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Finanzmarktwächter von Bündnis 90/Die Grünen gefordert

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Verbraucherrecht sollen gestärkt werden

Mehr Haushaltsmittel für die Verbraucherschutzzentralen vom Bund gefordert. So hat eine Studie die im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt wurde ergeben, dass zirka 20 Milliarden Euro durch falsche Versicherungsberatung und Finanzberatung jährlich "verbrannt" werden. BT-Drs. 17/6503.

Auf Augenhöhe mit dem Verbraucher

Offen lässt diese Studie ob es ausschließlich um "Beratungsfehler" geht oder Finanz- und Versicherungsprodukte online abgeschlossen wurden. Die Maklerhaftung ist so weit ausgedehnt, dass sich ein Makler nicht auf das glatte Parkett der Falschberatung begeben wird.

Verbraucher und „Geiz ist geil“

Das bedeutet aber auch, dass sich der Verbraucher mit der Materie Finanzen und Versicherungen auseinander setzt muss. Bestens Beispiel dazu das Urteil vom Amtsgericht München. Oder "da bekomme ich aber 12 Prozent Rendite"? Diese Aussage reflektiert ledig eine Prozentzahl, nicht das Risiko und nicht den möglichen Totalverlust dieser Anlage. Der Kunde setzt sich also nicht mit den Risiken auseinander sondern sieht lediglich eine Rendite-Chance.

Mit gesundem Menschenverstand?

Ein Kunde der blind alles glaubt was er gerne hören oder sehen möchte und dabei die Vertragsbedingungen nicht kennt oder versteht, wird immer wieder auf Versprechen und Wunschdenken rein fallen. Da nutzt die ganze Finanzmarktaufsicht nichts. Der gesunde Menschenverstand müsste vor so manchem Vertragsabschluss  die Alarmglocken schrillen lassen. Aber leider setzt hier das rationale und logische Denken oft aus.