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SpaRenta der Generali Lebensversicherung, Urteil, Schadenersatz

Geschrieben von Rechtsanwalt Witt am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Witt Rechtsanwälte, Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht. Zur Veröffentlichung freigegeben für DAS Netzwerk Dübbert & Partner.

SpaRenta GmbH & Co. KG und Generali Lebensversicherung AG

hinsichtlich des Produkts Kombi-Rente zu Schadenersatz verurteilt. Bundesweit erstmalig wurden die Generali Lebensversicherung AG und die SpaRenta GmbH & Co. KG im Zusammenhang mit dem von der SpaRenta GmbH aufgelegten Produkt der SpaRenta Kombi-Rente zu Schadenersatz an einen Anleger verurteilt.

Das LG Stuttgart gab in seinem Urteil vom 24.06.2011

der von Rechtsanwältin Dr. Tamara Knöpfel von Witt Rechtsanwälte, Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Heidelberg–Berlin vertretenen Auffassung Recht, wonach der Generali Lebensversicherung AG und der SpaRenta GmbH & Co. KG im Zusammenhang mit der Kombi-Rente Aufklärungspflichtverletzungen vorzuwerfen sind.

Daher erhalten die von Witt Rechtsanwälte, Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht vertretenen Anleger nun im Wege des Schadensersatzes nach dem noch nicht rechtskräftigen Urteil des LG Stuttgart ihren entstandenen Schaden vollständig ersetzt.

Die SpaRenta GmbH hatte ein Kombinationsmodell zur Altersvorsorge angeboten. Dieses bestand aus einer fremdfinanzierten Rentenversicherung bei der Generali Lebensversicherung AG und einem Investmentfondssparplan als Tilgungsinstrument für das Darlehen.

Die Kombi-Rente wurde immer wieder mit den gleichen Investmentfonds angeboten. Hinsichtlich des erwarteten Wachstums wurde, bezogen auf den Investmentfonds, in der Musterberechnung einheitlich von einem Wertzuwachs in Höhe von 8,5 % ausgegangen, hierdurch konnten die Ansparraten gering gehalten werden. Dies barg jedoch ein erhebliches Risiko für die Anleger.

Die Finanzierungen erfolgten über Fremdwährungsdarlehen

(Schweizer Franken). Durch den starken Schweizer Franken und durch die teils massiven Einbrüche bei den Investmentfonds sind bei den Anlegern erhebliche Verluste eingetreten, die nicht selten über 100.000 € liegen.

„Die jetzt vorliegende Entscheidung kann als Durchbruch bezeichnet werden“ so Rechtsanwältin Dr. Tamara Knöpfel. Bislang sollen bundesweit zahlreiche Verfahren vor diversen Gerichten (diese sind alle nicht von Witt Rechtsanwälte geführt worden) verloren worden sein.

„Wir konnten die entscheidenden Punkte herausarbeiten, die nunmehr auch für alle weiteren zahlreichen von Witt Rechtsanwälte vertretenen Mandanten die Chancen auf eine Rückabwicklung (Schadensersatz) erheblich erhöhen.

Da allerdings eine definitive Verjährung der Ansprüche der betroffenen Anleger zum 01.01.2012 eintreten wird, ist zeitnahes Handeln erforderlich. „Wir raten allen Anlegern dringend, sich über die Möglichkeiten der Rückabwicklung zu informieren, denn ansonsten können bald keine Ansprüche mehr geltend gemacht werden“, rät Rechtsanwältin Dr. Knöpfel.