap-Geschäften in Höhe von rund 541.000 Euro plus Zinsen zu. Begründung war das das Risiko solcher Swap-Produkte dem Unternehmer verschwiegen wurde.

Hoffnung für alle weitere Kunden

So haben diese riskanten Spread Ladder Swaps nicht nur Kommunen und Geschäftsleute getroffen sondern auch Privat-Anleger. Es ist zu vermuten das eine Klagewelle gegen die "Verkäufer" mit diesem Urteil des BGH los getreten wird.

Der Rechtsanwalt der Deutschen Bank

Zitat: "Deutsche-Bank-Anwalt Reiner Hall hatte das Gericht vor der erheblichen Tragweite eines Urteils gewarnt. Der Dax-Konzern hatte stets betont, er habe die Kunden auf die Risiken der Anlage hingewiesen und angemessen beraten". Zitat ende. Nach dem Urteilsspruch haben die BGH-Richter das also anders gesehen.

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