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Elternunterhalt, man kann es ja mal versuchen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Kommunen klamm und in der Klemme mit der Sozialhilfe

Eine unsichere Rechtslage Elternunterhalt "viel Willkür, viel Unsicherheit und ein Beschäftigungsprogramm für Rechtsanwälte und Richter" so in der Plus Minus Sendung vom 26.07.2011. Bundesweit werden ca. 240.000 Senioren in Pflegeheimen von den Sozialämtern bezahlt. Die Rechtslage ist undurchsichtig und fehlerhaft. Von Gemeine zu Gemeinde unterschiedlich und die Gerichte kämpfen ebenfalls mit der Unsicherheit beim Elternunterhalt.

Gnadenlose Abrechnung mit den Kindern

War der Gedanke das Kinder auch für Ihre Eltern zum Unterhalt heran gezogen werden können wenn die Rente und die Einkünfte der Eltern bei einer Heimunterbringung nicht ausreichen, sowar das sicherlich insoweit durchdacht, dass gut situierte Kinder finanziell beteiligt werden sollten.

Zwischenzeitlich und anbetracht leerer Gemeindekassen werden aber auch Kinder zum Zahlen aufgefordert die selber mal gerade selber über die Runden kommen.
Da ist vom Verkauf des eigenen Hauses die Rede, von Auflösen der Sparverträge für die eigene Altersvorsorge und die Ämter maßen sich an den Kindern vor zurechnen wie viel und wie lange ihr Erspartes reicht wenn sie 84 Jahre alt werden. Mit anderen Worten, älter sollten Sie laut Sozialamt nicht werden sonst zahlen die Kinder wieder für die Eltern. Die Forderungen der Sozialämter betragen oftmals mehrere 10.000 Euro.

Gerichte sollen das Gesetz korrigieren

Das Bundesjustizministerium sieht keinen Handlungsbedarf. "es gäbe kaum Beschwerden. Außerdem könnten die Gerichte fehlerhafte Entscheidungen der Sozialämter korrigieren. Alleine Diese Aussage ist eine Frechheit. Was tun die Politiker im Gesetzgebungsverfahren wenn Gerichte den Murks korrigieren müssen?

Fehler in Gesetze die von Richtern behoben werden müssen. Für viele Kinder, die selber schon in Rente sind, bedeutet das: noch höhere finanzielle Belastungen mit Rechtsanwaltskosten und Gerichtskosten, Gutachtern und so weiter. Ein Teufelskreis für die Betroffenen Eltern wie Kinder. Jahrelang wird gestritten und "Recht gesprochen" auf Kosten Derer die schon wenig genug haben.

Altersarmut und Pflegebedürftigkeit

Gesundheitsminister Bahr will die private Kapital gedeckte Pflegeversicherung ala Riester. Aber, die heute schon mit Niedriglöhne und Aufstockung Hartz IV nicht über die Runden kommen werden sich eine private Pflegeversicherung nicht leisten können. So wie auch die Riesterrente, Rüruprente und weitere finanziellen Sparguthaben mit der Grundsicherung Rente verrechnet werden. Gespart für das Sozialamt.

Gesetzliche Rente und gesetzliche Pflegeversicherung reichen oft nicht, dass hat bezogen auf die Rente, sogar Finanzminister Schäuble  begriffen. Fakt ist; die sozialen Sicherungssysteme haben durch jahrelange Misswirtschaft und den Griff in die Kassen für Versicherungsfremde Leistungen stark gelitten. „von der Hand in den Mund“, Rücklagen Fehlanzeige. Wo sind die Gelder, welche die Versicherten eingezahlt haben geblieben?