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Gesetzliche Rente und die Tatsachen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Altersarmut, Niedriglohnsektor, Generation Praktikum

Der Chef der Deutschen Rentenversicherung Herbert Riesche befürchtet eine Kollaps der Sozialsysteme. Zitat" wenn der Niedriglohnsektor weiter so wächst, können sie jedes lohnbezogenene Sozialsystem in die Tonne treten". Zitat Ende.

Mit FDP und Union zur Altersarmut

So setzt die FDP auf private Vorsorge und die Betriebsrente (bAV) die CDU, CSU will eine Kommission einrichten. Zudem plant die Union ein Mindestrente für langjährig Versicherte. Das Renteneintrittsalter soll auf 69 Jahre angehoben werden.

Meiner Meinung nach haben beide oder alle Drei nicht wirklich begriffen was in den sozialen Sicherungssystemen los ist. Nicht nur die Rente hängt am Einkommen, sondern auch die gesetzliche Krankenversicherung mit immer mehr Ausgaben und weiteren Zuzahlungen und Leistungskürzungen sondern auch die Pflegeversicherung und Erwerbsminderungsversicherung,  gesetzliche "Berufsunfähigkeitsversicherung". Siehe auch: ab Jahrgang 1961

Sozialer Murks so weit das Auge reicht

Das die FDP nicht begreift das ein Mensch, der 8 Stunden arbeitet, selbst bei 8,50 Euro Stundenlohn, mit Hartz 4 aufstocken muss und da nicht noch private Altersvorsorge und eine Riester-Rente (wird mit der Rentengrundsicherung verrechnet), betriebliche Altersvorsorge betreibt kann, verwundert mich schon sehr. Ein Beweis dafür wie weit die Politiker mit ihren satten Pensionen den Boden der Wirklichkeit verloren hat? Aber selbst nach dem Wahldebakel vom 27.03.2011 will ja Herr Westerwelle an seinen Posten festhalten und die jetzige Politik weiter betreiben.

Und die Union? Bekämpfung der Altersarmut mit einer Mindestrente für langjährig Versicherte? Ich werde das Gefühl nicht los das auch die "C" Parteien nicht wirklich im Jetzt leben. Schaut man sich heutige Erwerbsbiographien an, so sind Diese weit weg von "Langzeit-Versicherten".

Beide Parteien, bzw. alle drei Parteien werden weder mit einer Kommission zur Bekämpfung "Altersarmut" noch mit privater Vorsorge und der betrieblichen Altersvorsorge dieses fundamentale Problem der Altersarmut beheben. In meinen Augen ist dies wieder mal eine "Beruhigungspille" für den Bürger frei nach dem Motto: "wir tun ja was und prüfen in einer Kommission was wir dagegen unternehmen können". Anders ausgedrückt: "wenn du nicht mehr weiter weist dann bilde einen Arbeitskreis.

bAV, Riester, Rürup, private Vorsorge

Diese drei Vorsorgen müssen mit Eigenzahlungen angespart werden. Zu Zeit der Ansparphase sind sie steuerbefreit, Sozialabgaben befreit und werden durch Steuergelder gefördert. In den geförderten Vorsorgen müssen Sie 4 Prozent aus Ihrem Brutto einzahlen um die maximale Förderung zu erhalten. Die Nachgelagerte Besteuerung erfolgt in der Auszahlphase.

Aber Vorsicht, hier fängt der Produktwirrwarr an. Nicht überall wo "zertifiziert" drauf steht ist auch ein gutes Produkt drin. So können die "Ablaufleistungen" schon mal 25 Prozent Unterschied ausmachen bei dem was zum Schluss raus kommt.

Reine Produktverkäufer

Leider sind die "Druckerkolonnen" oder auch Strukivertriebe darauf getrimmt ein Produkt an den Mann die Frau zu bringen. Hauptsache die Provision stimmt. Bankberatung, auch nicht so wirklich prickeln, denn auch Bankberater bekommen ihre Vorgaben zum Produktverkauf. Der Versicherungsvertreter, welcher für eine Versicherungsgesellschaft tätig ist kann Ihnen auch nur ein Produkt, nämlich das seiner "eigenen" Gesellschaft anbieten.

Unabhängige Beratung? Versicherungsmakler

Die Experten der Altersvorsorge zusammen mit den gerichtlich zugelassenen Rentenberatern beraten Sie nicht Produkt bezogen sondern beraten allumfassend. Eine Rentenkontenklärung muss sein. Wenn schon Ihre gesetzliche Rente nicht stimmt, dann kann Ihre ganze Planung der Altersvorsorge gehörig falsch laufen. Und wenn Sie es dann feststellen das da "was nicht stimmt" ist es für eine Korrektur zu spät, weil Sie zu alt sind.

Fragen zur durchdachten und geplanten Altersvorsorge? Die Experten der Altersvorsorge verkaufen keine Produkte sondern prüfen und planen mit Ihnen zusammen die besten Lösungen. Produktkauf ist immer eine Sackgasse. Schon deswegen, weil mögliche Einsparpotentiale in andern Versicherungen oder Kapitalanlagen nicht berücksichtigt werden.

So verkaufen beispielsweise Versicherungsvertreter lieber eine Bausparvertrag in dem die Vermögenswirksame Leistung des Arbeitgebers verschwindet weil Provision fließt, als dem Kunden zu sagen das in einer betrieblichen Altersvorsorge der Betrag zur VWL Brutto für Netto fließt.

Die ganzheitliche Betrachtung

Schon aus dem Grund mögliches Einsparpotential in die Altersvorsorge fließen zu lassen müssen alle Versicherungen betrachtet werden.
Transparenz, Unabhängigkeit und die Versicherungsmaklerhaftung. Siehe auch: "Sachwalterurteil"