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Die großen Lebensrisiken versicherungstechnisch betrachtet

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Das Eine oder andere Risiko im Leben kann man selber bezahlen

Wenn wir von den großen finanziellen Risiken im Leben sprechen so könnte man pauschal sagen: darunter fallen alle Risiken welche Sie finanziell in den Ruin führen. Also vordergründig Krankheiten, Verlust der Arbeitskraft, Eigentum und Schäden welche Sie Dritten zufügen. Haben Sie Familie, so fällt auch das Todesfallrisiko für Sie an. Fast alles lässt sich mit einer Versicherung absichern. Aber "Risiko" definiert jeder für sich, je nach finanzieller Beschaffenheit und Vermögen, anders.

Die nicht vorhandene Altersversorgung stellt zwar explizit keine Risiko im klassischen Sinne da aber die Altersarmut, Anbetracht der Renten, ist nicht von der Hand zu weisen. Fraglich wie lange Sie arbeiten sollen, wollen oder müssen. Rente mit 65 Jahren, 67 Jahren 69 Jahren, 70 Jahren... irgendwie scheint das Renteneintrittsalter seitens der Politiker nicht fest zulegen zu sein.

Arbeitskraft absichern

Die meisten Menschen verfügen mit ihrer Arbeitskraft, ob nun körperlich oder geistig tätig, über einen gewißen Lebensstandard. Führt die Arbeitskraft, egal ob durch einen Unfall, durch Verschleiß des Körpers, einzelner Körperteile oder einer Krankheit zum Verlust, so ist der finanziell Lebensstandard in Gefahr.

Die gesetzliche BU-Rente, Erwerbsminderungsrente ist keine ausreichende Absicherung mehr. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK)  unterscheidet nur darüber ob Sie länger als 3 Stunden, länger als 6 Stunden oder 8 Stunden arbeiten können. Danach richtet sich die Erwerbsminderungsrente. Ob Sie einen Arbeitsplatz finden oder beim Arbeitsamt landen oder gar in Hartz 4 fallen, spielt bei der Beurteilung und Erlangung der Erwerbsminderungsrente keine Rolle.

Eine private Absicherung mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, Dienstunfähigkeitsversicherung und / oder einer Dread Disease Versicherung sichert Ihren weiteren, gewohnten Lebensstandard. Besonders wichtig ist wieder mal das Kleingedruckte. Besonders die "Abstrakte Verweisung" muss beachtet werden.

Krankenversicherung

In Deutschland besteht eine Versicherungspflicht zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Ambulante ärztliche Behandlung, stationäre Behandlung und die Behandlung beim Zahnarzt muss abgesichert sein. Dazu gehört auch die Pflegeversicherung. Dabei ist es gleichgültig ob Sie sich bei einer gesetzliche Krankenkasse oder einer privaten Krankenversicherung versichern.

Die Wahlfreiheit hängt vom Bruttogehalt bei Angestellten und Arbeitnehmern und vom beruflichen Status, z. B. Beamter oder Freiberufler, Selbständiger ab.

Hier ist die Beachtung der rechts-sicheren Versicherungsleistungen besonders wichtig. Die Versicherungsbedingungen, die Tarifbedingungen, die Musterbedingungen sind die Grundlagen der Privaten Krankenversicherung. Die gesetzliche Krankenkassen gleichen sich zu etwa 95 Prozent. Eine Wahlfreiheit von bestimmtem Leistungen ist in der GKV nicht möglich.

Krankengeld, Krankentagegeld

Für Arbeitnehmer gilt meistens das eine 6 wöchige Lohnfortzahlung besteht. Bei leitenden Angestellten kann das Abweichen. Nach Diesen 6 Wochen erfolgt für gesetzlich Krankenversicherte die Zahlung des Krankengelds. Bei Beamten ist die Fortzahlung der Besoldung geregelt. Freiberufler und Selbständige in der GKV haben oft das Problem das sie im 1. Jahr der Selbständigkeit beim Krankengeld von der GKV oft abgelehnt werden. PKV-Versicherte müssen sich, egal ob Selbständig oder Angestellt um die Krankentagegeldzahlung selber kümmern.

Das Krankengeld der Gesetzlichen Krankenkassen ist bei Arbeitnehmern generell niedriger als das Nettogehalt da diverse Sozial-Versicherungsbeiträge abgezogen werden. Das Risiko bei einer längeren Erkrankung, länger als 6 Wochen, stellt ein nicht zu unterschätzendes finanzielles Risiko da.

Pflegeversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt die Grundbedürfnisse einer zu pflegenden Person ab. Jeder weis aber das eine Unterbringung in einem Pflegeheim eine teure Angelegenheit ist. Selbst die Pflege zu Hause ist meistens mit einer finanziellen Einbuße verbunden weil oftmals ein Familienmitglied entweder gar nicht oder nur eingeschränkt berufstätig sein kann. Ebenso kosten Pflegekräfte für die häusliche Pflege zusätzliches Geld. Reicht hier das Geld nicht aus, werden die eigene Rente, eigenes Vermögen angerechnet. Im schlimmsten Fall können auch die Kinder mit dem sogenannten Elternunterhalt zur Kasse gebeten werden.