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Betriebliche Altersvorsorge, Ihr Recht

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Unwissen betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Diese Informationspflicht besteht schon seit 2002. Wir raten Ihnen ihre Ansprüche zu überprüfen, außerdem könnten Ihnen als Arbeitnehmer Steuervorteile entgangen sein. Der Arbeitgeber, welcher nicht  zeitnah (mit Arbeitsbeginn, Arbeitsvertrag) informiert muss mit Schadensersatzansprüchen rechen.

Seit dem 1.Januar 2002 kann jeder Arbeitnehmer der in der gesetzliche Rentenversicherung pflichtversichert ist, ein bAV abschließen. Bis zu 4 Prozent aus dem Bruttogehalt ist möglich. Geregelt im „Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersvorsorge"; § 1a i.V.m. § 17

Rechtsanspruch bAV

Der Arbeitgeber ist verpflichtet dem Arbeitnehmer eine bAV Anzubieten. Der Durchführungsweg (5 Durchführungswege) kann mit der Vertriebsvereinbarung, dem Tarifvertrag oder per Arbeitsvertrag geregelt sein. Ist keine genaue Regelung vorhanden, so hat der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf eine Direktversicherung in Form der Gehaltsumwandlung. Der Arbeitgeber MUSS dem Arbeitnehmer eine bAV anbieten!

Wenig Wissen über die betriebliche Altersvorsorge

Großbetrieben ist die Aufklärung perfekt geregelt. In den klein und mittelständischen Betrieben sind, trotz gesetzlicher Pflicht, die Arbeitnehmer nicht aufgeklärt. Das kann dem Arbeitgeber teuer zu stehen kommen. Denn der Arbeitgeber MUSS dem Arbeitnehmer eine bAV anbieten. Die Beratung kann an Externe bAV-Experten oder Versicherungsmakler aufgegliedert werden.

Zirka 62 Prozent der rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer

haben einen bAV-Vertrag. Schlusslicht ist das Handwerk ca. 50,7 Prozent, Spitzenreiter ist die Industrie mit ca. 71,8 Prozent. Weit mehr Arbeitnehmer würden eine bAV abschließen, nämlich ca. 86 Prozent, wenn sich der Arbeitgeber mit beteiligen würde.
Das kann für den Arbeitnehmer beispielsweise die VWL (Vermögenswirksame Leistung) sein. Viele Arbeitnehmer stecken diese VWL aber lieber in einen teuren Bausparvertrag oder in andere Sparverträge weil sie zu wenig informiert sind.

Auf die gesetzliche Rente ist (kein) Verlass

Immerhin glauben ca. 40 Prozent der „Besserverdienenden“ das sie fürs Alter gut versorgt sind, ihre Rente reicht und ihnen eine bAV nichts bringen würde. Bei den weniger gut Verdienenden scheitert die bAV am Geld. Dazu kommt, dass Betriebe (Branchen abhängig) im Osten 45 Prozent und im Westen 36 Prozent, ihren Arbeitnehmern, trotz gesetzlicher Pflicht,  gar keine bAV anbieten.

Offene Fragen der Arbeitnehmer

Große Wissenslücken führen zur Ablehnung einer bAV. So zum Beispiel; „was passiert bei einem Arbeitgeberwechsel, was passiert wenn das Unternehmen, die Firma, in die Insolvenz geht, was ist mit den Steuern, Sozialabgaben während der Ansparphase, was bei Rentenbezug, was ist der Mindestbeitrag vom Brutto, was der Höchstbeitrag, was passiert bei Tod in der Ansparphase oder im Rentenalter, Vererbung, was passiert bei Arbeitslosigkeit, beim Wechsel in die Selbständigkeit, bei Hatz V (4), kann ich die bAV kündigen?" In den Beratungsgesprächen tauchen noch diverse persönliche Fragen auf.

(Quelle Prozentsätze: TNS Infratest Sozialforschung).

Haben Sie als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV) wir, die Experten der bAV,  geben Ihnen die richtigen Antworten. Telefon: 033436-376393 oder über unser Kontaktformular