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Riester-Rente soll abgeschafft werden

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Jusos gegen die Riesterrente und für stabile gesetzliche Rente

Auch die Arbeitsgemeinschaft 60plus spricht sich gegen die geförderte Riesterrente aus. Dagegen fordern die beiden Untergruppen der SPD eine zuverlässige staatliche Rente die einen angemessenen Lebensabend ermöglichen.

Zudem fordern Diese beiden Gruppen das auch Freiberufler und andere Selbständige mit in die gesetzliche Rentenkassen ein bezahlen. Damit könnte auf die geförderte Riester-Rente und auch die betriebliche Altersvorsorge (bAV) verzichtet werden, bzw. Diese auch als reine private Zusatzversicherung zur Rente bestimmt werden.

Abschaffung der Rente mit 67 und Riester

Das Gesetz "Rente mit 67 Jahren" ist ein Flop. Gerade mal 20 Prozent der heute 60 bis 64 Jährigen seinen noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Anders herum, 80 Prozent dieser Altersgruppe zählt zu den Arbeitslosen oder Hartz 4 Empfängern. Da hilft auch die Riester Rente nicht viel weiter.

Viele der Niedriglohn Arbeitnehmer erhalten somit keine auskömmliche gesetzliche Rente und die Riester-Rente wird dann mit der Grundrente, Grundsicherung verrechnet.

Dazu kommt, das die Riester-Rente oftmals mit hohen Vertriebskosten der freien Verkäufer belastet ist. Bemerkenswert ist, dass die Riester-Verträge überwiegend durch "Beratungsunternehmen", Vertriebe wie AWD, MLP oder DVAG und Co. (14 Prozent Marktanteil nach Aussagen der DVAG) abgeschlossen werden.

Zur Zeit haben etwa 14 Millionen Menschen eine Riester-Renten-Vertrag. Ob diese Verträge alle sinnvoll sind? Jedenfalls spült jeder neu abgeschlossene Riester-Vertrag wieder ordentliche Provisionen in die Kassen der "Finanzvertriebe" (Strukivertriebe) und deren Vertreter, welche der Kunde erstmals bezahlen muss. Zusammengefasst ist die Riesterrente ein klasse Produkt für die Versicherungen und deren Versicherungsvertriebe.

Riester-Rente eine Krücke zur gesetzlichen Rente

Umstritten war die ganze Rentenreform mit der Absenkung der staatlichen Renten und der Einführung der kapital gedeckten Riesterrente sowieso.

Aber, die ganze Rentenmisere wie überhaupt die kollabierenden Sozialsysteme sind keine "Erfindung" der Neuzeit". Schon zu Adenauer-Zeiten wusste man um die Lage der Rentenkassen der Zukunft.

Probleme wurden in die Zukunft verlagert und die "Fremdentnahmen" aus den gesetzlichen Krankenkassen,  und gesetzlichen Rentenkassen haben die bekannten Probleme zusätzlich belastet.

Zusätzlich stellt sich aber das Problem der 1 Euro-Jobber, "Praktikanten", der Niedriglohn-Empfänger, der Hartz 4 Aufstocker sowie die Hartz 4ler selber für die seit 2011 keine Beiträge mehr in die gesetzlichen Rentenkassen eingezahlt werden. Ebenfalls ein Problem der zukünftigen Generationen sind die Erwerbsbiographien. Alle für die Politik bekannte Probleme aber keine Änderung in Sicht.

5 vor 12 Uhr oder schon 5 nach 12 Uhr

Es klemmt in allen Sparten der Sozialsysteme. Die nächste "Baustelle" ist die Pflegeversicherung. Auch die gesetzliche Krankenkassen kämpfen gegen steigende Ausgaben zu verminderten Einnahmen. Ob der FDP Gesundheitsminister diese Probleme gelöst bekommt ist fraglich. Zumal der FDP immer wieder "Klientelpolitik" unterstellt wird".

Das könnte man in diesem Zusammenhang ausdehnen und mal über die "Politik", zur Pharmaindustrie, der Versicherungswirtschaft und der ausgebremste Mindestlohn für alle,  nachdenken lassen. Was aber nicht zwingend alleine der FDP sondern auch den anderen "Volksparteien" wie SPD, CDU und CSU "angelastet werden kann. "Die Grünen" werden sich erst noch beweisen müssen.

Fakt ist aber, der Staat wird sich weder in der Gesundheitspolitik, Krankenversicherungspolitik, der Erwerbsminderungsrentenpolitik, der Pflegeversicherungspolitik und schon gar nicht in der Rentenpolitik als "Vollkaskoversicherung mit auskömmlichen Leistungen heraus kristallisieren.

Wer bessere Leistungen (KV) oder eine höhere Altersversorgung haben möchte, der wird um eine private Absicherung und Altersvorsorge auf Dauer betrachtet nicht herum kommen.

Allerdings sollte darüber schon in jungen Jahren nachgedacht werden wenn die Beiträge noch bezahlbar sind und der Gesundheitszustand noch unbelastet ist. Ihre Fragen: