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GKV und die Offenlegung der Bilanzen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Transparenz der GKV gefordert

Der Bundesrechnungshof fordert die Transparenz der gesetzlichen Krankenversicherungen. "Viele der Kassen seien mit mittleren und großen Kapitalgesellschaften vergleichbar. Wesentliche Positionen sollen in einem Jahresbericht veröffentlicht werden".

Bisherige Praxis

Wenn ich den Schluss aus "der gängigen Praxis" ziehe, so kommt mir der Gedanke das ein Gemauschel, Geschacher, Verschleiern, Vetternwirtschaft und nicht zu Letzt die Vermutung das Versichertengelder in dunkle Kanäle verschwinden die nicht "aufgedeckt" werden sollen. Siehe auch: Versorgungsstrukturgesetz

Oder wie anders ist es zu verstehen das erst jetzt eine Forderung zu Tage tritt in denen die Bilanzen der gesetzlichen Krankenkassen veröffentlicht werden sollen?.

Milliardenmarkt Gesundheit

Wo viel Geld im Umlauf ist weckt Dieses auch Begehrlichkeiten. Getürkte Abrechnungen von Krankenhäusern, Apotheken, gefälschte Rezepte, Abrechnungen von nicht erbrachten Leistungen und so weiter. Mit anderen Worten, ein Sumpf der den Versicherten viel Geld kostet weil sich Geldgier und das Ausnutzen der In-Transparenz geradezu zum Betrug anbietet und herausfordert. Oder anders gefragt; was spricht gegen eine Transparenz der verwendeten

Versichertengelder?

Immer höhere Beiträge immer weniger Leistung

Zusatzbeiträge, Praxisgebühr, "IGEL Leistungen", Zuzahlung bei Medikamenten, Zuzahlungen bei Kuren und Krankenhausaufenthalten, Pauschalabrechnungen bei Zahnarzt, Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen in den Sozialversicherungen alle Jahre wieder, Ärztenotstand in ländlichen Regionen, Fachärztemangel, auch diese Liste wäre beliebig fortführbar.  

Wohin verschwinden das Geld der Versicherten?

Jeder kleine Unternehmer muss für das Finanzamt eine Einnahmen / Ausgabenrechnung vorlegen. Nur die gesetzlichen Krankenkassen verschwinden mit ihren Einnahmen und Ausgaben in einer Grauzone die auch noch vom Gesetzgeber, Gesundheitsministerium und dem Finanzministerium und den Aufsichtsgremien gedeckt wird. Der gesetzliche Versicherte ist der Dumme.

Gesundheitsminister Bahr

"gute Pflege kostet Geld, gute Gesundheitsversorgung auch".  Vermutung; in den Pflegekassen dürfte es nicht viel anders aussehen. Wohin verschwinden also Milliarden von Versichertengelder?

Nimmt man sich mal die Gehälter der einzelnen Vorstände vor, kann man nur den Kopf schütteln. Der Chef der Techniker Krankenkasse (TK) verdient pro Jahr ca. 270.000 Euro plus Dienstwagen, Boni, etc. Im Vergleich; der Bundeskanzler, die Bundeskanzlerin verdient 250.000 Euro, sicherlich auch noch mit diversen Privilegien.

Was bleibt? Abwarten was aus den Forderungen des Bundesrechnungshofs wird. Oder in die PKV wechseln?