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Rentenschock, Riesterrente ist Schuld

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Altersvorsorge und immer weniger Rente

Riester-Faktor schmälert die gesetzliche Rente um 4 Prozent. Die 2001 unter "Rot-Grün" und dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder eingeführte Riester-Rente zur "Begrenzung der Altersarmut" hat eine große Zahl von Riester-Verträgen und Provisionen in die Kassen der privaten Versicherungswirtschaft gespült. Nachhaltigkeit im Bezug auf Altersrenten hat sie keine gebracht. Zur Zeit sollen 15 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen sein.

Freundschaften und Machenschaften

Nun ist hinreichend bekannt das sich die Versicherungswirtschaft und die Politik gerne gegenseitig "unterstützen". Ebenso ist die Freundschaft zwischen den Großen der Strukturvertriebe und der Politik bekannt. Was liegt also näher mit "gewißen Freundschaftsdiensten" der Versicherungswirtschaft und den Strukturvertrieben ein wenig unter die Arme zu greifen. Wie gerne sonnen sich die Versicherungen und die Finanzanbieter im goldenen Schein der Großen aus Sport, Politik, Film und Fernsehen wie eben auch umgekehrt.

All diese bunten Prospekt, Werbespots und Pressemitteilungen haben nur einen Hintergrund; dem Kunden soll suggeriert werden "schau mal, die haben das auch gekauft".
Welch ein Blödsinn, glauben Sie wirklich das ein Rennfahrer sein Vermögen von einem Strukivertrieb managen lässt nur weil er auf seiner Mütze dafür Werbung macht? Dafür kassiert der Rennfahrer Werbeeinnahmen die Sie teuer bezahlen dürfen.

Hintergrund der Riesterförderung

Irgendwie musste ja die Riesterförderung "gegenfinanziert" werden. Also hat man den Riesterfaktor, die 4 Prozent, in der gesetzlichen Rentenversicherung eingeführt. Egal ob Sie einen Riestervertrag unterhalten oder nicht. Der Riesterfaktor betrifft Alle in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Das mit den Riestersparern dann auch noch ein eklatanter Missbrauch betrieben wurde und wird, störte weder die damalige Politik noch stört sie die Heutige. Fröhlich Tour Walter Riester, natürlich gegen ein entsprechendes Honorar von den Banken, zur Zeit bei den Volksbanken durch die Deutschen Lande und erklärt den Bankangestellten wie sie mehr Riesterverträge verkaufen können.

Norbert Blüm und die Rente

Der Spruch "die Rente ist sicher" kann heute nicht mehr so im Raum stehen bleiben. Zwar mag die gesetzliche Rente "sicher" sein in dem sie nicht gänzlich abgeschafft wird, über die Rentenhöhe hatte damals und heute keiner eine "Sicherheit" ausgesprochen. 

Besonders perfide ist aber die Riesterrente in einem Punkt; Versicherungsgesellschaften investieren Riestersparbeiträge in Hedge-Fonds, in die Rüstungsindustrie, Nacktscanner und Streubomben. Bezogen auf die Hedge-Fonds ist das mit ein Punkt das die investierten Gelder der Riestersparer zu Entlassungen führen und damit die Beiträge in den Kassen der Rentenversicherung fehlen.  Ein Teufelskreis, so Norbert Blüm, CDU, gegenüber der Westdeutschen Zeitung.

Für die Politik gibt es keine Altersarmut

Die Grundsicherung im Rentenalter erlaubt einem Rentner ein menschenwürdiges Auskommen. Das mit der Grundsicherung die Riesterrente verrechnet wird verschweigt Herr Walter Riester regelmäßig. Im Gegenteil, er proklamiert "seine" Riester-Rente gerade für die Einkommensschwachen und Niedrig-Verdiener immer wieder. Ebenso verschweigt er, jedenfalls für den Verbraucher, die Provisionen welche für Riester-Produkte kassiert werden.

Wie viele bestehende Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen für einen Riester-Vertrag platt gemacht wurden bleibt ebenfalls im Dunklen. Dem Kunden wurde mit der "Riesterförderung" Sand in die Augen gestreut um so zu seiner Unterschrift zu kommen. Alles hinreichend bekannt, aber von den Verantwortlichen in Politik und Versicherungen still geduldet.

Im Herbst 2011 gibt es unter Frau von der Leyen eine "Analyse" zur Altersarmut.