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Marketinggag E10 Versicherung?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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SchwachSuper 

Shell versichert Ihr KFZ gegen E10 Sprit-Schäden

Hier die Voraussetzungen. Vor 1996 darf das Auto nicht zugelassen (gebaut) sein. Das KFZ (Benziner) muss auf der Verträglichkeitsliste des Autohersteller gelistet sein. Zudem müssen Sie mindestens 30 Liter E10 tanken. 80 Prozent müssen Sie generell bei Shell tanken. Dann läuft die E10-Versicherung 18 Monate. Fahrtenbuch und Benzinquittung vorausgesetzt, sonst können Sie die Betankung ja nicht nachweisen. Was nach den 18 Monaten passiert wenn dann was passiert ist offen.

Wer tankt Benzin gegen das er sich "versichern muss"?

Tatsache ist, "Super" wird an manchen Tankstellen knapp, "E10" (Kraftstoff mit Ethanol) läuft nicht und bleibt auf Halde. Jetzt mag man sich darüber streiten was da vor der Einführung dieser "umweltfreundlichen Benzinsorte" schief gelaufen ist. Tatsache ist aber das kein Bürger wirklich glaubt was da erzählt wird. Zudem ist der Deutschen liebstes Kind das Auto kein Versuchsobjekt.  Siehe auch: "ADAC" und der Biosprit

Zweifelhafte E10-Versicherung

Spinnen wir den Faden mal weiter, mir persönlich würde dazu folgendes einfallen. Kommt es wirklich zu einem Schaden durch die E10 Betankung, wird sich das bei einem älteren KFZ als "normaler Verschleiß“ herausstellen. Das sich der Schaden dann wirklich auf den Bio-Sprit, Biokraftstoff (verteuert die Lebensmittel?) zurückführen lässt darf mit Recht bezweifelt werden.

In wie weit Gutachterkosten übernommen werden ist ebenfalls nicht geklärt. Und selbst wenn der Schaden zweifelsfrei auf den Biosprit zurück zu führen wäre, was mache ich in der Zeit ohne Auto? Wer bezahlt den Leihwagen? Abschleppkosten, etc.  

BMW, Mercedes, Opel, Porsche, VW, Audi, Ford

Auch die Autohersteller wollen, falls es zu Schäden durch die E10-Betankung kommt die Reparaturkosten übernehmen. Jetzt könnte man fragen ob die Autohersteller ihrer eigenen Technik und den eigenen Materialien nicht trauen oder alles gar nicht vorkommen kann und man deswegen so "großzügig" mit dem Reparaturservice sein kann. In machen Bundesländern verbietet sogar die Polizei das Betanken mit den neuen Biosprit für die Dienstwagen...!

E10 als Nischenprodukt und Ladenhüter?

Für mich bleibt die Biospritversicherung ein fragwürdiger Marketinggag. Aber wie auch immer, der Verbraucher entscheidet ob er den Biosprit tankt oder nicht. Versicherungstechnisch dürften sich erhebliche Zweifel aufstellen wenn es um einen "Leistungsanspruch" geht.

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