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Versicherungswechsel wegen Leistung nicht wegen Beitrag

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Die Leistung bestimmt den Preis

Wenig Leistung von der Versicherung im Schadensfall hat auch einen „niedrigen“ Beitrag. Was wirklich Geld kostet und der richtige Versicherungsbeitrag ist das, was die Versicherung nicht bezahlt sondern Sie. Krankenversicherung, Krankengeld, Berufsunfähigkeitsversicherung, Hausrat, Haftpflicht,  Autoversicherung und Co.

Alle Jahre wieder

Tausende von Kunden kündigen Ihre Versicherungspolicen um auf „Schnäppchenjagd“ zu gehen. Und alle Jahre wieder muss die bestehende Versicherung noch billiger werden. Billiger geht immer, weniger Versicherungsschutz auch. Also ist billig gleichzusetzen mit wenig Leistung. Und das was im Schadensfall nicht von der Versicherung bezahlt wird, dass müssen Sie selber bezahlen.

Versicherungsleistungen vergleichen

Versicherungen vergleichen ist ein geflügeltes Wort in den Medien wie auch in diversen Versicherungsvergleichsportalen geworden. Tausende von Versicherungsonlinerechnern suggerieren dem Kunden das billig auch gleich versichert ist. Richtig versichert zu sein hat aber seinen Preis.

Und die Qualität einer Versicherung zeichnet sich nicht durch billig aus. Das müssen gerade Tausende von Versicherten mit Ihren Billig-PKV-Tarifen erleben. Die Versicherungskonzerne auch. Der Versicherungsvermittler, der steht in der Haftung und wird im Zweifelsfall vom Kunden an die Wand genagelt, sprich verklagt.

Versicherungsvermittler hoffen das der Kunde nicht aufgeklärt ist

Viele Versicherungsmakler und Versicherungsvermittler kennen ihre Haftung gegenüber dem Kunden nicht. Bei den Strukivertrieben sieht es noch schlimmer aus. Schließlich sollen die Versicherungen verkaufen um den Bossen die Taschen zu füllen. Der Kunde ist nur als Zahlmeister zu gebrauchen. Würden die Versicherungsvermittler, egal ob Makler, Mehrfachagent oder Ausschließlichkeitsvertreter ihre eigenen Haftung kennen, würden die Hälfte aller am Markt angesiedelten Produkte nicht verkauft werden.

Aufgeklärte Kunden und interessierte Kunden

Sicherlich würden viele Kunden sich für einen anderen Tarif entscheiden wenn sie den wüssten was die Alternative ist. Gestern hörte ich von einem Versicherungsmakler „das kann sich mein Kunde nicht leisten“. Wie bitte? Woher nimmt sich der Makler das Recht über seinen Kunden zu entscheiden. Und was ist im Schadensfall, wenn der Kunde sich plötzlich „DAS leisten muss“ um den Schaden beheben zu lassen den die Versicherungspolice nicht abgedeckt hat?

Zwei Beispiele KFZ und PKV

KFZ: Die 2 Jahre Neuwagengarantie in der KFZ-Vollkaskoversicherung kostet zusätzliches Geld. „DAS kann der Kunde sich nicht leisten“. Was passiert wenn in den ersten 2 Jahren der Neuwagen gestohlen oder zum Totalschaden wird? Was kann sich der Kunde dann „leisten“ der auf sein Auto angewiesen ist?

PKV: Ein Billigtarif beinhaltet teilweise weniger Leistungen als die GKV. Was kann sich der Kunde nach einem Unfall oder schwerer Erkrankung mit Reha und Heil plus Hilfsmittel, etc. noch „leisten“ wenn seine Billig-PKV nichts bezahlt?

Preisangst der Verkäufer und Haftung im Schadenfall

Den Beiden Kunden möchte ich anschliessend nicht mehr begegnen. Die Rechtsanwälte werden dem Versicherungsverkäufer in die Haftung nehmen. Und Gnade Gott wenn die Beratungsprotokolle nicht wirklich wasserdicht sind. Der Kunde konnte nur das beurteilen was Ihm angeboten und erklärt wurde. „das kann sich mein Kunde nicht leisten“ dürfte im Schadensfall schwer zu erklären sein.

Jeder Versicherungsvertrag ist so gut wie die Leistung und die Tarifbedingungen (das Kleingedruckte). Soviel Versicherung wie nötig, sowenig Versicherung wie möglich.

Fragen? Die Experten der Fachbereiche stehen zu Ihrer Verfügung

Wir gehen nicht davon aus das Sie sich das „nicht leisten können“, sondern das SIE entscheiden möchten was Sie sich leisten wollen und können. Und zwar nach einer eingehenden Beratung, mit Beratungsprotokoll, mit der Gewissheit und Kenntnis das Leistung ihren Preis hat. Siehe auch: Sachwalterurteil