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10. August 2011
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Versicherungen -
Finanzen
Verbraucherrecht sollen gestärkt werden
Mehr Haushaltsmittel für die Verbraucherschutzzentralen vom Bund gefordert. So hat eine Studie die im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt wurde ergeben, dass zirka 20 Milliarden Euro durch falsche Versicherungsberatung und Finanzberatung jährlich "verbrannt" werden. BT-Drs. 17/6503.
Auf Augenhöhe mit dem Verbraucher
Offen lässt diese Studie ob es ausschließlich um "Beratungsfehler" geht oder Finanz- und Versicherungsprodukte online abgeschlossen wurden. Die Maklerhaftung ist so weit ausgedehnt, dass sich ein Makler nicht auf das glatte Parkett der Falschberatung begeben wird.
Verbraucher und „Geiz ist geil“
Das bedeutet aber auch, dass sich der Verbraucher mit der Materie Finanzen und Versicherungen auseinander setzt muss. Bestens Beispiel dazu das Urteil vom Amtsgericht München. Oder "da bekomme ich aber 12 Prozent Rendite"? Diese Aussage reflektiert ledig eine Prozentzahl, nicht das Risiko und nicht den möglichen Totalverlust dieser Anlage. Der Kunde setzt sich also nicht mit den Risiken auseinander sondern sieht lediglich eine Rendite-Chance.
Mit gesundem Menschenverstand?
Ein Kunde der blind alles glaubt was er gerne hören oder sehen möchte und dabei die Vertragsbedingungen nicht kennt oder versteht, wird immer wieder auf Versprechen und Wunschdenken rein fallen. Da nutzt die ganze Finanzmarktaufsicht nichts. Der gesunde Menschenverstand müsste vor so manchem Vertragsabschluss die Alarmglocken schrillen lassen. Aber leider setzt hier das rationale und logische Denken oft aus.
2 Millionen Onlineabschlüsse bei Versicherungen
Ich glaube nicht das diese Onlineabschlüsse bis in die letzten Vertragsbedingungen gelesen und vom Verbraucher verstanden wurden. In den meisten Fällen ist es der Preis der den Kunden zum Abschluss bewegt. Die Werbung und diverse Prospekte tun das Übrige. Das es in der Versicherung keine Prospekthaftung gibt sollte bekannt sein. /(siehe Urteil des Amtsgerichts München).
Interessenvertretung Verbraucher. Die Verbraucherzentralen bewerten Produkte
Ein Finanzprodukt oder Versicherungsprodukt ist und bleibt eine "Bewertung" die subjektiv ein Produkt, nicht aber IHRE persönliche Situation berücksichtigt. Dazu kommt das die Verbraucherzentralen aus Steuergeldern finanziert werden. Interessen-Kollision?
Ein Beispiel, die staatlich geförderte Riesterrente oder die Lebensversicherungen. Die sogenannte Produktprüfung sagt nichts über Kosten, Steuer, Kassenbeiträge, Hartz IV (4) oder Scheidungsschädlichkeit aus. Also ein Produkt das möglicherweise gar nicht zu IHNEN passt. Mehr Bürokratie oder persönliche Beratung
Die Finanzmarktkrise und das Vertrauen
Die Verunsicherung des Verbrauchers ist mehr als logisch und nachvollziehbar. Das Vertrauen in Politik und Geld schwindet zusehends. Die EURO-Rettungsschirme sind ein Buch mit sieben Siegel. Kaum ein Mensch versteht Diese Transfer-Aktionen und deren globalen Auswirkungen. Gerade bei den Deutschen geht die Angst der Inflation und Währungskrisen um.
Flucht in Gold, Edelmetalle oder Immobilien? Oder besser konsumieren und gar nichts tun? Gespart für die Sozialamt mit den eigenverantwortlichen Maßnahmen für die Altersvorsorge? Rückwirkende Gesetzesänderungen der Kassenbeiträge bei Direktversicherungen (Altersvorsorge)? Die Liste wäre beliebig fort zu führen.
Nicht mehr Staatsaufsicht sondern mehr Vertrauen in den Staat
Schon das Ansinnen der immer mehr Regulierungen und "Aufsichten" durch den Staat lässt nichts gutes ahnen. Mir würde dazu "mehr Manipulation" durch den Staat einfallen.
Beschäftigen Sie sich mit Versicherungen und Finanzen vor Vertragsabschluss, fragen Sie, lassen Sie es sich schwarz auf weis in den Vertragsbedingungen zeigen, dass kann ein „böses Erwachen“ verhindern.
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